Ausgabe 
28.10.1914
 
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Person hatte toc ftatw Geschichte erfanden und die sämtlichen belgischen Unterschriften s e l b st h e r g e st - l l t.

Kriegsbereitschaft der Vereinigten Staaten.

Rom, 27. Okt. Der Temps meldet, daß das Rcpräscn- tantcnhaus in Washington beschlossen hat, eine Kommission zu ernennen, die die Kriegsbereitschaft der Vereinigten Staaten untersuchen soll.

Aufruhr indischer Soldaten!

Wien, 26. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Ter Tanin berichtet aus Alexandrien: Zwischen hier eingctroffcnen

indischen Truppen, die zum Weitertransport nach Frankreich bestimmt waren, und den englischen Garniwnstruppcn ist es zu einem blutigen Zusammentreffen gekommen. Tie neu- gelandeten Truppen weigerten sich, den Transport nach Mar­seille mitzumachdn und erklärten, sic seien in der Heimat unter der Versicherung angeworben worden, daß sie nach Alexan- drien gingen; sie wollterk nicht Frankreich verteidigen. Bei einem Handgemenge vor dem großen Zollamt am Hafen wurden 7 englische Soldaten getötet. Das Kriegsgericht hat 30 indische Soldaten zum Tode verurteilt.

Spannung zwischen Japan und China.

Petersburg, 27. Okt. Tie japanische Negierung teilt? Juanschikai mit, daß, falls revolutionäre Wirren in Slban- tung auSbrächen, die japanischen Truppen sie unterdrücken würden. Die Spannung zwischen den chinesischen und den japanischen Truppen hat den höchsten Grad erreicht.

Die Pest i« Portugal.

Bcrlin. 27 Okt. Nach Berichten der Kölnischen Zeitung ans Dadasoz wird das Anftonchon der Pest in Lissabon bestätigt. Der Gouverneur von Badajoz, wo di« Bevölkerung sehr beunruhigt ist, meldet, die Epidemie trag« einen sehr ernsten Charakter. An der spanischen Grenze wurden di« Vorsichtsmaßnahmen verdoppelt.

Erdbeben in Italien.

Turlu, 27. Okt. Vorgestern früh 10 Minuten vor 5 Uhr wurde Turin von ernenn 8 Sekunden währenden äufterst heftigen wellen­förmigen Erdbeben heimgesticht Fast die ganze Bevölkerung der Stadt wurde von grosser Panik ergriffen und kampierte aus den Straften und öffentlichen Plätzen Es ist nur unbedeutender Sach­schaden angericinet worden. Menschenleben sind nicht zu beklagen. Das Zentrum des Erdbebens liegt wahrscheinlich in Frankreich.

spolgenschwere Entgleisnng.

LorlSruhc, 27. Okt. Gestern vormittag entgleiste di« elektrische Bahn Nenftoidt-skuftdorf infolge Versagens der Brems« auf ab­schüssiger Stelle. 18 Personen ivurden schwer. 30 leicht verletzt.

Hessen und Nachbargebiete.

Gießen und Umgebung.

Aus den Verlustlisten.

Reservc-Insaitterie-Regtmcnt Rr. 118, Gieften.

II. Bataillon.

5. Kompagnie: LeuM. d. R. Hans Schemensky, vm. Gardist Friedrich Strömet, Ruttershausen, tot. Musk. Philipp Euler, Albach, tot. Gardist Jakob Bombet, Ober-Gleen, t o t.

Gardefüs. Karl Kirchner, Ober-Gleen, tot. Musk. Karl Hammel, Bersrod, tot. Garb. Wilh. Grau, Treis a. d. Lda., tot. ©efr. Heinrich Schädel, Radmllhl, Kr. Lauterbach, lvw. Musk. Karl Heerb, Ober-Gleen, schvw. Gard. Friedrich Herber, Angersbach, schvw. Unterosf. Ludwig Kaltenhäuscr, Schotten, lvw. Gard. Peter Preis, Treis a. d. Lda., schvw. Gcfr. Hein­rich Post, Angersbach, schvw. Musk. Wilhelm Lemp, Treis an der Lumda, low. Karl Zell, Rodheim bei Hungen, lvw. Musk. Gard. Wilhelm Stumpf, Ober-Gleen, tot. Musk. Konrad Weitzel, Lauterbach. schvw. Gefr. Georg Harnisch, Watzenborn,' vw. Musk. Heinrich Braun, Taubringen, lvw. Unterosfizier August Fischer, Ober-Gleen, tot. Gard. Ernst Ester, Villingen, tot. Musk. Johannes Keller, Angersbach, tot. Unteross. Johann Baiser, Albach, schvw. Unteross. Ludwig Hofmann, Bersrod, schvw. Unterosf. Hermann Mcisinger. Schotten, lvw.

Musk. Ludw. Bernhard. Rixfeld, Kr. Lauterbach, lvw. Gard. Christian Buchhaupt. Dirlammen, lvw. Musk. Jakob Burk, Cleinbach. Kr. Gieften, schvw. Musk. Georg Eifert, Frischborn, lvw. Musk. Konrad Eckstein, Arnsheim, lvw. Musk. Konrad Faitz. Holzheim, lvw. Gard. Karl Goppel, Niederstoll, lvw. Rusk. August Hahn, Ober-Gleen, vw. Gefr. Heinrich Hofmann, Gieften, schvw. Musk. Heinrich Jäger, Holzheini, lvw. Füsilier Karl Klöft, Flensungen. lvw. Musk. Karl Krug, Schwabenrod, lvw. Musk. Joseph Langner, Radnchow. iviv. Mnsk. Wilhelm RUller. Ober-Gleen, lvw. Gard. Heinrich Sippel, Hutzdorf, lvw.

Mu»k. Karl Weift, Liederbach, lvw. Gefr. Heinrich Will, Oden- haulen. Kr. Gießen, lvw. Musk. Heinrich Winter, Birklar, lvw. ~ Gefr. Peter Brücker. Ilbenstadt, vw. Mnsk. David Löscher, Kaiserslautern, lvw. Musk. Peter Nebel, Ilbenstadt, lvw. Rusk. Ludwig Baiser. Steinbach, lvw. Musk. Christian Nos, Wols. Kr. Büdingen, lvw. Gard. Wilhelm Hinkel, Södel, vm. Rusk. Heinrich Nupvert, Ober-Gleen, vm. Musk. Stanislaus A'izyszcz. Niewiz. vm.

Kompagnie: Dehrm. Johannes Alp, Lauterbach. lvw.

Unteross. Christian Breidecker, Wolfsheim, lvw. Res. Ludwig

SUmfel, Lollar, lvw. Res. Wilhelm Münch, Lollar, lvw. Wehr- mann Hermann Spaarwald, Ober-Schmitten, lvw. Wehrm. !I , '"J 1 ® =<0mi6t, Lauter. lvw. Vizefeldw. Otto Julius Zipp, -ulzbach lUnterlahns, lvw. Res. Heinrich Hack, Ttockheim, lvw.

Res. Peter Michel. Büdingen, lvw. Res. Karl Haas, Herchen- u/un, ,®- Wehrm. Wilhelm Scheid, Büdingen, lvw. Res. ' 0U Ä? r ut 5 cr / ^Gckheim, lvw. Rcs. Karl Funk, Angcrsbach. lvw.

Gcfr. Heinrich Römer. Lollar, tot. Wehrm. Fricdr. Beetz, ^angenhain, tot. Wehrm. Friedrich Prüll, Himbach, tot. ^rsr- Ludwig Kreiling. Mainzlar, lvw. Wehrm. Otto Usinger, Kaulstoft. lvw. Res August Schneider, Herchcnhain, lvw. Res. ^ouie Geißler, Staufenberg, lvw. Wehrm. Heinrich Scitz, Langenhain, lvw. Wehrm. Karl Philipp Maul, Bindsachscn.

Res. Heinrich Borst. Düdelsheim, lvw

7. 8 o m p a g n i e: Gesr. Karl Stein. Gieften. tot. Wehrm.

vcmr. Hofsmann. Wohnscld. tot. Rcs. Karl Schul,. Bcrnsscld. "w. T Heinrich Stark, Harbach, vw. Rcs. Friedrich

^uoivig -ack, Heucheiheim. vw. Res. Heinrich Schuchhardt, Escheii-

Dro - Wehrm. Heinrich Weber II.. Eschenrod, vw. Off.» ttteüt). Paul Matthias Gräber, Bockenheim, vw. Res. Karl Mombergcr, Unier-Seibertenrod, vw. Res. Heinrich Jung, Groften-Llnden. tot. Re,'. Georg Repp, Nieder-Ohmen, , o t. Wehrm. Reinhard Schmitt. Steinberg. Kr. Schotten, tot. Wehr- rnomi Friedrich Wilhelm Schmidt, Kilianstädten, tot. Res. Heinrich Ernst Arch. Holzheini, tot. Res. Friedrich Wilhelm -pitznagel, Rodenbach, viv. Wehrm. Jakob Buhl, Herzhauscn, vw. Res. Adam Geißler. Friedberg, vw. Res. Martin «oll- mann, Rockensüß. vw. Res. Johannes Valentin Rohrbach, Asien­heim, vw. Res Heinrich Hartmann, Bad-Rauheim, vw. Res. Wilhelm Horn, Bad-Nauheim, vw.

8. Kompagnie: Wehrm. Karl Hahn, Gieße», lvw.

Unterosf. Heinrich Gans. Groftcn-Bnscck, lvw. Untcrasf. Heinrich Wcnd, Münzcnberg, schvw. Gefr. Karl Pluch, Leusel, schvw. Musk. Fritz Werner, Daucrnhelm. tot. Musk. Karl Schmelz, Steinfurt, lvw. Musk. Heinrich Tahmer, Stockhausen, Kreis Lauterbach, schvw. Gcfr. Temmn Rothenberger. Gießen, schvw. iinzwischcn gestorben). Musk. Willi Heck. Gieße», schvw. Musk. Heinrich Rühl. Gießen, schviv. M»Sk. Heinrich Hamei, Gieße», lvw. Musk. Ludwig Küftpert, Gieften, lvw. Musk. Heinrich Jnghardt. Gießen, lvw. Musk. Theodor Erb, Gießen, tot. Musk. Otto Hergert, Eichellachsen, lvw. Musk. Peter Brost, Ober-Ohmen, lvw. Musk. Heinrich Appel, Ober-Ohmen, lvw. Mnsk. Georg Grein, Romrod, schvw. Musk. Karl Roder, Strebendorf, schvw. Mnsk. Adam Freienseen, Wohnseld, SkreiS Schotten, lvw. Mnsk. Adolf Martin, Altenheim, lvw. SHiief. Johannes Steuernagel, Windhaulen. lvw. Musk. Heinrich Köhler, Eichcnrob, schvw. Musk. Heinrich Geißler, Staufenberg, schvw. Musk. Heinrich Stein. Beuern, lvw. Mnsk. August Heß, Münster, schvw. Musk. Heinrich Nciblinger, Ricrstein, lvw.

Musk. Peter Schvncwciß, Kcsielbach, lvw. Musk. Georg Korps, Einartshausen, schvw. MuSk. Otto Müller IV., Reu- mllhle, Kr. Gieße», ichvw. -- Musk. Heinrich Gebauer, Neuinnhlc, lvw. Musk. Hcinr. Bcllofs II., Rödgen, Kr. Gießen, lvw. Musk. Karl Eichler. Wölfersheim, schvw. Bizcfcldm. Fritz Bern­hardt, Ticfcnbach, Kr. Wetzlar, lvw. Musk. Friedrich Weppler, Grebenau, lvw. Musk. Wilhelm Opper, Alten-Buscck, lvw. Gefr. Karl Frank, Rupperlenrod, lvw. Musk. Wilhelm Schieser- stein, Gießen, lvw. Musk. Heinrich Beck, Rupperlenrod, vm. Musk. Walter Zahn. Leipzig, vm. Musk. Heinrich Schmidt. Als­feld, vm. Mnsk. Heinrich Bergmann, Scheumgen, vm. Musk. Heinrich Hachenbach, Diclheim. Kr. Wetzlar, vm.

III. Bataillon.

11. Kompagnie: Wehrm. Otto Klös, Kohden, Kr.

Büdingen, Iviv. Gefr. Gottfried Schweizer, Rieder-Mörlen, schvw., am 26. 0. 11 aus dem Verbandplatz gestorben. Wehrm. Friedrich Schwab, Bingenheim, lvw. Res. Karl Baumgratz, Höchst, Kr. Büdingen, lvw.

Stadtverordneten-Versammlung. Für die Sitzung der Stadtverordnetcn-Versammlung am Donnerstag, den 29. Oktober 1914, nachmittags 4 Uhr, ist folgende Tages­ordnung vorgesehen: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Hubert Heinz zur Errichtung eines Olnbaues Stcinstraße 57. 3. Baugcsuch des Hubert Heinz für die Ederstrahe. 4. Bau- gcsuch des Heinrich Launspach für Liebigstratze 80. 5. Ban- gesnch der Firma I. B. Noll für die Wiesenstrahc: hier: Be- scislung. 6. Anlage eines Ehrenfricdhofs für in Gießen ver­storbene Krieger. 7. Schlachtgcbührcn für Kälber. 8. Unter­stützung für das durch dipl Krieg heiingemchte Rcichsland Elsaß-Lothringen. 9. Fürsorge für die Familien der einbe- rufencn städtischen Beamten, Bediensteten und Arbeiter. 10. Freiwillge Weitcrvcrsicherung städtischer Bediensteten und Arbeiter nach ihrer Einberufung zum Kriegsdienst bei der Allgemeinen Ortskrankcnkasse. 11. Polizciverordnung, betr. daZ Betreten des Kricgsgefangcnen-Lagers.

Gefallene des Gieftener Regiments. Als gefallen

werden vom Jnfantcric-Rcgimcnt Nr. 116 weiter be­kannt: Einjähr. Gcfr. Otto Arnold, fttid. phil. aus

Gießen. Res. Otto Albrand ans Babenhausen b. Orten­berg. Unteross. Kurt Noack aus Alsfeld. Res. Wilhelm Scherstuhl aus Wahlen, Kr. Alsfeld. Unterosf. d. Res. Wilhelm Finger aus Lauterbach. Fricdr. Heinrich Haub aus Hausen b. Gießen. Musk. Karl Sartorius aus Merlau. Res. Louis B a st aus Ilsdorf. Musk. Albert MagcI aus Oberohmcn.

Zurückgewiesene antisemitische Angriffe. Uns wird'

geschrieben: Tie antisemitische Zeitschrift Der Hammer hat die Tatsackie, daß in Nürnberg sechs hochangesehene, hervor- ragende Juristen von seiten des Oberbürgermeisters zur eärenanitlichen Leitung von Kricgsfürsorgcämtern ausge- iväblt wurden, zuni Gegenstand der niedrigsten Angriffe be­nutzt und dabei behauptet, daß die öffentliche Wohltätigkeit in 'Nürnberg zum jüdischen Monopol ausgestattet würde und oah sowohl bei der städtischen Kricgssürsorge wie bei»: Proviantamt jüdische Lieferanten besonders berück- iicht.gt würden. In der Sitzung des Stadtmagistrats vom 6. Oktober hat Oberbürgermeister Tr. Geßler diese Angriffe energisch zurückgewicscn. Er hat erklärt, daß die S?riegsfiir- sorge in kurzer Zeit 160 000 Gesuche in der zusriedenstelleno- stcn Weise erledigt bat und driß diese große Arbeit nur durch die hingebcndcii Leistungen der Ausschüsse und deren Vor- sitzenden möglich war. Herr Magistratsrat und Landtags- -ibgcordnetcr Häbcrlein schloß sich den Ausführungen des Oberbürgermeisters an. Er sprach seinerseits gleickzzeitig da? lebhafte Bedauern darüber aus, daß eine Zeitschrift ange­sichts der gegenwärtigen Verhältnisse und Umstände es nicht verschniäht hat, mit derartigen Anwürsen auf der Bildfläche zu erscheinen. Er könne hierfür nur daS Gefühl der a l l e r - tief stcn Verachtung zum Ausdruck bringen. So be­richtet ein Hamburger Blatt. Ich möchte dabei darauf bin- weisen, daß Ter Hammer auch in der Gießener Lesehalle ans- licgt. Unter allen antisemitischen Hetzblättern kann dieses als das auf niedrigster Stufe stehende gelten. Seinerzeit wurden sogar die russischen Judcnmetzeleien in Kischinew von ihm befürwortet. Zu seinen Mitarbeitern gehören auch Angehörige der Gießener früherendeutschsozialen und jctztz dcutschvölkischen" Partei.

Was die Gewerkschaften leisten. Ter Deutsche M c - tallarbciter-Verband zahlte in den ersten neun Kricgswoeben über drei Millionen Mark Ar­beitslos en unter stützung aus. Die Gesamtzahl der zum Militär einberufenen Mitglieder betrug bis zum 3. Ok­tober 162 181.

Gemeindesteuer-Rückstände. Unter den heutigen amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Esießen befindet sich auch die Mahnung des 3. Zieles Genieindcstenrr» und Kanalgcbühren vom Rj. 1914. Tie Zahlung kann noch bis zum 14. November 1914 in der bereits früher bekannt ge­gebenen Weise erfolgen. Nach Ablauf der festgesetzteu Frist erfolgt die Beitreibung, wobei die vorgeschriebcnen Pfänd- ungskostcn erhoben werden.

Für einbcriifrnc Krankenkasscnmitglieder! Die jetzt noch zur Fahne cingczogencn Mitglieder von Krankenkassen machen wir wiederholt darauf aufmerksam, daß sie sich bei den Krankenkassen weitervcrsichern können. Voraussetzung ist jedoch, daß sie in den vorangegangcnen zwölf Monaten mindestens sechs Monate oder unmittelbar vorher mindestens sechs Wochen versichert waren. Tie Meldung muß spätestens innerhalb drei Wochen nach den: Ausscheiden bei der Kasse erfolgen. Wer jedoch in der zweiten oder dritten Woche er­krankt, hat für diese Krankheit Anspruch auf die Kassen- lcistungcn nur, wenn er die Anzeige in der ersten Woche ge­macht hat. Es liegt daher im Interesse der Betreffende», wenn die Meldung in der ersten Woche erfolgt.

Bergarbeiter unter sicki Ein Fveund unseres Blattes ivar vor kurzem unfreiwilliger Znßörer eines (tzesprächcis zweier Beug- ardeiter, die auf der Gvuö« Fconir beschäftigt sind. Di« Hinter- Haftung zwischen den beiden wickett« sich ungefähr in folgender Weife ab:

A. Lsttift Gott! Wie »tan augenblicklich ans der Grube mit uns verfährt, da könnte nian doch etwas an sich kriegen, habe ich die beiden Kriegsmonate doch schon weit tiber 20 Mk. Lohnkiirzung gehabt.

B. Glaubst Du, es ginn Dir allein io? Es sind sogar einige, w«Iche 50 Psq. und mehr die Schicht weniger verdienen.

A. Ich möchte doch wisirn. warum die Vcrivaltnng di« Löhne so herunter setzt, da dach der dlbgang derselbe ist wie früher und dazu di« Lebensmittel inrmer teurer werden.

B. Einfache Lösung! So gut die graften Kapitalisten bei den Lebensmitteln eine fkandaiöse Bertrnernng vornehmen, uni sich so auf ganz gemein« Weif« zu bereichern, so nimmt auch das Untcr- nehmrrtmi! Lol,nredu>kttrmen vor, um dasselbe zu erreiche». Wir werden von beiden geschoren.

?l. Was wäre da zu tun für und?

B. Ja. hätten wir di« Ovganisativ» aufrecht erf>alten, dam, brauchten wir keine Faust nr der Tasche .zu niachen, sondern könn-- ien auch ein Wörtchen mitroden.

3(. Tu hast rocht! Ader augenblicklich steht es doch so, daft man noch nicht das Geringste sagen darf im Betr-ieb, wenn es dem Schwarzen nicht hinterbracht werden soll.

B. Elendig« Mftgebürter sind es! Schleimer! Di« den Fuß kllsse», welckzer sie trntt.

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