Angelegenheit. Zur Begründung des Einigungsvorschlages wurde, der Volksmacht zufolge, vom Vorstände ausgesiihrt, daß Tausende von Wühlern sich im Felde bcsändcu und dass die daheim Gc- blicbeucn Kraft und (Held sitr Milderung dringender Not verwenden sollte». Tie Versammlung beschloß darauf einstimmig, der Vereinbarung mit de» anderen Parteien zuzustimmcn.
Ei»c Maftnttirg zur Pflicht.
Ter Oberpräsidcnt von Ostpreußen heit, wie die Köirtgs- bcrgcr Allgemeine Ztg. erfährt, an die Beamten der Provinz einen Erlaß gerichtet, in dem' er jenen Beamten dankt, die in den schweren Zeiten ihre Schuldigkeit g«an haben. Ter Erlaß fährt aber dann fort:
„In vereinzelten Fällen ist leider von Beamten bei drohenden feindlichen Einbrüchen nicht das genügende Maß von Energie und llcberlegung bewiese» worden. Tas ist bis zu einem gewissen Grade entschuldbar, den» cs ist viel schwerer, einem rücksichtslosen und vielfach rohen Feinde unbewaffnet in die Hände zu sallcn, als ihn mit der Waffe in der Hand entgegcnzutreten, wie es unsere mutigen Truppen mit Erfolg getan haben. Diese Erwägung enthebt mich aber nicht der Pflicht, allen Beamten eine weit über das im Frieden gebotene Maß hinausgchendc Hingabe im königlichen Dienst ans Herz zu legen. Zeder Beamte muß sich während der Kriegsdancr ähnlich wie ein Truppenfllhrer vor dem Feinde verhalten. Rücksichten aus Zricdensgewohnhcitcn, Burcaustunden. persönliche Bequemlichkeiten selbst bescheidenster Art kommen während der Kriegsdauer gegenüber den Anforderungen des Amtes nicht in Frage."
Krieqslnrterstützunfl und Steuern.
Einzelne Gemeinden haben versucht, von der Staats- itnterstiitzung an Kriegerfamilien die Steuern zn kiirzen. Wie wir hören, hat ein Rnnderlah der Regierung die Anwendung dieses Modus untersagt. Eine Prüfung der Rechtslage ergab, daß die Unterstützung nach dem Wortlaut des Gesetzes als nicht pfändbar anzusehen ist, und da Ansprüche, die nicht pfändbar sind, nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch auch als nicht ausrechenbar zu gellen haben»war das Verfahren unzulässig. Die Pflicht zur Zahlung der Steuern, auf deren möglichst pünktlichen und vollständigen Eingang die Gemeinde- und Staatsfinanzcn jetzt in noch höherem Maste angewiesen sind als im Frieden, bleibt natürlich bestehen. Die Düsseldorfer Ausstellunq 1!)1.'» otifaestebei,!
Zn der Ttadtverordnetcnsihunn teilte der Oberbürgermeister niit, daß cs unmöglich sein werde, die geplante große Ausstellung Düsicldorf 1015 burchzufübrcn. Auch den Gedanken der Verschiebung der Ausstellung auf das Fahr 1910 oder 1017 habe man aufgebcu müssen, da sich nicht übersehen lasse, wann wir wieder Friede» haben werden. Als der Krieg ausbrach, sei eine Stockung in den Arbeiten auf dem Ausstellungsgelände cingctreten, ein großer Teil der Arbeitskräfte wurde zu den Fahnen einbcrufcn und die Anfuhr der Baumaterialien stockte. Auf die Mitarbeit zahlreicher hoher Behörden habe nian verzichten müssen. Tie Finanzkonimission sei in Ucbcreinstimmuna mit der Ausstellungsleitung dahin gekommen, von der Durchführung der großen Ausstellung ganz ab- z u s e h c n . die Ausstellungsgebäude abzubrechen und den Hos- garten sowie den Kaiser Wilhclmpark in den alten Zustand wieder herzustcllcn. Zur Deckung der für die bisherigen Arbeiten und die Organisation entstaiidencn erheblichen Kosten, deren Höhe sich heute noch nicht übersehen lasse, sollen die Garantiezeichner nicht hcran- gezogen werden. Die Kosten sollen vielmehr, falls sic nicht durch besondere Fonds gedeckt sind, möglichst von der Stadtkassc übernommen werden.
Przemysl aus strategischen Gründen anfgegeben.
Ans Przemysl wird berichtet, dnst die Russen die Belagerung der Festung a u f h o b e n , angeblich, wie auS Petersburg bekannt wird, um den deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen gegenüber eine strategische Stellung einzunehmen. Noch andere Stellungen in Galizien seien aufgehoben worden.
England und Belgien.
WTB. Berlin, 14. Okt, lAmtlich.s Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung schreibt unter der »cbcrschrist „Die Beziehungen Englands zu Belgien": Der militärische Mitarbeiter der Times erörtert in der Nummer vom 12. Oktober die Beziehungen Englands zu Belgien, wobei er u, a, ausführt: Die Neutralität war ein verhängnisvolles Geschenk für Belgien: sie machte cs ihm unmöglich, militärische und andere llnterhanblungen zu führen und Abkommen zu treffen, die ihm die schnelle cntschicdcnc Hilfe seiner englischen Freunde sicherten. Die englischen und belgischen Stäbe konnten über niilitärischc Vorbereitungen, Truppentransport- mittcl, Eisenbahndienst, Borratsvcrsorgung usw, keine entsprechenden Pläne machen, ohne, streng genommen, die Neutralität zu ver-
A f r a j ö.
Ein nordischer Roman von Theodor Müggc. 87
Er nahm seinen Hut ab und zeigte Marstrand die großen Löcher einer Kugel, die ihren Weg durch den Filz genommen hatte. „Sich her", sagte er, „das Blei ging dicht über meinen Schädel fort. Mag die Hand verdorren, die den Schuß tat! Aber verdammt will ich sein, wenn cs nicht eine war, die ich kenne."
„Wer könnte dich ermorden wollen?"
„Bist du je da hinauf gewesen", fragte Olaf, „wo der ungeheure Felsenkegcl steht, den sie den Kilpis nennen?"
Marstrand verneinte es.
„Tas ist ein seltsames Stück", fuhr Olaf fort. „Ein waldiges, zerrissenes Fjeld führt hinauf. Bald findest du tiefe Schluchten voll Wald, tobende Wasser darin, bald nackte Spalten, schwarz zertrümmert und wie verbrannt, bald wie- der ebene Flächen voll ungeheurer Steine und Blöcke, die manchinal ganz seltsam in Kreisen liegen, als hätten Menschenhände sic dort ausgestellt. — Eine Herde wilder Renn- ticre sprang über diese Klippen fort, ein halbes Dutzend Wölfe war ihnen auf den Fersen, ich hinter beiden und in meiner Jagdlust vertieft, ihnen den Wind abzugewinnen, dem eine Renntienase immer cntgcgcnläust. Es war aber alles vergebens. Der ganze Schwarni stürzte in eine Schlucht hinab, und weit aus der Ferner hörte ich das Rasseln ihrer Geweihe und das heisere Heulen ihrer Verfolger. Als ich jenseits des Spalts aiifklctterte, stand der Kilpis vor mir, ein kantiger Fclsenstock, wohl eine Stunde lang und mehr als tausend Fuß hoch. Mitten in einem Meer von Trümmern ragte er auf: das Wasser sammelte sich darunter in einem schwarzen See, Sumpf lag ringsumher, überdeckt von cnö- losen Feldern roter Moltebceren und gelber Enzianblütcn. Kein lebendiges Wesen war zu entdecken, kein Laut bewegte die Luft, nur zuweilen polterte ein Stein von dem schwarzen
letzen. Diese Erklärungen fallen das unliebsam empfundene Ausbleiben der rechtzeitigen ernstlichen Hilfe Englands für Belgien cittschuldigcn und beschönigen. Der Militärpolitiker der Times macht nicht den Versuch, zu leugnen, daß Belgien berechtigt war, viel ivcilcrgchcndc Unterstützungen von England zu erwarten, — Auch die Morning Post bat bekanntlich getadelt, daß England zur Rettung Antwerpens so wenig getan habe, lieber die Berechtigung solcher Vorwürfe mögen die Belgier und Engländer sich uiitcr- cinandrr verständigen. Für uns ist das Eingeständnis des Timcs- Sachverständigen wertvoll, daß die englischen und belgischen Stäbe militärische Vorbereitungen nur unter der Verletzung der belgischen Neutralität verabreden konnten. Aus den an dieser Stelle vcr- össcntlichtcn belgischen Aktenstücken geht aber zur Genüge hervor, daß über eine derartige Verletzung der Neutralität Belgiens zwischen den amtlichen englischen und belgischen Stellen tatsächlich im geheimen Verhandlungen gepflogen und Verabredungen ge- troffcn worden sind. Dies ist entscheidend für die Begehung des Nentralitätsbruchcs, Diele Feststellung machen wir auch gegenüber dem Berlingske Tidcndc, die vergeblich Belgien mit dem Hinweis zu entschuldigen sucht, daß es ja keinen Bund mit England und Frankreich gegen Deutschland geschlossen habe.
Die Sorgen um die Buren.
W. 15. London, 14. Okt. (Nichtamtlich.) Tie Times melden aus Salisbury: Tas rhodcsische Kontingent. drS
heute nach England abreiscn sollte, hat beschlossen, in Afrika zu bleiben.
Versickeruttfl acaei, Zeppeline.
Die bekannte große englische Versicherungsgesellschaft „Llond" versichert jetzt die großen Warenhäuser und Banken in London
gegen Bombardement und gegen Zeppeline für eine Prämie von S Prozent.
Wbmcht ks ßrojp Kniichmrtiets.
Die Kr egsbcute von Antwerpen.
In I-rankreich nichts Neues.
Die Denichci» vor Marschau.
IVB. Großes Hauptquartier, 15. Oktober, mittags. (Amtlich.) Bei Aiitwcrpcu luurde» iui ganzeu 4000—5000 Gefangene gemacht. Es ist anzunchincn, daß in nächster Zeit noch eine große Anzahl belgische Soldaten, die sich in Zivil- klcidrr niigczogc» linbcn, dingfest gemacht werden. Rach Mitteilungen des Konsuls von Tcrnenzcn sind etwa 20 000 belgische Soldaten und 2000 Engländer auf holländisches Gebiet übergetrctcn, wo sic cntwassuct wurden. Ihre Flucht muß iu großer Hast vor sich gegangen sein. Hiervon zeugen Massen wcggcworfciicr Kleidersäckc, besonders von der cng- lijchen Royal-Naval-Division. Tic Kriegsbeute in A»t- tucrpcii ist groß. Mindestens 500 Geschütze, eine Nnmcnge Acunitiu.n, Massep von Säcken und Wohachs, sehr viel Sani tätsmaicrial, zahlreiche Kraftwagen, viele Lokomotiven und Waggons, vier Millionen Kilogramm Getreide, viel Mehl, Kuhle», Flachs, für 10 Millionen Mark Wolle, Kupfer und Silber im Werte von etwa Million Mark ein Panzcr- cisenbahnzug, mehrere gefüllte Bcrpslcgungszüge, große Viehbestände. Belgische nud englische Schisse befinden sich nicht mehr in Antwerpen. Tic bei Kriegsausbruch im Hafen von Antwerpen befindlichen 54 deutschen Dampfer nnd drei Segler sind mit einer Ausnahme vorhanden, jedoch sind die Maschinen unbrauchbar gemacht; nngebvhrt nnd versenkt wurde nur die „Gnciscnau" des Norddeutschen Lloyd. Tic große Hafenschleuse ist intakt, aber zunächst durch mit Steinen beschwerte versenkte Kähne nicht benutzbar. Tic Hascnanlagen sind unbeschädigt.
Tie Stadt Antwerpen hat wenig aclitten. Tie Bevölkerung verhält sich ruhig nnd scheint sruGzu sein, daß die Tage des Schreckens zu Ende sind, besonders da der Pöbel bereits zu plündern begonnen hatte. — Tic Reste der belgischen Armee hatten bei Annäherung unserer Truppen Gent schleunigst geräumt. Tie belgische Regierung mit Ausnahme des Kricgsministers soll sich nach Le Havre begeben haben.
Angriffe der F r a n z o s c n in der Gegend von Albert wurden mit erheblichen Verlusten für sie abgewiescn. Sonst ist im Westen keine Veränderung vorgckommc».
Im O st e n ist der russische mit starken Kräften unternommene Vorstoß auf Ostpreußen als gescheitert anzuschen. Ter Angriff unscrcr in Polen Schulter an Schulter mit dem
steilen Riescnkopf herunter und fiel in das aufspritzcnde Wasser.
Wie ich de» sonderbaren Felsen betrachtete, erinnerte ich mich, daß die Lappen ihn anbetcn als den heiligen Sitz ihres Götzen Jubinal, und ich spürte umher, ob ich keines der schmutzigen, lauernden Tiere entdecken könnte, denn nieine Tasche war leer und meine Zunge klebte am Gaumen fest, doch alles vergebens. Ich kletterte auf einen Höcker am Rande und schaute mich um, nichts als tiefe Klüfte, schwarze Kret- lmgranken für die Bären, verwachsenes Birkengestrüpp und die kahlen, öden Fjclder der Alpen. Ich riß Enzianstcngel ab und steckte sic in den Mund, wie es die Lappen tun, um den Durst zu stillen, doch plötzlich zu meiner Freude sah ich über einem Grat des Berges, der mir gegenüber lag, einen dünnen Rauch aufsteigen. Es war harte Arbeit genug, um durch Sumpf, Wald und Wasser bis dahin zu gelangen. Mehr als einmal verlor ich die Richtung, ein wahrer Irr» garten von Steinen, Schutt und wildem Buschwerk lag davor, endlich aber stand ich oben und blickte in ein grünes Tal hinunter, das wie mit einem Messer cingeschnittcn in den Leib des Kilpis lief. Menschen sah ich nicht, allein es war jo schön hier, als müßte dies Tal bewohnt sein. Ein heller Dach strömte zwischen bewachsenen Ufern, hohe Bäume wuchsen am Rande der Felsenmauer, und ein leiser klingen- der Ton verkündigte Rcnntierc, die Lcitglocken trugen.
Ich habe oft gehört, daß es in diesen Einöden solche kleine, liebliche Flecke geben soll, die wie das Paradies aus- schen, ebenso wie Bücher erzählen, daß es mitten in dein Sandmeere der heißen Länder solche gibt. Wie verzaubert blickte ich hinunter, eben aber als ich umherschaue, wo ich am besten einstcigcn kann, höre ich einen Knall, ob von oben oder unten, ich weiß nicht woher er kam, aber mein Hut fiel mir vom Kopfe, und mein Haar richtete sich auf. Mit einem Satz war ich von dem Grat und duckte mich hinter einen Stein. Mein Büchsenlauf zielte nach allen Seiten, nichts regte sich. Ick) sah keinen Rauch aufsteigen, wahrscheinlich hatte der
österreichischen Heere kämpfenden Truppen befindet sich i w Fortschritten. Unsere Truppen stehen vor Warschau. (fj„ mit etwa 8 Armeekorps ans der Linie Jwangorod Warschg,, über die Weichsel unternommener russischer Vorstoß wurdc auf der ganzen Linie unter schweren Verlusten für die Rußen znrückgewiesen. Tie in russischen Zeitungen verbreiteten rächte über erbeutete deutsche Geschütze entbehren jeder 9 e , gründung.
Tic Bulletins der seanzösischc>r Oberleitung.
W. B. Paris, 15. Ott. Die amtlicsie Mitteilung von gcsirr, besagt: Die von der Front eingclanfenc übrigens sehr allgemein cg, hattcncii Nachrichten, bringen keine wichtige Aendcrnng der Lage. H
IV. B. Paris, 15. Okt. Eine amtliche Meldung von gesie,, abend besagt: Au! unserer Linken bis zur Oise dauert die Operation in normaler Weise sort. I», Zentrum wcrscn die Fsrtjchritlc b« Bcrry-au-Bac bestätigt. Aus dem rechten Flügel nichts Neues, ß, Belgien haben im Gebiete von Gent i» der Nacht vom 12. zum U. Oktober und am Tage des 13. Oktober einige Gefechte stattgesuiid«^ Englische und sraiizössschc Truppen haben Ppern besetzt.
0
Hessen und Nachbar gebiete.
Gieszen und Umgebung.
Ei» Lehrer des Sozialismus
(Zum 16. Oktober)
Tic Not der Zeit, die alles, was zusammengehört, nur fester aneinander vindct, gibt uns Anlaß, mit besonderer Herzlichkeit des Tages zu gedenken, an dem Genosse Karl Kautsky seinen 60. Geburtstag feiert. Uns allen, denen die Welt des Sozialisnius zum geistigen Vaterland geworden ist, ist Karl Kautsky ein Lehrer gewesen; eine gewaltig; Schütergcmeinde samniclt sich heute dankbar um jhn.
Tic Arbeiterbewegung ist nicht das' Erzeugnis einer Theorie, sondern das Produkt lebendiger Wirklichkeit. Sie mit Selbsterkenntnis im Geiste des Marxismus :u erfüllen, hat sich Kautsky zur Lebensaufgabe gemacht. Als er sein Werk begann, war das gewaltige philosophisch- nationalökonomischc System des Sozialismus, wie cs uns Karl Marx hinterlassen hatte, den meisten Arbeitern, auch den Gebildeten unter ihnen, ein Buch mit siebe» Siegeln. Erst Kautsky hat ihnen durch seine Schriften und seine Arbeit als Herausgeber der Neuen Zeit Mut und Möglichkeit gegeben, in die verwickelte Gedankenwelt des klassischen Sozialismus einzudrmgcn. - Sein Buch „Karl Marx ökonomisä;; Lehren" ward vielen Tausenden ein Wegweiser zu Marxens „Kapital". lind alle seine späteren Arbeiten haben in gleicher Weise der Aufgabe gedient, die deutsche und die internationale Arbeiterbewegung mit marxistischenl Geiste zu erfüllen.
Ei» wissenschastliches Systeni kann sich nur im Kamps der Meinungeu bewähren, und an Kämpfen hat cs der Lehre und dem Lehrer auch nicht gefehlt. Die hcstigsten Anfecht - ilngcn mußte der Marxismus aus dem Lager derjenigen cr- sahren, die vewußt oder unbewußt die Interessen der Herr- schenden Klassen vertraten und die nun wahre Bücherbarrikaden ansbailtcil. um den gegen den Kapitalismus ge- richteten Angriff abzuwehrcn. Tie schier unabsehbare Litteratur über den Marxismus hervorgeruseu zu habcnM nicht zum geringsten Teil Kautskys Verdienst. Auf der ar deren Seite war aber auch der Marxismus unaufhörlichem Nachprüfungen aus dem eigenen Lager ausgesetzt, inwieweit er noch als brauchbare Waffe für die kämpfende Arbeiten klasse dienen könne, welche Erweiterungen oder Berichtigungen nötig seien, um das geistige Rüstzeug blank zu cr< halten. In all diesen Kämpfen hat Genosse Kautsky seine» Mann gestellt, und den hohen Nutzen, den er damit gestiste!, werden auch diejenigen nicht bestreiten, die nicht in all« Fällen an seiner Seite gestanden haben.
Ter wisscnschastliche Sozialismus dient nicht allein der Erkenntnis: vielmehr will er durch die Erkenntnis die Arbeiterklasse für die Erreichung ihres notwendigen Wil- lc n s zi c ls, die Bcsreiung aus den Fesseln des Kapitalist mu-s, stärker machen. In diesem Jncinanderwirken vor
Schelm aus der Schlucht herauf geschossen, wo ich ihn nick bemerkte. — Es ist keine Schande, Johann Marstrand, das ich zu laufen anfing, und hinter mir her schallte ein höllische! Gelächter, als wäre cs Jubinal selbst, der vom Kilpis her unter schrie. — Im Sumpf bis ans Knie watete ich durch dr Moorbüsche und war von Herren froh, als ich wieder an den schwarzen See stand und meine Richtung hatte. Am Aden war ich an den Balsclfqucllcn, die von der Tanajaure strr men, und wer kam mir dort entgegen? Kein anderer als Mo> tuno, der schiefäugige Schuft, die Federmütze auf sein linke Ohr gesetzt und so boshaft grinsend wie ein blauer Fuch! wenn er den Fischern das Fischgerüst erstiegen hat. An de Ouellcn lagerte seine Herde, vier Zelte standen dort in de> Gehege, und eine ganze Bande Männer und Weiber hock: um den Feuerstein, die eine häßlicher als die andere."
„Und von Gula keine Spur dort?" fragte Marstrand.
„Nichts konnte ich erfahren. Ter lächerlich Bursä nötigte mich, in seine Gammc zu treten und auszuruhen, ab wenn er auch nicht so höflich gewesen wäre, ja wenn alle die sratzigen Wcchsetbälge sich gegen mich erhoben hätten, >' wäre doch nicht von der Stelle gegangen, denn ich war e schöpft und hungrig, daß ich Rcnntierküse verschlungen habe würde."
„Brachtest du denn nicht das Gespräch aus Gula, liebt
Olaf?"
„Ich tat's wohl, denn Jlda macht immer noch Aussehe» von ihr, auch Björnarnc kann die gelbe, schwarzäugige H«' nicht vergessen. Ich fragte nach ihr, aber Mortuno zeig mir seine Affenzähne von einem Ohr bis zum ander! wieherte mit dem übrigen Gesindel, iprach und schrie in fein- nichtswürdigen Sprache, die kein ehrlicher ll<lcufcf) versteh und dann krümmte er sich zusammen, zuckte die Achseln, K aut-, als wollte er in Traurigkeit heulen, und schüttelte dc Kopf, als müßte er dem Taugenichts von den Schulter fallen."
lF-ortsetzung folgt.)
in»« 1 ^„t auf 8
li.V
is *»*
Bw * 11
I* §er 60.
I in eine 3 clt '
13t«fa aben \ I ffcauna n f
I-röste-"dl
I mir uns "
Iöen 6® I jii sehen- -
Iw er den
I -wst ge>°el
Tas ist e
Ziilusckste"
teirw die me
ifjrern rrupp- rciii- im 8 ste, hin. Ei» 7e> kn Aogehön (legriiiiME » «uäfiM befind aussiihrl missten ze na pi mache». - der ©efangcni mit de» stagl Bei der s sind ci über •' km Ausschuss Iroh ihrer de, zeiidt zu sei«,
Stuäfunft mit
Die Hoc fommen, 6Io| der letzten W als Ergebnis schaslsministi daß sie erst aus dem Ho sollen, also badische uni Ämtern dem möglichst schnelle: itntx Aesch/u Wtoierigfeiti beutet später, «bu aber ein }u bei man ss Händler zuge: »es gelaust I
!«!}. die hintx, ■«h juriiilj; " bei, au*
ti tot eine.
Eldreilen. %bel: Men t anc >s *ekn
6%
Höchst, öle ijni brät*.
moqüifx
oiiiffen u
“ or % bl,
ätzten 7
® cm eini cn
^bießn t
. Kt1
stach
cf "i toct
■ Mk ja ..
’Ä
iafc
«eite
’itit
»o,,
C'i, bi, i' dein,
Hl f ybji. »>ch?>t,b.s
»ti


