Ausgabe 
16.10.1914
 
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Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Obcrheffen und der Nachdargcbiete.

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Redakti«» und Erbcdttion Dieben, Badnt-oksiraßc 23. Ecke Löwengaüe. 2-elrvb»» 2008.

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m | Nr. 239

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Gicycii, Donnerstag, den 15. Oktolicr 1914

9. Jahrgang

Iteibt ozn- lenen , der non Somit mgeii

Neutralität Italiens unerschüttert!

Rom, 14. Okt. (Etr. Frkst.) Zum Interview Jagows J tbt der Popolo Romano, der Staatssekretär irre sehr, o«> er sage, daß der größte Teil der öffentlidjen Meinung Sipenä gegen Deutschland sei. Tie Tatsache, daß ein be- « tlicher Teil der am meisten verbreiteten italienischen sch ingen den Dreiverband begünstige, sei ein trügerischer 31 in. Maßgebend seien nur die Kundgebungen der >»ufenen Vertreter des italienischen Volkes. Von § ntzn hätten sich die Konstitutionellen, Giolitti und seine nde, die Demokraten, der größte Teil der Radikalen und »d trotze Mehrheit der Sozialisten für die Neutralität fr iti rt. Vom Senat seien mindestens neun Zehntel, von der 3 | vd vier reichlich drei Viertel für den Dreibund gestimmt.

ol-w möge also nicht glauben, daß Italien seine Gefühle ^® ,ia t die verbündeten Mächte geändert habe oder Deutsch- j iüi seine Sympathien versage. (Franks. Ztg.)

ff pedeutsche»» ^riedensbedingungen".

bin neuer Schtvi«»del.

llemcnceau verösscntlicht die Friedensbedingungcn Deutsch- - für Frankreich, wie sic angeblich Botschafter Bernstorsf in

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Anklagen gegen Deutschland aufbaut.

Es würde sich nicht nn nicht die sranzosi- r Tcmps, auf ilmcn Deutschland fordert

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öfischen Bodens mit 15 Millionen Einwohnern, 10 Milliarden lscntichädigunq, Zolisreihcit auf 4» Fuhre ohne Gegeiiscltig- Abrüstung und ein halbes Dutzend ähnlicher Tinge.

ollands Ncutralitüt ist den Engländern unbequem.

Aus London wird gemeldet:Ucber die ilkeutralität Hol- s spricht der Spectator seine symptomatische Meinung Er schreibt:Eine Sache, die England sehr helfen )c, wäre cs, wenn sich Holland auf die Seite Deutsch- s schlagen und unsere Feindin werden würde. Daß and eine neutrale Macht ist und nicht gegen uns kämpft, ms eher ein Hemmnis als eine Hilfe." ie kricgögefangenc» französischer» Geistlichen.

11. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Während in Deutsch- die Geistlichen im Felde, soweit sie nicht als Militärfcelsorgcr enung finden, im allgemeinen zur Krankenpflege verwendet müsfei> bekanntlich die. französischen Geistlichen als ein- ' roldatcn i den Reihe» des Heeres mit der Waffe lämpfc». c von ihnen sind infolgedcsfcn bereits in deutsche Gefangcn- t geraten und wurden in unseren grvhcn Gefangenenlagern rg« bracht. Mit der Bitte, das Los dieser Geistlichen zu er­lern, wandte sich der Erzbischof von Köln, Kardinal v. Hart­er,' Vf C "! CI ThronciNgabc an den Kaiser. Wie wir hören, hat .Kaiser dieser Bitte.slaltgcgcben und genehmigt, daß die ge- cncr sranMschx,, Geistlichen wie Ossizicre behandelt werden.

uriedcnsstimmüng -irr Amerika.

London, 14 : Okt. -(W. B. Nichtamtlick.) 'Dw Morning mct^ct^aus Washington: In den b Bereinigten t Staaten st die Stimuillntz «für cinent-b'fiA d-i g e n J8Ü>itz:ch e n s - u ß,lweiltdierAeremigtensStadtein von deinVÄiege w -in - sMiileidkrtschast . gezogen' werden. Diedrkw-Iork es.sche-cibt:. U5tsct":A'n ß:e n h'an d c l ist zittn! großen v e^r n i ch t et. ukser Im neu Händel e gr d r ii ck t. re'Finanzen sind in Unordnung, unsere Börsen sind ge- sjen. <Lir protestieren dagegen, daß uns» so 'schwere -N äufsclegt werden.».

leu den Boyrölt amerikanischer Prodrrkte.

Seit dem Kriegsgüspriich werden besonders- englische :n von Üeutscyen Handclskreisen scharf boykottiert.' Dabei

,t .1..:.'^.... cr.,___. ... ...... .......

gctrctepe Ucbcrmäß»'a»f 'dem 'Gebiete des Boykott I einer.Erklärung,-die u. a. besagt:

-Vergessen wir nichts d! der ganze Handel zivischc» den nlern auf einem gegenseitigen Eintausch von Produkten - unir I , n beruht.i Demnach darf man nicht Ware» anderer Natio- . seindlither boykottieren. Der Amerikaner hat'dic'Prv- 1 y «f ^tiutrchcn nötig: ohne die Zufuhr von Anilinfarben "ie Bereinigken Staaten ivürde» ganze Fabriken brach liegen.

> ..,'"7?^°t die amerikanische Landwirtschaft den deutschen Kali " nötigsw Dagegen aber haben dcntschc Fndustrie» nt ^ d.suerikanische Prodnhte, wie zum Beispiel Baumwolle,'. VfEr-usw. durchaus notwendig. Eine Boykottierung solcher noeisguter kann zur Folge haben, dah diese Waren nach an- d" -.andern apgelcitct werden, inodurch dein. eigenen Lande e lcharfe Konkurrenz entstehen kann, die .nicht -leicht zu be- men ist. Ez gibt kein Land auf'der Erde, das, so vollständig, rbhängig ist von andern Ländern, um deren Produkte nicht zu 1 otigen"

Fürsorge für die Hinterbliebenen der Soldaten in England.

Ein Pfund die Woche! (Zwanzig Mark pro Woche) unter diesem Schlagwort hat, wie schon niitgeteilt, die Parlamen­tarische Arbeiterpartei eine lebhafte Agitation für die Hec- gavc pon Staatsmitteln ziigiitislen der Soldaten und deren Familien ejngeleitct. Die an de» Premierminister gerichtete Eingabe hat folgenden Wortlaut:

Wir, die Unterzeichneten Mitglieder des Parlaments, haben de» dringenden Wunsch. Ihnen unsere tiesstc Besorgnis bezüglich der Zukunst der Angehörigen unserer im Felde getöteten und verwundete» Soldaten zu unterbreiten. Diese Besorgnis wird von einem sehr großen Teil der Bevölkerung geteilt.

Das Schauspiel, dah verwundete Soldaten oder deren An­gehörige genötigt waren, ins Arbeitshaus zu gehen ' oder zu betteln, ist in der Vergangenheit ein so häufiges gewesen, »in ver­gessen zu fein. Wir als die Vertreter der Arbeiterbewegung verweisen ans die Bereitwilligkeit, mit der die Bevölkerung dem Rufe, das Vaterland z» verteidigen, gefolgt ist und wenden uns deshalb vertrauensvoll an die Regierung, Großmut walte» zu lassen denjenigen gegenüber, die hilflos sind.

Wir sind überzeugt, daß die Angelegenheit bereits in Er­wägung gezogen ist: aber wir fordern, daß ein Beschluß gesaßt und so schnell als möglich bekannt gegeben werde, damit die gegenwärtig bestehende Beunruhigung schwinde."

ES ist nicht viel, so bemerkt hierzu Daily Citizen, was hier von der Regierung eines so reichen Landes, wie das unsere, verlangt wird.

Französische Zustiiude.

Ei» Pariser, der die Schweiz besucht, schreibt dem Baseler An­zeiger: Man säugt endlich in Paris an. zu merken, daß die Bc- völkcruiig systematisch in llnwiflcnhcit gehalten wird über die wich­tigsten Vorgänge. Fevt wird sic nicist in Spannung gehalten durch Berichte der Agencc Havas. die hinterdrein sich als Falschmeldungea erweisen. Nachrichten über deutsche Siege werde» erst nach tage- langem Zöger» mltgctcilt. Das ictzige Gefühl der Unsicherheit lastet aus den Menschen mehr, als durch unliebsame Nachrichten bemerkt würde. Feht sieht man auch, daß den Franzosen in bezug auf die Verkchrseinrichtnngen jegliches Organisationstalent abgcht. Wie erstaunt war ich. als ich in der Schweiz die dentschcn Verlust­liste» erblickte. Solche aibt cs ln Frankreich nicht. Nur die Namen der aefalleneu Lffizicrc werde» in den Zeit» igen veröffentlicht. Von den vielen Tauseiiden von Gefangenen erfahre» die Franzosen nichts: sind sie tot, verwundet, gefangen? Niemand kann begreifen, welche lleberraschung der erlebt, der lebt von Frankreich nach der Schweiz komnit. Man fällt geradezu ans allen Himmeln. Fetzt ivird einem endlich klar, warum mit solcher ?lengstlichtclt darüber gewacht wkrb, daß keine fremden Zeitungen nach Frankreich komme».

Eine ffUiiimc Bcktliitlvi >una.

In Marokko wurden nach einem Telegramm der Franks. Ztg. t4 Deutsche verhaftet und vor ein Kriegsgericht ln Casablanca ge­stellt. unter der Beschuldigung, durch Verteilung von Waffen und Munition einen Ansstand gegen Frankreich und die Ermordung von Europäern vorbereitet zu haben.

Die italicnischc»» Freiwflii;ic!:.

Ans Montelimar wirb gemeldet, daß Pappen» Garibaldi alle Blühe l>at. leine Abenteuerertruppcn ini Zaum zu halte». F» dem von ihm für Frankreich zusammengcstclltcn Korps, das neben gebildeten Leuten befferer Stände zumeist entgleiste Existenzen enthält, herrschen wüste politische Zänkereien.

F'lcqcleic:r dcntschcr Maulhelden.

Die Franks. Ztg. erhält folgende Zuschrift: Bon befreun­deter, durchaus zuverlässiger Seite wird mir aus Zürich fol­gendes geschrieben: Es ist in der letzten Zeit zweimal vorge- korumen, daß Teurschc im Tram in d e u t s ch e.r M ü n z e bezahlen wollten und, als der Schaffner ' deren .Annahme sclostvcrstündlich verweigerte, antworteten:-Nehmen Sie nur, Tic werden ja so wie so bald deutsches Geld" nehmen müssen." Diese, von einer seltenen Taktlosigkeit und politi­schen Unreife zeugenden Aeußcrungen sind uin'so tiefer zu bedauern, als sie in der deutschen Schweiz stattgefiinden haben, wo die deutsche Sache sich so warmer, aufrichtiger und dankenswerter Sympathien erfreut. Es ist nur zu hoffen, daß dasclosi durch solche Vorgänge nicht etwa di?r Gedanke äufkommt. weite oder gar maßgebende Kreise in Deutschland röuntcn ähnlich denken. Wenn man uns Deutschen im übrigen neutralen Auslände leider wenig Wohlwollen ent- gcgcnbringt, so sind daran gewiß nicht in letzter Linie ähn- fichc Flegeleien deutscher Maulhelden schuld, die wie diese öffentlich an den Pranger gestellt zu werden verdienen. O. v. Ii.

1 Tie Frankst. Ztg. bemerkt dazu: Wir nehmen an, daß die erwähnten zwei Fälle aut ein und dieselbe Person znrück- zuführcn sind und diese Person zugleich die einzige in ganz Deutschland ist, die so denkt. Tic vernünftigen Schweizer tverdcn sich dnrl^i diesen seltsamen Heiligen gewiß nicht regen lassen. Wir notieren den Vorgang auch nur deshalb, üm daran die allgemeine Mahnung zu knüpfen, sich in dieser Zeit im Verkehr mit dem Auslande des größten Taktes z» be- fleißigen. Takt steht einem Volke immer gut an, er ist in

nationales Erfordernis ersten

bei Braunschwcig.

bei Braunschweig ist am ungefähr 50 000 Zentnern Welche Umstände zu dicsein

Zeiten wie den jetzigen ein Ranges.

Eilte verlorene Schlacht

In der Lehndorscr Mühle 7. Oktober ein Getreidesilo mit Roggen vollständig verbrannt.

Verlust geführt haben, der in der gegenwärtigen Zeit bcson dcrs cmpsindlich ist, darüber hat der Direktor des Untcr- nchmens, Arnhold, einen Bericht erstattet, dem wir folgendes entnehmen:

llin 7 Uhr 10 Minute» meldete ich der Berufsfeuerwehr in Brannschweig Großfciicr und zwar dergestalt, daß der ncuerbautc große Getreidespeicher der Braunschweigcr Roggcnmühlc A.-G. in Lchndorf an der Hildcshcimcrstraßc in Gcfe.hr siche, möglichcr- iveise auch das ganze Miihlcnetablisicmciit ein Opfer des Feuers ivcrdcn könnte. Der Beamte der städtische» Bcrussscucrivehr lrhnic cs jedoch ab, die Berufsscncrwchr »ach der Brandstelle ausrücken zu lasten, weil strenger Befehl vorliegc. daß man über die Siadtgrcnze nicht hinausgehen dürfe. Ter Beamte gab mir zur Antwort, daß die Lehndorscr Mühle auf Lehndorscr Flur liege, »nd somit sür die städtische Berilssfenerwehr nicht in Frage käme. . . . Alls mein wiederholtes und dringendes Bitten ange­sichts der ungeheuren Gefahren, der Braunschweiger Roggcn- mühlc die Löschhilfe nicht zu versagen, erhielt ich von dem Bc- aintcn der Feuerwehr schließlich die Antwort, ich müßte mich an - den Magistrat inenden. Fch ries sofort den Sladtmagistrat an, doch war dortselbst vermutlich nur ei» Bote amvesend, »nd ich er­hielt die Antwort, der Herr Oberbürgermeister sei nicht mehr da. Bei der weiteren telephonischen Anfrage in der Privatwohnung konnte ich den Herrn Oberbürgermeister ebenfalls nicht erreichen.

Fch rief daraufhin wieder die Feuerivehr an, schilderte ihr. daß ich den Herrn Oberbürgermeister nicht erreichen könne, und bat zu wiederholten Malen dringend, sofort Fcuerhllfe zu senden, und vor allen Dingen eine Tampsspritzc abzuscnden. Auch das ziveitc Mal wnrde die Bitte abgeschlagen unter den gleichen Vor. wänden wie zuerst.

Mittlerweile war Herr Bankbircktor Hossmann, welchen lch cbcnsalls sofort telephonisch von dem ansgebrochcnen Brande verständigte, ebenfalls bei der Bernfsfeuerwchr mit seinem Auto persönlich vorgesahren und hatte bei dem wochthabenden Posten um Entsendung pvn Fenerlöschhilfe nach der Roggcnmühlc crsuchi.

Herr Direktor Hosfmancn kam sofort znr Roggenmühle und hakte den unterwegs noch getroffenen Herrn Branddircktor Ba»rat Röttger mitgebracht, und wir versuchten, diesen Herrn zu bestimmen, Fenerlöschhilfe für die Rvggenmühle bei der städtischen Bcrlissfcuerwchr in Braunschwcig zn requirieren.

Mittlerweile stand das Treppenhaus und der Raum, in welchem die Vorrcinigiingsmaschinen stehen, bereits in Hellen Flammen, und letztere sckilugen aus mehreren Fenstern gewaltig heraus. Herr Pranddriktor Ttadtbaurat Röttger lehnte jedoch selb« angesichts des Brandes und angesichts der weiterhin drohende» Gefahr die Requirierung der Beriifsfeuerwehr in Brannlchwcig cbenfalis ab mit dem Hinzusügen, daß er außer­halb des Stadtgebietes nicht zu befehlen habe. Herr Brand­direktor Röttger verließ darauf unser Kontor und die Brandstätte.

Schließlich irxtndlc sich der Direktor in der höchsten Der- zweiflnng an den Minister Boden, der Befehl zum sofortigen Ausrücken gab. Aber die Feuerwehr kam zn spät, es war >'chon alles verbrannt.

Die städtische Vcrtvaltung von Brannichweig muß sich darauf gesaßt machen, daß inan sie nicht eben mit R»hmes- kränzen bedenken wird. Was schon in gewöhnlichen Zeiten eine unverzeihliche Verfehlung ist, wird unter den gegen­wärtigen Umständen eine unfaßbare Ungeheuerlichkeit. Unter dem Kriegszustand steht auf vorsätzliche Brandstiftung Todes­strafe, denn das strenge militärische Gesetz muß die zur Kriegführung notwendigen Einrichtungen und Vorräte unter allen Umständen schützen. Das Verhalten der städti­schen Verwaltung von Braunschwcig steht dazu in schärfsteni Kontrast. Ter städtische Bureaukratismns hat bei Braun­schweig eine Schlacht verloren.

Prcnszcns Hackfrucht-Ernte ist zurück gegangen.

Nach der Ernte-Vorschätzung des Statislisä)en Landcs- amts beträgt die diesjährige Ernte in Preußen an Kar­toffeln : 34 223 450 Tonnen gegen 39 215 298 Tonnen cnopiltige Schätzung der Vorjahrscrute: an Z u cke r r ü b en: 13124144 Tlonnen gegen 13(>25 483 Tonne»: an Futter­rüben : 14 185 216 Tonnen gegen 14 979019 Tonnen. Es ergibt sich also durchweg ein nennenswerter Rückgang.

Ao»r Burgfrieden.

(W. B. Nichtamtlich.) Tic von dem stellvertretenden Borslkher der Stadtvc'.vrdgetciiverlammliiiig. Fustizrnt Peuckcr, in b-cr Schuli­schen Zeitung gegebenen Anregung, angesichts des großen Kamp^, den unser Volk nach außen zu bestehen hat. bei den im Nvveir.bee bevorslehendcn T t a ü t v c r o r d n e t c » w n h l e u in B r esla u jede» P a r t c i k a m p l zu vermeiden, hat bei al-c» Parteien der Stadtverordnetenversammlung Zustimlnung poF-im-r». Es sind zwischen ihnen Verhandlungen in, Gange, die, wie Fnsti: rat Pcncker auch vorgcschlagcn hat, daraus hinziclen, daß ,eder Partei die bisheriae Zahl an Sitze» >» der Versammlung iinan gesochtc» zngestanden ivcxüc. ?>m Montag bcjchästigtc sich auch yK Versammlung des sozialdemokratischen Vereins mit der