Gute Worte für Frankreich.
Neuerdings werden von deutscher Seite aus wieder Versuche gemacht, die Franzosen von den Engländern zu trennen und sie zu einem Separatfrieden mit Deutschland zu bestimmen. In dieser Richtung bewegt sich beispielsweise auch ein Artikel des Deutschen Kurier, in dem ein Herr Kammer- bauer den Franzosen klar zu machen versucht, daß ihr Erz. und Erbfeind eigentlich England sei und das; die Deutschen von jeher nur das Beste Frankreichs gewollt hätten.
„Wer sich bemüht, richtig und voraus zu schauen, wird wissen, Lass nicht wir der Feind Frankreichs sind, sondern England. Wir Deutschen sind kein Volk des Hasses und haben auch Frankreich niemals gehasst. Es ist uns auch stets sern gelegen, Frankreich ernsthaft zu schädigen, trotzdem dessen inner« und äussere Politik stets und immer gegen uns gerichtet war. Wir wollten unsere Ruhe haben. Weiter nichts. Haben wir in diesem Streben hier und da ebnen kalten Wasserstrahl nach Bismarcks Art au den Scinestrand geschickt, so ist dies gcschcl>en. um überhitzte Gemüter zu beruhigen, wenn die Woge» der deutschfeindlichen Begeisterung gar zu sehr zu toben ansingen."
Es werde, so heißt es ain Schluß des Artikels, eine Zeit kommen, wo Frankreich mit schlotternden Knieen der Freundschaft Englands gedenke und einschen lerne, daß es seine Kräfte abermals zum Nutzen Englands vergeudet habe, dessen einziges Ziel sei, Frankreich schwach zu erhalten und seinen Gang zum Grabe zu beschleunigen.
Wir glauben nicht, daß Ausführungen dieser Art, wenn sie überhaupt bis zu den Ohren der Franzosen dringen, aur die, die es angeht, sehr viel Eindruck machen werden. Gewiß würde Frankreich sehr viel Blutvergießen verhüten, wenn es sich in einer nahen Zukunst von England trennte und mit den Deutschen einen möglichst günstigen Frieden schlösse. Aber die Versuche der deutschen Presse, die Franzosen für einen solchen Schritt zu gewinnen, wird man jenseits der Vogesen immer mit großem Mißtrauen ausnehmen, da man die deutschen Vorschläge mit Recht oder mit Unrecht für nicht ganz selbstlos ansehen dürfte. Frankreich hat außerdem im Lauf der Jahre sein Geschick zu fest an dasjenige Englands gekettet, als daß es ihm leicht würde, sich jetzt von deni Bundesgenossen zu trennen, und es gibt Leute in Deutschland, die an dieser Entwicklung nicht ganz ohne Schuld sind. So freundlich und liebenswürdig wie.es jetzt zum Exempel Herr Kammorbauer tut, hat man den Franzosen in den vorans- gcgangencn Friedensjahren nicht immer zugcredct, sondern ihnen im Gegenteil oft genug zu verstehen gegeben, daß sowohl gewisse Teile von Lothringen wie auch Stücke seiner überseeischen Besitzungen von Rechts wegen Denftchland gehören müßten. Wir sind weit davon entfernt, die Schuld der Kriegstreiber auf französischer Seite verringern zu wollen oder jene Politik zu verteidigen, die Frankreich um der Revanche willen ein Bündnis mit Rußland eingehen ließ, das vordem mit dem Gelde der französischen Rentner und jetzt mit dem Blute der Söhne des französischen Volkes sehr teuer bezahlt wird. Aber andererseits darf doch eben nicht vergessen werden, daß häufig genug die Versuche, mit Frankreich zu einem besseren Einvernehmen zu gelangen, an dem Widerstand derjenigen gescheitert sind, denen die Erhaltung gespannter Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich aus Gründen der Rllstungspolitik gelinde gesagt nicht un- sympathisch war.
Uneinigkeitunter den französischen Politikern.
Di« sozialistische Hnnilmitö schreibt: Genug der Lügen! Wir hatten uns vorgenommcn, während des Krieges kein Wort zu kritisieren. Aber die reaktionäre Presse nimmt cs zu leicht mit der Wahrheit kn der Absicht, die öffentliche Meinung verrückt zu machen. Ter Marin brachte am 26. Septenrdcr den bekannten Artikel, dass Krupp vor drei Jahren Terrain bei A!anbeuge gelaust und dort Bctonuntcrlagen für schwere Geschütze hergestellt habe, schon im Frieden, und der Tempo wiederholt dies« Meldung am 27. September. Die Humanste erinnert daran, dass diese Meldung bereits am 8. Juli 1911 energisch dcmentiert worden sei und dass das Gerücht keinen ernsten Hintergrund gehabt habe. Das Terrain sei von Gilbert in seiner Eigenschaft als Sekretär des belgischen Finanz- manncs Baron Empain gekauft worden und zwar mit Unterstützung französischer Banken. Wenn also ein Unterbau für schwere Artillerie dort gebaut worden sei, so seien französische Bankdircktoren an dem Verrat mitschuldig. Dan» fährt das genannt« Blatt fort: Deshalb rufen wir dieser reaktionären Lllgenpresse, von der Aktion srancaisc beginnend über die Libertc hinweg bis zum Matin zu: Berschonet uns mit solchen sensationellen Meldungen, da die meisten doch eben
A f r a j a.
Ein nordischer Roman von Theodor Mügge. 81
4.
Am nächsten Tage war der Gaard von Ocrenäcs voll Gäste und voll Arbeit. Ter Vogt war da und wollte ein paar Tage bleiben, um mit Helgcstad nach Troinsö heimzukehrcn: denn der alte Kauftuann hatte sich entschlossen, nochmals so- gleich nach den Lofodcn zu fahren und seine Fische selbst nach Bergen zu bringen. Alles war so rasch und gut gegangen daß er Fandrcm in Person den Erfolg mittcilen inußte, zugleich wollte er die Mitgift sestmachcn, und wenn er zurück- kehrte, sollte die Hochzeit sein. Im Geheimen stand es fest bei ihni, Hanna durste nickst eher wieder den Lyngcnfjord verlassen, denn als Björnarncs Frau und mit diesem.
Da? Mädchen schickte sich zu seincin Wohlgefallen. Kaum war sic in dem neuen Neste warm geworden, als sie wie ein Vogel tat, dem es längst gehörte. Sie hals Jlda bei allen häuslichen Arbeiten, war in der Küche und den Vorratsräumen zu finden, stand in dem Kramladen, half wiegen und messen und schaute in die Rechenbücher, als hätte sie Jahr und Tag damit hantiert. Von ihren schönen Kleidern, ihrem Putz und feinen Fingern merkte man nichts, und dabei war sie freundlich und beweglich, nicht wie Gula, die sonst singend und lachend hier umhcrsprang, aber was sie tat, geschah froh, mit verständigem Sinn, und jeder im Hause sah sie gern an und sagte Gutes. Paul Pctcrscn allein schien nicht besonders von dieser Schwägerin erbaut zu sein, denn er fand sie ganz anders, als er sie sich gedacht hatte. Hatte er ein übermütiges, verzogenes Mädchen vermutet, die sich nicht schicken mochte oder eine Dirne, die das Herz voll Hciniweh und die Augen voll Tränen hat, oder eine dünkelvolle und hochmlltiae. dje Helgestads Aerger und Härte heraussorderte, so sah er jetzt
so erlogen sind, wie die erwähnte. Wir hoben es ernstlich satt.
Tenn unsere Arbeiterfamilien leiden schon zu sehr darunter, dass sic ohne Nachricht von ihren Angehörige» bleiben. Wir wollen nicht zu ihren Aengsten noch andere hinzu fügen, die sic verrückt machen und in schlimmste .Hassabgründe und Rachsucht stürzen. Jetzt, wo unsere Kameraden für die Verteidigung des Vaterlandes in den Tod gehen, habt doch wenigstens so viel Scham, nicht so unverschämt zu lügen, indem ihr noch Erzählungen von Verrat erfindet.
Belgische «ozinlister» in Holland.
Aus Amsterdam wird der Franks. Ztg. geschrieben:
Ter sozialistische belgische Abgeordnete Terwagne ist laut Telcgraaf hier angckommen, der Abgeordnete Destree wir- hier erwartet, um mit der holländischen Arbeiterpartei über da§ Zustandekommen einer internationalen sozialistischen Konferenz zu beraten. Terwagne berichtet, daß Antwerpen und die umliegenden Gemeinden schon seit einigen Tagen ohne Trinkwasser aus den Wasserwerken bei Waelhem seien. Er erzählt ferner, Liebknecht sei in Brüssel gewesen und habe Eaniille Huysmans, dem Generalsekretär des Internationalen sozialistischen Bureaus, die Hand hingehaltcn mit den Worten, er habe zu der Gruppe gehört, die gegen den Krieg gestimmt hätte. Huysmans habe die Hand ver- weigert, weil Liebknecht nicht öffentlich protestiert hätte. Terwagne will in Holland eine Propaganda für Belgien versuchen.
Wenn Liebknecht so gehandelt haben sollte, wie hier berichtet wird, wäre seine Zurückweisung durch Huysmans durchaus angenicsscn.
Die italienische Kewerkschaftszentrale gegen die deutschen „Barbaren".
Das Zcntralorgan der italienischen Gewerkschaften, der Corsedcrazione bei Lavoro, veröffentlicht in seiner September- Nummer folgenden Artikel:
„Tentonische .Kultur »nb Zivilisation.
Die Nachrichten, bi« ans Belgien, dem interessantesten Kricgs- schauplatz, cintressen, überraschen, rühren und entrüsten. Tic Ritter der teutonischen Kultur und Zivilisation begehen Tchenss- lichkeiten, die unter die niedrigsten und abstoßendsten Grenzen des Erlaubten und Unerlaubten, des Glaublichen und des Unglaublichen herabgehen.
Neutralität, Völkerrechte utid Verträge werden in zynischer und siecher Weise verletzt und ausgehoben: Sckzaren von Greisen, Weibern und Kindern nitt den Bajonetten vor den deutschen Truppen hcrgetrieben, um ans di« Feinde einen crpresscrischen Truck auszuübcn und sic ungestraft schlagen zu können: Städte dem Boden gleichgemacht und Kunstwerke zerstört: räuberische Brandschatzungen der Städte und der als Geiseln behaltenen Bürger: das sind die grossen Kultur- und Zivilisattonstaten, die von den teutonischen Vandalen, Barbaren und Briganten in Belgien verrichtet werden.
Es ivärc nützlich, zu wisse», was die deutsche» Sozialisten und Gewerkschaster henken, sagen und tun diesen Dingen gegenüber: denn es widerstrebt uns, an ihre Einwilligung, Mitschuld und Mitverantwortlichkeit zu glauben.
Aus diesen scheußlichen Taten der Barbarei, des Vandalismus und des Brtgantcntunis enthüllt sich das, was man ironischerweise deutsche Kultur uitd Zivilisation nennen kann.
Hinweg mit solcher Kultur!"
Sekretäre internationaler'Berufsvercine, die in Deutschland ihren Sitz haben, und Freunde der italienischen Gewerk- schaftsgcnosscn, haben auf Grund dieser Publikation an die italienische Gewcrkschaftszcntrale und an die Redaktion des gewerkschaftlichen Zentralblattcs längere Schreiben gerichtet, um die gegen die Deutschen erhobenen schweren Vorwürfe zu widerlegen. Sie haben daraus verwiesen, daß durch systematische Lügennachrichten der Nuslandspresse, namentlich der englischen und französischen Chaupinistenpresse, die Meinung des italicnischien Volkes völlig irregeführt wurde. Aus der ehrlichen Freundschaft der deutschen Arbeiterführer mit den italienischen und der guten Kameradschaft, die von deutschen Arbeitern den in Deutschland zahlreich beschäftigten italienischen Arbeitern gegenüber geübt wird, müßten die italienischen Arbeiter wissen, daß die deutschen Arbeiter zu den ihnen jetzt angcdichteten Schandtaten nicht fähig wären. An der Hand der zum Krieg geführten Tatsachen wird den Italienern nachgcwiescn, daß in Deutschland bis znm allerletzten Augen- blicke für den Frieden gewirkt wurde, und daß besonders die Arbeiterpartei jederzeit mit allen ihren Kräften dafür ein- gctreten ist.
Hoffentlich ist bei den italienischen Genossen jetzt ein Umschwung der Meinung über die deutschen „Barbaren"
zu seinem Erstaunen, daß der rauhe Mann im Gegenteil voller Zärtlichkeit lind Aufmerksamkeit gegen seine Schwieger- lochtcr war, die sein Lob aus allen Kräften zu verdienen suchte. — In Paul Pctcrsens Kopf regten sich darüber haß- siche Gedanken. Wenn er fort war, mit Jlda in Trom'ö wohnte, Hanna hier allein schaltete »nd waltete und Helgcstad wie den ganzen Gaard regierte, was konnte dann nicht alles geschehen?! Tic gierigen Augen des Schreibers sahen schon, wie diese schnellen Finger beiseite schassten, was sie fassen konnten, wie ihre freundlichen Blicke und ihr Lächeln von dem Schwiegervater beobachtet und anfgefangen wurden, als wolle er selbst die gefährliche, schlaue Hexe heiraten, nicht aber Bjornarnc, der wie ein Träumender umherging und gewnlt- sam ermuntert werden mußte, wenn er Rede stehen sollte. Paul empfand darum einen tiefen Widerwillen gegen Hanna, einen Widerwillen, der offenbar gegenseitig war, denn selten >s! cs, daß zwei Menschen, wenn Schicksal oder Zufall ihr Begegnen bewirken, der eine sich ungezogen fühlt, während der andere zurückgestoßen wird. Die geheimnisvolle Macht, welche wir Sympathie nennen, ist ein Spiel unbekannter Kräfte, die gleichmäßig Seele zur Seele ziehen oder w:e magnetische Pole Von sich abtreibcn.
Paul Pcterscn versuchte es zuerst mit Heuchelei und Untertänigkeit, aber er mußte in Hannas Blicken bemerken, wie wenig er sich ibr damit empfahl; dann versuchte er es mit Spötterei, allein Fandrems Tochter hatte so viel Witz und Bosheit, daß er übel dabei fortkam. Er wurde geneckt, zu- rechkgewicsen, gefoppt, ausgelacht, und als er Lust zeigte, Frieden zu schließen, ging Hanna nicht darauf ein, sondern setzte unter allerlei Mutwillen den Krieg sort, der Helgestad und Olaf besonders, belustigte, weil beide dem Schreiber eine ordentliche Bezahlung wünschten.
Währenddessen hatte die Jacht ihre Waren, die nach Oercnäes gehörten, ausgcladcn, dagegen viele andere Geräte
eingetreten, zumal wenn sie erfahren, in wie großer An | |
deutsche Gewerkschafter und Parteigenossen am Kricgsdi i j teilnehmen müssen.
Heiv6 gcgett die Friede,»s-Propaga,,da.
Paris, 7. Lkt. <Etr. Frkft.) Hcrve wendet sich in der Gn c soziale heiligst gegen den in Lugano gefassten Beschluss der itali j idrcn und Schweizer Sozialisten, nach den: Ausland Delegl, zur Friedens-Propaganda zu senden. Sic sollten lieber zu H I bleiben und der Krieg gegen Deutschland predigen.
„Krieg und Verantwortung".
Kristiania, 7. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Im T s bladct veröffentlicht der bekannte norwegische Gelehrte : Harris Aal einen Artikel „Krieg und Verantwortung", i dem er für das Vorgehen Deutschlands im gegenwärtüs Kriege das Recht der Notwehr und die Pflicht der Vcrtei gnng anerkennt. Denftchland sei für den Krieg von 1! nicht verantwortlich zu machen. Deutschland habe währ« seines ganzen Bestehens niemals den Frieden mit irgend ei zivilisierten Macht gebrochen. Es würde mindestens ebc berechtigt sein, die Eigenart des Deutschen Reiches in feil Industrie, seiner Technik »nd Wissenschaft, seinem Han« seinem Musikleben, seiner Sozialpolitik und seinen vie anöcren Knlturzweigen zu sehen, als im Militarismus, all diesem näherte sich Deutschland den Höhen der Weltkult und führte die Kultur weiter. Deutschlands Militarism sei also weder ein Hindernis für die Weitercntwicklu Deutschlands, noch für das Wciterkommen der übrigen W«
Deutsche im Ausland.
Die Tägl. Rundschau verössentlicht den Brief einer auS Sil rnssland nach Deutschland zurückgckehrten Lehrerin. Er ist dcsh«i von Interesse, weil er beweist, wie allem Anschein nach die gr« I Masse des russtschcn Volkes für die Ucbergrifse, die gegen A> | ländcr in Russland vorgckommen sind, nicht verantioortlich macht werden kann. Die Lehrerin, nebenbei eine glühende deuts Patriotin, hat sich während der ersten Krtegswochen aus dem G> einer vornehme«« russischen Familie ausgchaltcn, ohne von priva oder amtlicher Seite irgendwie ernstlich belästigt worden zu sc Ja, sie hat sogar an Versammlungen und Kitndgebungcn teil, nommen und keinerlei Unfreundlichkeit dabei erfahren. Sie schre selbst:
„So war ich nun fünf Wochen lang nach der Mobilmachu die einzige Ausländerin in dem grossen Dorf. Jeder wusste > s aber ich habe nicht die geringste Unfreundlichkeit erlebt."
Man hat der Dame in rücksichtsvoller Weise sogar diesenig i Zeitungen vorcnthalten, in denen Nachrichten standen, die ihr u i erfreulich sein mutzten.
Sic reiste dann über Kiew noch Petersburg und nirgendwo «t fuhr sie Unannehmlichkeiten. Obwohl man bemerkte, dass sie Au ländcrin war, behandelte inan sie sehr freundlich. Auch die oste rcichischen Gefangenen, denen sie unterwegs begegnete, wurden sc aut behandelt, und die Dame sah, wie man ihnen Zigaretten u> Aepfel schenkte.
Alles in allem, muss man aus dem Bericht den Eindruck g winncn, dass Uebergrisfe gegen Deutsche in Russland jebcnsalls , den Ausnahmen gehören.
Jin Zusammenhang damit mag erwähnt werden, dass dem b kannten Dr. Karl Peters, der seinen Wohnsitz in England hati I und der bei Beginn des Krieges nach London eilte, um sein, I Hausstand dort aufznlöscn. von der englischen Regierung die Rü> i kehr nach Deutschland gestattet worden ist. Wenn inan in Englai l daran dächte, deutschen Privatleuten wegen ihrer Staatsangchöri I fett Unannehmlichkeiten zu bereiten, so würde man sich sicher!i I gerade an Karl Peters haben halten können, der von scher in zah I reiche» Artikeln und Reden seine Gegnerschaft gegen England an! i schärfste betont hat.
Treue Kameradschaft.
fif f 1 '
pi c l
W?.
(M# 1
Jj#
&*<'
«nb i" 1 ß-nT'
Jin#
,, sein,
fr*"
Mesi [
° Ulf „irden, Mg«" „i-d-'
der &«* stW d
%
meldest
Stcgimei
Mn
geradeb
Mlevid gegen b formten
Tie amtet 3 r-s
ton den solzendei liooen, li 7200 000 üstickük Snitart 220 M 1 Mieii von denn Brüssel n
Der gnbuftri« Berliner jleifts « der Aust insofern allen A wciterhi Tänemo Verbotes
mm<
Dies, liner Er laßen hol
siostMss
Im Grazer Arbeiterwillen gibt Genosse Eduard Lindne der Glasarbeiter in Gösting ist und als Gefreiter eine württembergischen LandwchrrcgimcntS die blutigen Schlachte, in Frankreich mitgemacht hat, bei Epinal durch zwei Schüsf in die Waden verwundet und bis 2. Oktober in die Heimo beurlaubt wurde, folgende Schilderung über den Geist, dr in der deutschen Armee herrscht: „Die Begeisterung, de
Glaube an den Sieg sind in Deutschland unbeschreiblich. Wa zuversichtlich die Bevölkerung glaubt, glauben auch wi roldatgn. Deshalb mußten auch die Franzosen so oft darai glauben. Mannschaft und Offiziere sind eins, beide habe, zueinander eisernes Vertrauen. Wir kennen keine Borge setzten, sondern nur kommandierende Kameraden. Wi wickeln uns in eine Decke, wir schlafen nebeneinander, w« essen oft ans einem Topfe und wir trinken aus einem Becher In der ganzen Armee gibt es nur noch einen Titel, den all
und Stoffe unter ihr Teck gepackt, welche Marstrand t>oi Helgestad kaufte, um seine Tätigkeit sogleich mit allem Nack druck beginnen zu können. Der Ansiedler sehnte, sich so schnel wie möglich sort. Sein Haus stand fertig am Dalsfjord, Wal ohne ihn geschehen konnte, war geslhchen, nun mußte er selb! Hand ans Werk legen. Helgestad rechnete mit ihm zwe Tage lang; alle Vorräte wurden ihm übergeben, alle Lister durchgesehcn, und endlich fand sich, daß sinne Gcsamtschul! zehntausend Spezicstalcr, mit Einschluß der verbürgter Schuld an Fandrem, betrug.
Dagegen sollte Helgestad die Fische von den Lofoden veo kaufen »nd den Ertrag abschreiben lassen: es ließ sich jcdoik vorausschen, daß dies kaum die Hälfte jener Summe decken würde.
„Stuhl" sagte Hclgestad, „ist immerhin ein wackerer Am sang, den nicht jeder macht; bleibt aber die Hauptsache fist Euch der Wald an der Balself. Ten faßt an mit aller Kraft, hat Euch Gott dazu den rechten Kopf gegeben."
Er schlug den Deckel eines mächtigen Eiscnkastcns oni und deutete ans sechs Beutel von Leder, die oben zugeschnü» waren. — „Hier," fuhr er fort, „sind die sechstausend Spezis die Euch vor der Hand zu Diensten stehen. Sind richtig fl?* zählt, nehme die Verantwortung aus mich. Seid mir sown scchzchntauscnd schuldig, sage cs aber nochmals: Laßt es fnn!' zig Tausend oder sechzig sein, kommt zu mir, wenn eS nöM ist, soll Euch nicht fehlen." J
Marstrand schrieb ohne ein Wort zu sagen, und Hclgesftb steckte eben so schweigend das Papier, nachdem er es durch' gelesen, in eine alte, braune Lcdertasche zu anderen Schu^' Verschreibungen und Dokumenten. Dann gingen die beiden Männer in die Pack- und Warenhäuser, wo die letzte H^ an die Ausrüstung der Jachten gelegt wurde, und so verzins der Tag, welcher der letzte sein sollte, den der Besitzer des Baisfjord hier verlebte. (Fortsetzung folgst)
Der! lllizenr Wt: „ tefclbf
*tbie Hn o
d Hiebt
#t!
55V
...
seilt
en 8 !
2)ieei
Wlt i| susolge 'pkech
ö u m s
ji
°»'tu
Seit 6
««tu , 30 <v
3
E
islS
«2*
I


