Ausgabe 
7.10.1914
 
Einzelbild herunterladen

'Höchstpreise fu beinessen mcr&cii, das, für dir ein?,«Inen f'Vrtrtide- und Mehlsortcu und mich für Kartoffeln ein prozentualer Zuschlag entweder zu den Preisen in der entsprechenden Zeit des Vorjahrs oder zu den Preisen in der Zeit vor der Mobilmachung gemacht wird. Dieser Zuschlag dürste mit zehn Prozent reichlich hoch ge­griffen sein. Eine Festsetzung übermäßiger Höchstpreise würde zweifellos zu einer iveiteren Verteuerung der Lebensmittel führen. ES empfiehlt sich daher, den Zuschlag zunächst möglichst niedrig zu bemessen und eine Revision der Höchstpreise in ganz kurzen Zwischen­räumen vorzusehen.

Schnellzüge ab Gießen verkehren gegenwärtig wie folgt:

Nach Frankfurt: vormittags 8.05; nachmittags 12.28,

5.16, 6.29.

Nach Cassel: vormittags 9.36, 9.59: nachmittags 6.90, 9.55.

Nach Koblen z: nachmittags 5.30.

Nach Köln über Betzdorf: vormittags 9.55.

G e w L h n I i ch e Z ü g e verkehren in der Richtung Koblenz: vormittags 2.49, 3.49, 7.49 nachmittags 3.34, 5.49, 7.49. In der Richtung Köln: vormittags 1.19, 5.34, 10.04; nachmittags

2.19, 019.

Das Schwurgericht verhandelte am Montag unter Ausschluß der Oeffentlichkcit gegen den Hausburschen Wilhelm Weller aus Klcinlinden wegen Notzuchtsversuch. Die Anklage wird vom Ge- richtsaffeffor Tr. Knauß vertreten, Verteidiger ist Rechtsanwalt Kochs. Nach dem öffentlich verkündeten Urteil hat der Ange­klagte ani Himnielfahrtstage dieses Jahres mit einem in der Nord­anlage bcdirnsteten Mädchen und dessen Schwester einen Ausflug gemacht, von dein sie abends gegen Mitternacht zuriirkkehrten. Nach- dcn, sich der Angeklagte bereits in der Nordanlage Tätlchkeiten gegen das Mädchen erlaubt hatte, versuchte er es an, Eingänge zum Hmise ihrer Herrschaft zu vergewaltigen. Es gelang ihm glücklicher­weise nicht, da sich das Mädchen heftig zur Wehr setzte. Die Ge­schworenen erkannten auf schuldig des Notzuchtsversuchs und das Oiericht verurteilte ihn zu 6 Monaten Gefängnis, wovon 0 Wochen als durch die Untersuchungshaft verbüßt in Anrechnung gebracht werden.

Wo die Kriegsfurie gerast hat. Eine erschütternde Schilderung von einem Kampsseld in der Nähe von M e a u r a» der Marne gibt der Sonderberichterstatter des Gaulois isprich: Goloa, ein Pariser Blatt monarchisttschcr Richtung), dem es gelungen war. auf di« blutgetränkte Walstatt zu gelangen.

. . . Alles ist zerstört, schreibt er. zertrümmert, dem Boden gleiäigemacht. Es ist, als hätte ein Wirbelsttirm von Eisen und Feuer das Dorf verwüstet. Tic Kirche ist nur noch ein Skelett. Ti« Wände sind durchlöchert wie Spitzen. Der Turn, ist cinge- stürzt. Die große Turmuhr ist von einer Granate getroffen, die die eine Hälfte der Uhr in ihrer Steinhöhle ließ und di« andere aus die Straße warf. Vor einen, Tor steht in cinsanier Verlassenheit eine Gliederpuppe, die ein Soldat in spaßhafter Altwandlung aus de», Schaufenster einer Modifttn herauZgenommen und hier auf- gcpflaugt haben mag.

Ich trete aus dem Don und schlage den Weg nach Vareddes ein. Hier harrt meiner eine Erscheinung des Grausens. Das Gemüt ist fieberhaft erregt. Man kann fick» unmöglich etwas Erschütternderes und Oiraueithaftcres vorstellen. Soiveit das Auge reicht, nichts als Gräber, die über die Ebene zerstreut sind. Schwankend bahnt sich ein von vier Ochsen gezogener Karren seinen Weg über das Feld. Er ist vollgepfropft mit Leichen. Das Herz krampst sich zusammen. Die Leichen tragen alle rot« Hosen. Fch wende meine Augen »ach der anderen Seite. Aber auch hier dasselbe Bild, man sicht ja, Gott fei3 geklagt, die roten Hosen so entsetzlich weit.

So begegnet man überall in der Ebene, in de» Gräben, hinter Strohhansen, Hecken und Sträuchcrn den fatalen grellen roten Punkten, die einem »nisere Verluste mit erschrecklicher Deutlichkeit zum Bewußtsein bringen.

Was kostet ei» Schuß der Artillerie? Angesichts der furcht­

baren Wirkungen der 42-Zentimeter-MLrser wird öfter? die Frage gestellt, wie teuer sich ein Schuß aus diesen Riesen-Kauoneii stellt. ES werden deshalb folgend« Angaben sür unsere Leser von Inter­esse sein. Ein S ch » ß aus den 42-Zcntimcter-Kanouen kostetich, iveniger als 3 80 00 Mo r k! Ein Schuß ans den Kanone,, unserer 6cr Feldartilleric stellt sich ans etwa 26,50 Mark, ein solcher der ichweren Haubitze» aus etwa 280-300 Mark. Die Kosten eines Torpcdoschusses stellen sich aus ungefähr 14 000 Mark. Fermer seien noch einige Angaben gemacht über die Feuerschnelligkeit unserer Tchisfsgeschüdc. Es- feuert i» der Minute: Ein 28-Zentimeter-

Geschütz 12, 24-Zentimeter-Geschütz 23, 21-Zentimeter-Geschütz 4, 17-Zrntimeter-Geschütz 6, 15-Zentimeter-GeÜhllb 9 Schüsse. Wir sehen also, daß di« Schießerei gar keine billige Sache ist.

Vom Stadtthcatcr wird geschrieben: Es sei ausdrücklich

daraus hingewiesen, daß.unsere Bühne auch in diesem Kriegsjahr mit v o l I st ä » d i g e »i Personal geführt werden soll. Merk­würdigerweise ist vom darstellenden Personal nur ein einziges Mit­glied, Herr Höcker, von der Einbcrusungsordre getroffen worden, während das technische Personal zu großen, Teile im Felde steht und stark ergänzt werden muß. Von alten bewährten Mitgliedern, so­weit sic Fach spiele», werden in der kommende» Spielzeit wieder tätig sein die Damen S t c t t n e r, S o n n t a g - B I u n, c . Mar­tini, F r e n z c l und Jüngling, sowie die Herren Wolf, Dworkowskt. Ro 1 teck, Grosser, Stc i n h o fr r, Schu­bert »nd G r o s se r - B r a ».

Zur Warnung für Elter» und Kinder sollte wieder ein Fall dienen, der an, Sonntag in Ober-Wöllstadt passierte. Tort hatten sich mehrere Kinder an den mit Rüben schwer beladenen LLagcn des Landwirts Feuerlwch gehängt, wobei der achtjährige Fniigc des Schreiners Ludwig Stark in die Räber geriet und io gc- auctscht wurde, daß der T o doch kurzer Zeit eintrat. Dem »nfitzt, daß Kinder sich an Fuhriverkc anhäiigen, sollt« überall energisch eitt- gcgcngcwirkt werden.

Klein-Linden. Die Enteignung von Gelände zum Ban der N m g c h » n g S b a h n ist durch Vergleich erledigt. Tie Eilcn- bahnbehörde bezahlt sür de» Holzlagerplatz den Erben Willi Jung l. an der Franksurtcrstraßc sür den Quadratmeter 8 Mark, außerdem sür Fasson, da das Gelände evcnttiell teilweisc als Bauplatz ge­braucht werden kann, 6000 Mark, im ganzen rund 30 090 Mark. Die lwidcu Ackerstiicke. um weicke cs sich weiter handelte, werden pro Quadratmeter mit 7.50 Mark bezahlt. ES sind dies ertra hol»: Preise, welche sür Geiändeeriverb i unserer Gcnwinde an einzelne Besitzer bezahlt werdeii. Tie Allgemeinheit hat von diesen hohen

Kcländcp reisen zweifellos nur Nachteil, da damit der Grund und Boden in nnserer Gemarkung ohne 2tercchttgnng unverhältnismäßig in die Höhe getrieben ist. Besonders wirb die Gemeinde dies spllren, wenn sie Gelände sür öffentlich« Zwecke braucht. Früher war der Preis sür Baugelände an der Frankfurter st raßc und in deren Nähe 34 Mark pro Quadratmeter.

Wicseck. Sein 25jähriges Jubiläum als Werkmeister in der Zigarreirsabrik W. Me,,er hier beging am Sonntag Herr Heinrich Schneider. Er wurde aus diesem Anlässe von der Firma wie auch von seinen Kollegen mit Geschenken bedacht und vom Tabakarbeiterverband wurde ihm eine Ehrenurkunde über­reicht.

Kreis Wehlar.

'X Die LungenheilanstaltWaldhos Elgershausen" ist in eine Geiellsätzist mit beschränkter Haftung mngeivandelt ivordcn und soll gleich nach Beendigung des Krieges erheblich vergrößert nd zu einer Heilstätte größeren Stiles umgcäudert werden. An dem Unternehmen ist als Gesellschafter die Fürstlich Solms-Bvaun- selssch« Verwaltung beteiligt; finanziell wttd bas Reichsversichc- rungsamt das Unternehmen unterstützen, welches sich verpflichtet hat, 100 Betten mit Kranken zu belegen.

Telegramme.

Der deutsche Tagesbericht.

Im Westen noch unentschieden. Fortschritte vor Antwerpen. Russische Niederlagen.

Großes Hauptquartier 6. Okt., abends. (Amtlich.) Tic fortgesetzten ll m s a s s u n g s v e r s u ch e der Franzosen gegen unseren r c ch t e u Hecrcsslügel haben die Kampffront bis nördlich A r r a s ausgedehnt. Auch westlich Lille und Lens trafen unsere Spitzen auf feindliche Kavallerie. In unseren Gcgcnangrissen über die Linie Arras-Albert- R o h c ist noch keine Entscheidung gefallen. Auf der Schlachtsront zwischen Oise und Maas bei Verdun und in Elsaß-Lothringen sind die Verhältnisse n n v e r ä n d e r t. Auch von Antwerpen ist heute nichts Besonderes zu melde».

Auf dem östlichen Kriegsschauplatz ist der russische Vormarsch gegen Ostpreußen im Gouvernement S u w a l k i zum Siche» gebracht. Bei Suloalki wird der Feind seit gestern erfolgrich angegriffen.

In R n s s i s ch - P o l e n vertrieben deutsche Truppen am 4. Oktober die russische'Gardeschützen-Brigadc aus einer befestigten Stellung zwischen Lpatow und Ostrowiec »nd nahmen ihr etwa 3 0 0 0 Gefangene, mehrere Geschütze und Maschinengewehre ab. Am 5. Oktober wurde» 2 y 2 russische Kavalleriedivisioncn und Teile der Hauptreserve von Jwangorod bei R a d o m angegriffen und ans Jwangorod znrückge warfen.

Der französische Bericht.

Paris, 5. Okt. (Ctr. Frkft.) Die Abendzeitungen kom­mentieren nur das Bulletin von der verflossenen Nacht, sie enthalten sich aber eines Kommentars zu dem Nachmittags- Bulletin, das bereits von dem französischen Zurück- gehen spricht. Sie ermahnen das Publikum, geduldig daN Ende der Schlacht zu erwarten.

Vor Antwerpen.

Amsterdam, ti. Otk. (Ctr. Frkft.) Die letzten offiziellen Antwcrpener Berichte lauten lakonisch:Der Zustand an der befestigten Stellung von Antwerpen ist n n v c r ä n d e r t", und dann von abends 10 Uhr:Sehr heftiges Artillcrie- fencr fand auf der ganzen Front statt; der Zustand ist unver­ändert". Diese zwar kurzen, aber nicht wahrheitsgetreuen Berichte finden ihre Ergänzung in Privatmeldungen aus Antwerpen, nach denen die Deutschen jetzt bereits Linth und die dahinter liegenden Plätze Contich, Mortsel, E d e g h e m und Hove beschießen. Dies bedeutet den An- griff ans die Forts Nummer 5 und 4 des inneren Fest­ungsgürtels. Von Lier, das bereits in deutschen Händen ist, bis zu den Wällen Antwerpens beträgt der Abstand nur etwa 14 Kilometer. Der Fortgang der Belagerung vollzieht sich also mit einer geradezu maschinellen Sicherheit. Da die Forts des inneren Gürtels zum Teil noch ans der Brial- montschen Zeit stammen, so können sie sich nicht mit den ganz modernen Werken des Außengürtcls messen, und die Stadt­wälle sowie die dazu gehörigen Gräben sind als für Ver­teidigungszwecke wertlos seit Jahren aufgegcben; sic stammen aus der Zeit von 1859 bis 1862. Daß das Fort B r o e ch e m , das erste Fort nördlich der Nethe, zum Schwei- gen gebracht ist, bedeutet einen großen Vorteil für den Uebergang über den Fluß. Wichtig ist auch eine Antwcrpener Meldung des Telegraaf, daß die Deutschen sich nördlich von T c r ni o n d c die größte Mühe gäben durchzubrechen, um die Hcrnnbringnng von Hilfe nach Antwerpen unmöglich zu machen. Hieraus geht hervor, daß cs den Deutschen nickst nur gelungen ist, die stark exponierte Stellung ihres linken

Henkels Bleich-Soda.

Pr. Speise- unii SfllfltlmrtBffflii

empfiehlt zu billigstem Tagespreis

Z. Hantel

SlenenDüne ?. Telephon 126.

Auf dem Felde der Ehre starb am 22. August den Heldentod fürs Vaterland unser lieber Kamerad

Ludwig Lüter

Reservist der 8. Komp, im Inf.-Reg. Kaiser Wilhelm Nr. 116.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Giessener Freiw. Feuerwehr.

[ Flügels bei Ternwnde zu halten, sondern sogar den Flügel nach Norden vorzuschieben: ob hier der Sckjelde-Uebergang bereits erzwungen ist, läßt sich noch nicht feststellen. (Fr. Ztg.)

Holländische Berichte.

(Etr. Frist.) Der Maasbode meldet nach der Franks. Ztg. ans Putte (südwestlich von Antwerpen): Die Beschießung von Linth, Contich und Mortsel beweist, daß die Deutschen schon dicht bei der Stadt Antwerpen st ehe n. Das, englische Hilfshecr, das namentlich zwischen Linth und Lier Stellung genommen hatte, mußte eine Rückwärtsbewegung beginnen. Die gesamte belgische Strcittnacht ist im Gebiet zwischen der Schelde, Lier und Antwerpen konzentriert. Eine,' heftige Schlacht ist im Gang.

Nieuws van den Dag vernirümt aus Ostende, daß die Negierungsorchive von Antwerpen nach Ostende gebracht worden seien. Die Engländer schiffen in Ostende eine große Anzahl Pferde und Fcstungsgeschützc zu Zwecken der Küstenverteidigung aus. Kanadische Freiwillige sind vorige Woche in Ostende angekommen; sie sollen mit Belgiern in Ostende ein Hilfskorps bilden. Die Zahl der in Ostende angekommenen Verwundeten ist so groß, daß neue Züge eingelegt werden müssen. Es wird auch die Ankunst, der Königin in Ostende erwartet.

Die Kämpfe in Polen.

Wien, 6. Okt. (W. B. Nichtamtlichst Amtlich wird unterm 6. Okiobcr verlautbart: Das plötzliche Vordringen der deutschen und üsterreichisch-unqarischcn Strcitkräste in Rujsiich-Poien jchcint die Russen vollständig überrascht z» haben. Sie schoben zwar starke Kräfte ans Galizien nach Norden vor, wnrden jedoch bei ihrem Versuch, die Weichsel in der Richtung Opatow zu überschreiten, von den Verbündeten über den Fluß zurückgeworsen Unsere Truppen eroberten den russischen Brücken­kopf bei S a n d o m i r. I» Galizien rücken wir plan­gemäß vor. Bei Tarnobrzeg wurde eine rnlsischc Jnfanteeie- diviston von unseren Truppen geworfen.

Der stellvertretende Chef des Gcneralstabs: v. Höf er, Generalmajor.

Berlin, 6. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Tie Dossische Ztg. meldet ans Wien: Die galizischen Eisenbahnbeamten von Tarnow, Rzezow und Jaroslaw sollen eine Auf­forderung zu sofortiger Ausnahme des Dien st es erhalten haben. Den Eisenbahnbeaniten aus Leinberg wurde mitgeteilt, sich zur Wiederaufnahme des Dienstes be­reit zu halten. Man bringt dieses mit dem Rückzugedci: Russen in Zusammenhang.

Bon den Kämpfen in Oberungarn.

Budapest, 6. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Der Sonder berichtcrstatter des Az-Est meldet: Der Kampf mit den einge­drungenen Russen ist noch nicht v o l l st ä n d i g beendet. Es ist zurzeit noch nicht möglich, eingehend zu berichten, indessen kann schon gesagt werden, daß nordwestlich bei Maramaros- Sziget und Tarczkoez eine russische Kolonne z u r ü ck g e - schlagen wurde. An den Gefechten haben auch inzwischen eingetroffene deutsche Streitkräfte teilgenommen. Zwischen Poleno und Aknos machten die Russen einen letzten Versuch, unsere Reihen zu durchbrechen; sic wurden auch hier zurück- geschlagen. Unsere Truppen verfolgten die sich zurück- ziehenden Russen. Es wurden viele Gefangene gemacht. Das Komitat Bereg ist pon dem letzten Mann russischer Jnvasions- truppen befreit.

Die serbischen Berluste.

Beelin, 6. Ott. (Ctr. Bln.) Die 21. Z. am Mittag meldet aus Sofia: Bei den letzten Kämpfen östlich der Drina sind die serbischen Schumadja- »nb Morawa-Divisioncn fast vollständig ausgericben worden. Im ganzen haben die Serben bisher 13 00 Tote und über 50 000 Verwundete.

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.

Verlag von Krumm & Eie., Gießen.

Druck: Verlag Offcnbacher Abendblatt, G. m. b. H.. Offenbach a. M.

Vortraff

in der neuen Aula der Universität

am Donncrstass, Sc» 8. Oktober 1914 abends 8'/» Uhr pünktlich

Professor Dr. Kinkel: Der Krieg und die deutsche Kultur.

Im Besten von Hinterbliebenen der im Felde geladenen Giessener,

Eintrittskarte« eine jit 30 Psg., zcnn zu Mk. 2.50

sind in de» Buchhandlungen von FieeS, SeltcrSweg, Koch, Sellersweg, Legier, Südanloge, Schneider, Neueubäuen, sowie Ernst Baiser, Mäuzburg nd abends an der Kasse zu haben.

u

Inhalt:

5 vorschriftsmäßig bedrncktc sftldpoftbrief-

__ umschlösse nebst Briefbossen sowie 5 Feld-

Postkarten.

Preis nur JLO Pfg.