Ausgabe 
30.9.1914
 
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Organ für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Obcrhcssen und der Nachbargebiete.

Die Oberbciftlelie v-llSiettun, erichew! »den Werktag Abend in Gießen. Der itdonnementSprei» beträgt wöchentlich lb Psg.. monatlich 80 Ptg. etnlchl- Lrinaerlobn Durch die Pol! bezogen vlertctiäbrl.ILüMk

Nedaktion und Trvedition Dieben. Pabnbokbeabe 22. «che Löwenaalie. relevdon 2008.

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Nr. 226

Gießen, Mittwoch, Den 30 . Scptcmlicr 1 SM 4

9. v \a!)rpiifl

Der Jubeltaa der zertrümmerten Internationale.

In einer Zeit der furchtbarsten Krise jährt sich zürn fünfzigsten Mal der Tag, an dem die Internationale des Prolctariats gegründet wurde. Diese denkwürdige Gründung erfolgte am 28. September 1864 in St. Martinshall zu London. Unter den Mitgliedern des dort gewählten ersten Koniitces der Internationalen Arbeiterassoziation nannte der zeitgenössische Bericht als letzten den Namen dosDr. Karl Marx". In Wirklichkeit war aber Marx der theoretische Begründer und der leitende Kopf dieses ersten Unternehmens, das den Ruf des kommunistischen Manifestes:Proletarier aller Länder vereinigt euch!" zur Tat werden lassen wollte.

Ter geniale Versuch scheiterte, wenigstens der äußeren Form nach, in den folgenden Kriegsjahren. Die Verschieden- heit der wirtschaftlichen Entwicklungsstufen, der theoretischen Anfsassungcn und der nationalen Temperamente schufen die schwersten Gegensätze innerhalb des neuen Gebildes, die schließlich zur Spaltung zwischen den Marxisten und den draufgängerischen Anhängern Blanquis und Bakunins führten. Und auch bei ihrem Wiederaufleben am Ende der Achtzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts finden wir die Internationale noch in heftigem Kampf gegen den Anarchis- nius, durch deren Ausschließung erst der feste Boden für ein praktisches Zusammenarbeiten gewonnen wurde.

Seitdem hat die Internationale ein Vierteljahrhundcrt ruhigen und sicheren Aufsteigens zu verzeichnen, bis in die letzten Monate hinein. Wohl fehlte es nicht an Meinungs­verschiedenheiten, und insbesondere hat die Frage, ob durch die Organisierung eines internationalen Generalstreiks der Ausbruch eines Krieges verhindert werden könnte, zu wieder­holten lebhaften Auseinandersetzungen geführt. Der ab­lehnende Standpunkt, den die deutsche Sektion unter BcbclS Führung in dieser Frage einnahm, ist bekannt. Aber der -»nehmende Einsluß, den die Arbeiterorganisationen in den Parlamenten und aus die öffentliche Meinung ausübtcn. nahm mit der Zeit dcni Streit seine Schärfe. Daß Minder­heiten im Kampf gegen nationalistisch erregte Volksmasscn auch nicht durch Gewaltmittel den Frieden sichern konnten, mußten auch die Anhänger des Generalstreiks einsehen. Au? der andern Seite bestand die Hoffnung, daß die wachsende Macht des Proletariat?- in allen Ländern auch durch die Mittel sriedlichcr Beeinflussung des Dolksgcists den Schrecken aller Schrecken von den Völkern werde abwcnden können.

Es ist anders gekommen. Die Internationale feiert ihren fünfzigsten Geburtstag unter so tragischen Umständen, daß sie die Phantasie des größten Dichters nicht furchtbarer hätte ersinnen können. Ein Haufen von Leichen und Trümmern, bergehoch aufgcschichtct. wie ihn die Menschheit aus ihrem langen Leidensweg noch niemals gesehen hat. zeigt den schauerlichen Zusammenbruch ihres hohen Kulturwerks. Auf drei Kriegsschauplätzen liegen in hundertkilometerlangen Schützenlinien Proletarier fast aller europäischen Völker Deutsche^ Russen, Tschechen, Polen, Serben, Belgier. Eng­länder, Franzosen nur darauf bedacht, sich gegenseitig zu vernichten. Jaurds ist ermordet, Frank gefallen, tausende wackerer Genossen stürzen in den Abgrund nach. Wir er­leben im Schicksal der Internationale die größte Tragödie der Weltgeschichte.

Und nicht genug damit, daß wir alle vom gleichen Un- glück geschlagen sind. Das Unglück weckt in uns auch die Laster der Unglücklichen, und wir versuchen einander gegen­seitig die Schuld an dein Geschehenen zuzuschieben. Während Kraft einigt, erzeugt Schwäche Diskussionen und Ohnmacht Spaltungen. Der Verlust gerechter Maßstäbe in der Be­urteilung der andern zeitigt die Gefahr unfruchtbarer Streitigkeiten und dauernder Zerrissenheit. Aber ruhige Überlegung wird später einmal zeigen, daß alle Sektionen

Internationale vor Ausbruch des Krieges nach Maßgabe wrcr Kräfte so gehandelt haben, wie sie handeln mußten, um .ihr S£cil zur Abwehr der Gefahr bcizutragen. Alle sozia- sitischen Parteien haben das System der geheimen Bündnis- . a sümpft, das uns solange als Mittel zur Erhaltung > ? angcpricscn wurde und das sich nun als Quell

c .^ ^rderbens erwiesen hat. Alle haben sich in ihrem Lande u>>t ganzer Kraft gegen das Ueberhandnehmcn kriegerischer Strömungen gewehrt wenn sie unterlagen, so war es eine Katastrophe, ssir die Menschheit, ober nicht ihre eigene Schuld. .. ,dunn dos Verhängnis hcreingcbrochcn war, handelten die -Sozialisten wiederum nur nach ihren eigenen Grundsätzen, indem sie für die Verteidigung ihres Vaterlandes cintraten.

Tie Belgier und Franzosen, die in der Zeit der höchsten Be- drängnis in die Regierung ihrer Länder cintraten, trifft ebensowenig ein Vorwurf, wie die Deutschen, die die Kriegs­anleihe bewilligten. Veränderte Umstände erzwangen ver­ändertes Handeln bei unveränderter Gesinnung.

Diese unveränderte Gesinnung wollen wir uns bewahren. Auch im Kriege wollen wir nicht vergessen, daß die aller- wichtigsten Entscheidungen der Menschheit erst in den zu­künftigen Klassenkämpfen fallen werden. Wir wollen nicht vergessen, daß im Kampf gegen politische Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung die Interessen aller Proletarier die gleichen sind. Den großen Gedanken eines kommenden Weltfriedens, gegründet auf die Verbrüderung des inter­nationalen Proletariats, wollen wir durch das schäumende Blutmeer zu den sicheren Usern der Zukunft hinübcrtragcn. Wenn alles zusammenbricht, was bleibt uns übrig? Nichts- anderes. als wieder von vorne ansangen, ohne Klage und ohne Streit wieder aufbauen, was in Trümmern liegt. So handelt der Landmann, dem der Krieg sein Haus zerstört hat. und wie der Einzelne so mutz auch die große Jnteressen- und Kulturgemeinschaft handeln, die internationales Prole­tariat heißt. Nach dcni Sturz zur Wicdererhebung, durch Nacht und Graus vorwärts zum Sieg!

Don der Niesettschlocht.

Ter bereits üblich gewordene Tagesbericht des Großen Haupt­quartiers über die Kriegslage, besonders im Westen, ist beute aus- geblicbcn. Es liegt nur das weiter unten abgedruckte Bulletin der französischen Heeresleitung ans der Nacht vom Sonntaa zu Montag vor. Wir möchten fast aus dem Ausbleiben de? deutschen Tages­berichts und ans der Fällung des französischen Bulletins den Schluß ziehen, daß die Entscheidung in dem Riescnringcn zwischen Oise und Maas nun aefallen ist. und zwar zugunsten der Deutschen, nur daß sich- der volle Umfang der Entscheidung bei der Größe der Schlachtfront nicht so schnell übersehen lässt, stndcsicn Prophezeien ist immer eine missliche Sache, doppelt mißlich sind Kriegs- vropbczciniiaen. und so wollen wir uns auch heute in der großen Tugend übe», die »ns die letzten Wochen gelehrt haben: im zuver­sichtlichen Warten.

Abermals «rUeftrv über Paris.

T. U. Mailand, 28. Tept. iEtr. Bln.s Dem Tccolo wird aus Paris gemeldet: Ei» deutscher Eindecker hat unter dem Schuft des Nebels über Paris in der Ilmgcbung des EisscliurmS eine Bonibc geworfen. Ein Mann wurde getötet und eine Frau verletzt. Man glaubt, daß die Bombe dazu bestimmt war, die Tclcsnnkcnstalion auf dem Eiselturm zu zerstöre».

Berlin, 28. Scpt. Ter Raine des deutschen Fliegers, der cr- neni Beunruhigung über Paris brachlr, wird dem L. A. in einem Telegramm ans Genf mitgctcilt. Er heißt »ach divcm Telegramm: van der Decke». Tie erste Bombe crplodicrtc gestcr» mittag aus der Rc Frcgcinct, »nwcit des Palastes des Fürsten von Monaco und einer Uniformfabrik. Eine andere Bombe siel in der Um­gebung des TrinmphbogcnF und des Trocadcro sowie ans dem Rennscldc von Longckmmps nieder. Soweit bisher bekannt, wurde ein Toter und ein Verwundeter scstgestcllt. Die Pariser Bann­meile vrrlasiend, warf von der Decken eine Fahne herab mit der Fnschrist: Die Pariser grüstt ein deutscher Aviatiker. Das Ber­liner Tageblatt lägt sich aus Rotterdam melden: Die Taube, die gestern Paris überflog, warf im ganzen ft Bomben aus. Die erste siel auf die Rennbahn von Aulcuil, mitten in eine Viehherde, die zweite in die Rue Veneuse, die dritte in die Rne de la Pompce neben den Ehamps ElysecS. Die beiden letzten sielen beim Eissel­turm nieder. Ein Man» mit seiner Tochter wurden getötet. Durch den Ncbel konnte man den Flieger nicht schrn. Die Bomben halte» große Explosivkraft.

Ans Sem Rrimier Dom keine Beobachkitttgspostcir?

Paris, 28. Sept. <ktr. Frkst.j Die französische Regierung er­klärt, der Generalissimus Foffrc habe auf ihre Anfrage bestritten, daß die Kathedrale von Reims zur Aufstellung eines Beobachtungs- Postens gedient habe.

Tic Behandlung der deutschen Gefangenen und Berwttndctcn in Frankreich.

WB. Bordeaux, 28. Scpt. (Nichtamtlich.) Von fran­zösischer anitlichcr Stelle wird gemeldet: Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Paris hat, von leinen Delegierten in Bordeaux begleitet, die Lager von Flers im Orne-Tcpartc- incnt und Blaye in der Gironde besichtigt, wo die deutschen Gefangenen »nd Verwundeten untcrgebracht sind. Aus den Erklärungen des Botschafters geht hervor, daß die Organ:- sution ausgezeichnet ist und daß die Internierten über die Behandlung und Pflege, die ihnen zuteil wird, sehr befrie­digt sind. -

1870 und 1014.

Fn der Münchener Post schreibt ein ehemaliger Offizier, Genosse Rudolf K r a f f t:

Dieses Mal fttfre» der deutschen Armee in ihrem Krieg« gegen Frankreich nicht solche unsrctwilligc französische Helfer bei wie 1870. Damals kleblc Bazai nc mit einer sehlerl>astc» Bcharrliäi- kcrt so laug« an der Festung Metz, bis er sannt jeiuer Armee in sie hineingeworien und in ihr e, »geschlossen wurde. Das passierte schon

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14 Tage nach der Schlacht bei Weißen bürg, mit der der eigentliche Krieg erst begann. Anl 27. Oktober mußte er kapitulieren und da­mit gerieten mit einem Schlage drei französische Marschälle, 0000 Osjizierc und 170 (MM) Mann in die deutsch: Gcsangcuichaft. Der zweite große unfreiwillig« Heiser der Deutschen war der französische Krlegsmlnlstcr Palikao. Er verlang!« vom Marschall Mac Mahon, daß er die eingeschlosscn« Armee BazalneS befreien sollte. Vergeblich wies Mac Mahr» auf die Gesährlichkclt, ja Unmög­lichkeit eines solchen Unternehmens hin, bei dem er sich mit einer 140 000 Mann zählenden Arme« und ihrem großen Train zwischen de» nach Paris maisch irrende» deutschen Armeen und der belgischen Grenze unbemerkt dar!«dnrchschlängeln" sollen. Zuletzt mußte er sich aber fügen, weil der Entsatz BazzineS dos einzige Mittel zur Rettung des napoleoneschen Thrones gewesen wäre. Dcr Schluß be­stand in dcr Schlackst von Sedan, durch die eine französische Armee von 100 000 Mann. 2300 Offizieren und 39 Generalen von der Bild- s lache verschwand.

Der Mangel an solch unfroiwilligen Helfern wie Bazaine und Palikao cs 1870 waren, macht sich in diesem Kriege siir die Deutschen sehr unangenehm sühidar. Bisher hat noch kein französischer Hcer- siihrcr eine große verhängnisvolle Dnminhcit geinacht. Ganz den Lehren einer guten Taktik entsprechend lehnen sie z. B. ihre Armeen an die zahlreichen französischen Festungen und Tpcrrsorls nur an, d. h. sic benützen sie als Flankendeckungen. Selbstverständlich können die deutschen Truppen einen spanzüsischen Flügel. d:r in dieser Weise gedeckt ist. erst dann von der Seite fasten, wenn die betvessende Festung oder das betreffende Furt sich in ihrer Gewalt befindet. Dabei bieten derartige Anlehnungen eines Flügels noef) den Vorteil, daß man auf dem anderen Flügel große Trnppenniasien bereit­halten und verwenden kann, weil man weiß, daß der angelehnte Flügel in dcr Flanke nicht angreifbar ist. ES genügt daher, diesen nur frontal zu verteidigen. An der sranzösischen Ost­grenze find die fvanzöstsehen Sperrforts und Festungen so dicht an» eiiwnder, daß es- sogar möglich ist, beide Flügel anzulehnen.

Die große, tagelang währende Schlacht zwischen Marne und Aisnc war deshalb vorauÄzu sehen. Die Franzosen sind von dem blitzschnellen Eindringen dcr Deutschen in Belgien osfcndar voll­kommen überrascht worden. Das einzige Mittel, mit dem sie den Vormarsch der Deutschen in Belgien hätten zum Stehen bringen und vielleicht umn»glich machen können, htben sie glücklicherweise ver­säumt. Es wäre darin bestanden. Belgien und die französisch-bel­gische Grenze eiusttvciten ihrem Schicksal zu iidcrlasien und den größten Teil des sranzösischen Heeres zu einem mit großer Ucdcr- macht durch Elsaß und Lothringen geführten Einbruch in das Deutsch,: Reich zu verwenden. Wäre eine große französische Arniee im Reiche cingedrungen, so häite die deutsche Offensive in Belgien wahrscheinlich nicht weitergesührt werden können. Aber die Franzo- fen teilte» ihre Macht, sic wollten sowohl das von Belgien her drohende Unheil abwcnden, als auch einen Einbruch in Deutsch-Loth­ringen versuchen. Zur Erfüllung dieser doppelten Aufgabe reichten aber ihre damaligen Kräfte nicht ans und daher mißglückt: das eine wie das andere. Allmählich wurde die französisch« Armee durch die Besatzungen freiwillig geräumter Festungen (Lille, Reims), durch später cingcrücktc Mannschaften, sowie durch Truppc.iscniningen aus England und Afrika verstärkt und daher konnte sic gegen die von Belgien aus vorgedrungenen deutschen Armeen sogar die Offensive ergreifen. Und nun leisten sic hinter jener Art von Berschanzungen, die seinerzeit Osman Pascha erfunden hat und die int russisch- iapanischen Kriege öfter angewcndet wurden, hesligen Widerstand. Die Zeiten, in denen große Schlachten in einem, spätestens zwei Tagen entschieden wurden, sind leider vorbei, obwohl die Wasfen- wirkung und die militärischen Hilfsmittel kolossal zugenommen haben. Es kommen eben in modernen Kriegen ungeheure Trnppen- niasie» in Betracht an der Sck'lackü an des Aisnc find hüben und drüben zusammen mindestens 1% Millionen Männer beteiligt und außerdem zwingt die moderne Wasscnwirkung znm Bon von starken Feldbefestigungen, die auch dem schweren Artilleriefeuer tagelang trotzen können.

Zum Tckstuffc sei »och auf eine charaklcristiichc Achnliehkeit zwischen dem russisch-iapanisch-en und dem jetzigen enropäisehen Krieg: Hingeiviesen. Wenn di« Rusic» im Kriege gegen Japan ihre Veriehanzuiigen verließen und eine gewöhnlich: Feldschlaebt wagten, wurden sie in kurzem geschlagen. Genau so geht cs den Franzosen, Engländern und auch den Rüsten.

Tic Kämpsc vor Antwerpen.

Anistcrdai», 28. Scpt. (Etr. Frkft.) Reich einer bclsii- rdjcit Mitteilung operiert eine stcirke deutsche Truppenmacht gegen die belgische Stellung zwischen Mcchcln und Alost (Aalst). Die Belgier berichten von Angriffen dcr Dcntfchcn. die ober nngeblich schwächer geworden seien. Mit weit- tragenden Kanonen werde Mecheln von den Deutschen be­schossen und zwar mit Äscher Wucht, daß die Granaten über Mecheln hinaus bis Waethein niederfielen. Zur Erklärung dieser belgischen Auslegung diene, daß bei Wacthcm Außcn- korts von Antwerpen liegen.

Vor» der» östlichen Kriegsschauplätzen.

"ZePPctir»^ über V.-arschan.

D. bl. Rotterdam, 28. Sept. Wie das Rcuicr-Bureau aus Warschau meldet, überflog am Samstag früh ein Zeppelin die Stadt Warschau und wars zwei Bomben herab. Dcr angcrichtctc Schaden sei nur gering gewesen. Dcr Luftkrenzer soll bei Rodlin hcrabgeschosicn und die Besatzung gefangen genommen worden sein.

Tic Bestliicstung von Oiovicc.

Petersburg, 28. Sept. (Etr. Frkft.) Ein gestern aus- gegebenes Bulletin besagt: Tie Deutschen begannen die Be­schießung der Festung Osowiec (zwischen Lomza und Grodno). Diese widersteht der deutschen Artillerie.