Ausgabe 
21.9.1914
 
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MrhcWk Bolkszeit««-

Organ für die Jntereffen des werktätigen Volkes der Provinz Oberhcffen und der Nachbargebiete.

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Nr. 218

Gießen, Montag, den 21. September 11U4

9. Jahrgang

Balkangreuel.

Wir hatten jüngst Gelegenheit, uns mit einem in Deutschland lebenden Angehörigen eines Balkanvolkes zu unterhalten, der sich ungefähr folgendermaßen vernehmen ließ: ... So gräßlich all das ist, was wir jetzt erleben, io kann ich doch nicht verhehlen, daß mich angesichts aller Greuel, die manche Völker Europas begehen oder deren sie sich doch gegenseitig beschuldigen, eine große Genugtuung erfüllt. Seit je, ganz besonders aber seit den letzten Balkankriegcn, hat man uns im zivilisierten Europa als kulturell rückständig und sittlich minderwertig angesehen. Das WortBalkan- greuel" haftete uns allen an wie ein Brandmal. Und ich kann nicht einmal sagen, daß wir Balkanvölker an diesem schlechten Ruf, der uns überall verfolgte, unschuldig gewesen wären. Wenn sich nur ein Zehntel von all den Scheußlich­keiten, die wir einander vorwarfen, wirklich zugetragen hat. so ist das genug, um die ganze Welt mit Abscheu und Ent- setzen zu erfüllen. Wir haben aber durch Uebertreibung und Verallgenicincrung unsere wirkliche Schuld verzehnfacht und verhundertfacht. Daß wir uns gegenseitig des Gebrauchs von Dum-Dum-Geschossen beschuldigten, war noch das wenigste. Haben Sie schon einen Krieg erlebt, in dem diese Beschuldigung nicht erhoben worden wäre? Aber man «ging weiter; die Zeitungen, serbische, türkische, griechische, bulgarische, veröffentlichten tagtäglich Entsetzen erregjjrdc Berichte über die Grausamkeit des Feindes. Man berichtete von furchtbaren Mißhandlungen der Zivilbevölkerung durch das feindliche Militär, Niedermetzeung Gefangener, Tötung Verwundeter. Niederbrennung von Ortschaften, von Leichen­raub und Leichenverstümmelung auf den Schlachtfeldern. °

Die ganze zivilisierte Menschheit verbarg angesichts dieser Scheußlichkeiten schaudernd ihr Haupt. Und Herr Carnegie regte an, eine internationale Kommission zu er­nennen, die den Balkan bereisen, den wahren Kern der Be­schuldigungen feststellen und, wenn noch möglich, die Schul­digen der gerechten Bestrafung zuführen sollte. Dazu ist es nun fteilich nicht mehr gekommen.--

Glauben Sie mir, unsere Kriege, die ich selbst mitmachte, waren furchtbar. Und wenn auch die Kriegspsychose, die in jedem Volk den gleichen automatischen Verlauf nimmt, viel wilde und unwahre Gerüchte gezeitigt hat, so hat es in der Tat an zügellosen Ausschreitungen entfesselter Besftalität nicht gefehlt. Es war nicht bloß die ursprüngliche, durch rcakftonäre Zustände sorgfältig erhaltene Roheit ungebildeter Elemente, die sich hier Bahn brach, auch die Nervosität der modernen Zeit hat dabei mitgewirkt. Bedenken Sie, daß wir in diesen Kriegen, in denen es um unsere nationale ^Existenz ging, wirkliche Dolksheere auf die Beine stellten: Kein Wunder, daß sich in diesen bei der geringen Aui- merksamkeit, die die ärztliche Untersuchung der geistigen Gesundheit widmete auch ein gewisser Prozentsatz von Psychopathen befand. Und nun denken Sie sich diese geistig minderwcrftgen, an der Grenze der Zurechnungsfähigkeit stehenden Leute, von den ungeheuren Ereignissen durchge­rüttelt, von körperlichen Anstrengungen und Nahrungs­inangel erschöpft, durch ihre täglichen Eindrücke in ihren Gefühlen abgestumpft können Sie sich da wundern, daß da über die Notwendigkeiten des Krieges hinaus mancherlei passierte, was sich vor dem Richtcrstuhl der Menschlichkeit nicht rechtfertigen läßt?

Wir hatten in unserer Kompagnie einen Mann, der gleich zu Beginn des Feldzuges ein seltsam aufgeregtes Wesen zur Schau trug. Vorsichtiger Weise wurde er nach Hause geschickt, auf Urlaub. In der Nacht kam er an und klopfte an die Türe seines Hauses. Als ihm sein Weib öffnete, zog ir sein Seitengewehr und hieb blindlings auf die Unglück- lichc ein. War das Balkangrausamkeit? Nein, es war der Ausbruch des Wahnsinns!

Wie würde dieser Mann wohl gehaust haben, wenn nich: Unserem Regimentsarzt der Verdacht der Geisteskrankheit ^chtzeftig aufgesticgen wäre? Und sicher war dieser recht- Erkannte nicht der Einzige, denn nach dem Kriege iQtten wir nicf)t genügend Platz, um die Geisteskranken in nnjeren Anstalten unterzubringen. Aber unrecht war es, I^.F ' 0ll c Ausschreitungen einzelner Entarteter die ganzen Dotter verantwortlich zu machen, wie wir eS dort unten mit unseren gegenseitigen Anklagen gemacht haben.

An dem Makel, der uns vor den Augen des zivilisierten ^haftete, trugen wir also zum großen Teil selber Schuld. Aber müssen wir Mißachteten, aus der europäischen Kultyrgcnieinschaft nusgestoßcnen Balkanier nicht das, was sich jetzt begibt, als ein::: Akt ansgleichendcr Gerechtigkeit

Der Krieg.

empfinden? Ihr feinen, zivilisierten, auf eure Kultur- crrungenschaften stolzen Europäer habt uns nun nichts mehr vorzuwcrfen. Balkan hin, Balkan her, Krieg bleibt Krieg!

So sprach der kluge Mann vom Balkan und zündete sich eine neue Zigarette an. Wir Eropäer saßen aber im Kreise um ihn und schwiegen.

Die serbische Stosikrast gebrochen.

W. B. Wien, 18. Scpt. lieber den Zusammenbruch der serbischen Offensive gegen Syrmien und das Banat erfährt die Südslawische Korrespondenz von besonderer Seite ans Esscgg:

Kurz nach der Vernichtung der serbischen Timokbivision bei Mitrovitza drangen reguläre serbische Truppen sowie größere Banden Äömitatfchis, nach amtlichen Mitteilungen etwa 15 000 Mann stark, gleichzeitig an mehreren Stellen in Syrmien und im Banat ein. Unsere Ansklärungstruppen stellten ihren Vormarsch bereits im ersten Augenblick fest; man lieh sie aber ebenso wie vor­her die Timokbivision unbehelligt über die Save einntarschieren. Als die Serben gegen Jndia vorrückten, wurden sie von unseren Truppen gestellt. Bald griffen auch unsere Verstärkungen aus Petcrwardein ein, worauf der Kampf einen raschen, für den Feind ungünstigen Verlauf nahm. Die Serben erlitten durch unsere Artillerie furchtbare Verluste. Ein gliickliches Ilmgehungsmanöver schnitt einen Teil der Serben von dem Rückzugswcge ab, so daß die cingedrungcnen serbischen Truppen eine katastrophale Niederlage erlitten. Die Zahl der gefallenen Serben dürfte mit 8000 Mann eher zu niedrig als zu hoch veranschlagt sein. Biele Tausende wur­den gefangen. Auch die in Sübungarn sBanatj eingefallenen serbischen Truppen wurden von einer säst völligen Vernichtung ereilt, so dah kaum ein Bruchteil wieder auf serbischen Boden zurück­gelangte. Kein Serbe weilt zurzeit mehr auf unserem Boden.

Serbische Stimm««gsmache.

W. B. Wien, 18. Sept. Amtlich wird mitgeteilt: Serbien ver­sucht durch Nachrichten über Niederlagen der österreichisch-ungari­schen Truppen im Auslände Stimmung zu machen. Demgegenüber braucht nur auf die amtlichen Pressc-Communiques verwiesen zu werden. Hiernach überschritten wir die Drina und habe» alle Ver­suche des Feindes, in Syrmien und im Banat Fuß zu fasten, voll­ständig und erfolgreich abgewiesen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H o e f e r, Generalmajor.

Vergebliches Liebeswcrben um Bulgarien.

WB. Sofia, 18. Sept. Die hiesige russische Gesandt­schaft veröffentlicht eine Erklärung, derzufolge der russische Gesandte Sawinski mündlich und schriftlich der bulgarischen Regierung Vorschläge gemacht hat, mit ihm in Verhand­lungen zu treten, die einerseits die künftigen Beziehungen Bulgariens zu Rußland und andererseits die Erfüllung der bulgarischen nationalen Ideale bei Wahrung der Neutrali­tät Bulgariens betreffen sollten.

Hierzu bemerkt das Blatt Kambana, es sei ein offen­barer Hohn, wenn Rußland behaupte, das Wohl Bulgariens bilde seine unaufhörliche Sorge. Mehrere Gouvernements, die zehnmal größer als Bulgarien seien, würden von Ruß­land in härtester Knechtschaft und schlimmstem Elend ge­halten, während man für Bulgarien zärtliche Fürsorge heuchle. Die russische Erklärung verspreche ferner die Hilfe Rußlands, falls Bulgarien angegriffen werden sollt«. Dies sei nur ein Vorwand für die russischen Truppen, bulgarisches Gebiet dauernd zu besetzen. Der Hintergedanke der Russen sei, daß Bulgarien für die russischen Truppen die Avantgarde gegen die Türken bilden und ihnen die Dardanellen und Thrazien erobern helfen sollen. Diese Erklärung sei ein neuerlicher Beweis dafür, daß jeder gute bulgarische Patriot nur der Losung folgen müsse:Los von Rußland!"

Der angesehene Tontschewist Jokos Wladikin sagt zu demselben Gegenstand im Utro, daß es eine große Täuschung wäre, an die Versprechungen der Triple-Entente bezüglich der Erfüllung der nationalen Ideale Bulgariens zu glauben. Außer Rußland habe auch England bei allen Balkanstaaten Schritte unternommen, um diese zu Gebietsabtretungen an Bulgarien zu veranlassen. Man würde heute selbst schrift­lichen Versprechungen und Verträgen nicht glauben, nachdem die Serben den Bundesvertrag verletzt, Rußland die bul- garisch-russische Militürkonvention verleugnet und die Türkei, sowie die Großmächte ihre Unterschrift unter dem Londoner Vertrag mißachtet haben. Der Triple-Entente aber dürfe man am wenigsten glauben, weil gerade Frankreich seinerzeit vorgeschlagen habe, Bulgarien unter seine Nachbarn aufzu­teilen. Frankreich vcranlahte überdies Griechenland, einen solchen Vorschlag auf der Bukarest» Konferenz vorzubringen. Die Spannu,,«, zwischen China und Japan wächst.

Wien, 18. Sept. Der Korrespondent der Rundschau meldet: In Peking herrscht die größte Erregung über die Forderung Japans, ihm sreic Hand in China zu gewähren, die zu lebhaften Protesten Anlaß gab. Von chinesischer Seite werden alle Gerüchte über Unruhen und Revolte» in China dementiert. Die Erregung gegen die Ententemächte, namentlich England und Rußland, wächst. Man beschuldigt Großbritannien, daß es Japan gegen China hetze und auf Kosten der chinesischen Republik Japan Gefälligkeiten er­

weisen wolle. Die Mißstimmung gegen Rußland ist darauf zurück- zuführcn, daß der Petersburger Ctadthauptmann für die Dauer des Krieges die Ausweisung sämtlicher chinesischer Kausleute aus seinem Amtsbezirk verfügte. Uebcrdies behauptet man in Peking, daß zwischen Japan und Rußland jetzt eine Vereinbarung dahin zustande gekommen sei, daß Japan provisorisch und allein die Mandschurei und Mongolei besetzen solle. In Pekinger Regterüngs- kieisen macht man kein Hehl aus der warmen Sympathie für Lesterreich-Ungarn und Deutschland, die in China immer stärker zu Tage tritt.

Die Kosten für die indische CxpeditionSarmee.

W. B. i'onbon, 17. Scpt. Beide Häuser des Parlaments haben bcschlosten, die Regierung Indiens zu ermächtigen, die Kosten für die Ausrüstung der indischen Erpeditionsarmee zu tragen.

Das japanisch-chinesische Kabel durchschnitten.

Newyork, 17. Scpt. Die Kabclvcrbindung zwischen Japan und China ist unterbrochen, da das Kabel zwischen Nagasaki und Shanghai durchschnitten wurde.

Die belgische Protestkommission bei Wilson.

Washington, 17. Text. Tic belgische Protcstkommission ist heute im Weißen Hause von Wilson empfangen worden. Sie überreichte einen Bericht über die angeblichen deutschen Greuel. Wilson dankte für die gebrachten Dokumente und versprach, sie aufmerksam zu prüfen. Er stigte hinzu, er bitte Gott, daß der Krieg bald ein Ende nehme. Am Tage, wo die Völker Europas sich zum Friedensschluß vereinigen, werde die Verantwortung sestgestcllt werden, heute widerspreche cs der Lage eines neutralen Volkes, wie des ameri­kanischen, ein endgültiges Urteil zu fällen.

Die Neutralität der schweizerische» und der italienischen Sozialdemokratie.

Mailand, 18. Scpt. Die sozialistische Partei der Schweiz hat die italienischen Sozialisten zu einer Besprechung der Beziehungen zwischen den beiden neutralen Ländern gegen­über dem Kriege eingeladen.

Der Avanti protestiert gegen die Gewohnheit der kriegs­lustigen italienischen Blätter, systematisch russische Preß- stimmen zu verbreiten, die Italien nahelegen, aus seiner Neutralität hervorzutreten, und sich gar dazu anbieten, einen passenden Vorwand für Italien zu finden.

Die entscheidende Frage.

In voller Würdigung des Ernstes der Lage hat bei Beginn des Krieges die Sozialdemokratie auf die Notwendigkeit hingewiescn, der wirtschaftlichen Anarchie zu steuern, wenn nicht die Notlage der Volksmasten ins Grenzenlose steigen soll. Seitdem sind Wochen vergangen und es zeigt sich, wie notwendig jener Warnungsruf war, aber auch baß nur wenig geschehen ist, was hätte geschehen müsten.

Auf dem Gebiete der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln ist leider der Vorschlag, das Vieh aus den ge­fährdeten Grenzbezirken in Sicherheit zu bringen, nicht beachtet worden. Die Folge ist. daß in Ostpreußen, einer der vichreichsten Provinzen des Reiches, die in normalen Zeiten ihren Ueberschuß abgibt, große und wertvolle Vichstapcl von den eindringenden Rnstcn abgetrieben ober vernichtet worden sind. Noch viel ernster ist aber die Frage der Erhaltung der Viehbestände und die Regu­lierung der Schlachtungen. Schon heute dürfte klar sein, daß die optimistische Auffassung, wonach der Krieg nur von kurzer Dauer sein kann, nicht zutrisft. Eine nennenswerte Einfuhr von Futter» mitlel» aus dem Auslände ist daher für lange Zeit ausgcschlosten und cs kommt daraus an, mit den vorhandenen Vorräten aufs äußerste Haus zu halten. Wie es scheint, veräußern aber die Land­wirte jetzt einen großen Teil des Jungviehs, wenigstens werden von den Schlächtern Klagen geführt, daß die Märkte mit nicht­schlachtreifen Tieren beschickt werden.

Noch bedenklicher ist aber, daß die Landwirte rücksichtslos Roggen verfüttern. Da nämlich zur Zeit Roggen billiger zu haben ist als Gerste, so ist cs freilich für jene Landwirte, die Roggen ge­erntet haben, aber keine Gerste, das einfachste, den Roggen als Kraftfutter zu verwenden. Auf solche Weise kann inbesten der Vor­rat an Brotkorn in ganz erheblichem Maße verringert werden, er kann um ein paar Monate früher erschöpft sein, als cs ohne diese Vergeudung geschehen würde. Das Berliner Tageblatt will denn auch erfahren haben, baß in beteiligten Restarts der Re­gierung erwogen wird, die Verwendung von Brotgetreide zu Vich- futter gesetzlich zu verbieten. Ob jedoch ein solches Verbot wirksam fein würde, erscheint uns fraglich. Abhilfe könnte nur geschaffen werde», wenn das Brotkorn der Verfügung der Landwirte entzogen wirb, indem man den Vcrkaufszwang zu amtlich festgesetzten Höchst­preisen cinsiihrt, wie cS in den Vorschlägen unserer Partei vor­gesehen ist. Allerdings wäre daS ein niedagewesener Eingriff in das Privateigentum. Wenn man jedoch davor zuriickschrcckt, kann leicht die Unvernunft und die Habgier einzelner das Gemeinwohl gefährden.

Inzwischen scheint man sich ernstlich nii! der Frage der PrciS- rcgulierung des Brotes alz des notn>endigstcn Nahrungsmittels zu beschästigen. An vielen Orten sind denn auch den Bäckern bereits Brottaren vorgeschrieben, indem man das Entwicht des Brotes und der Wecken, die für einen bestimmten Preis abgegel>en werden sollen, testlegt. Aber cs liegt mit der Hand, daß eine solche Maßnahme nur dann aufrcchtrrhalten iverden kann, ivcn» die Preise von Mehl, und ums abermals nottvendig daraus folgt, des Getreides normiert werden, denn mis teurem Mehl kann der Bäcker natiirlich nicht billiges Brot Herstellen. Gegen diese Preisfestsetzung ereifern sich vor allen, die Müllereibesitzer. Man könne nicht einheitlich« Preise icstsetzen, weil die Torten gar zu verschieden sind und ivaS sonst der Redensarten nechr ist. Als ob es so ichnur wäre, für das Dutzend