Ausgabe 
10.9.1914
 
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Der Wert der Gewerkschaften wird jetzt, da das Volk in Kriegsnot ist, auch von Leuten betont, die sonst von der Arbeiterbewegung nicht viel wissen wollten, Prof. Dr, P l e n g e in Münster i. W, richtete vor kurzem an die Mit­glieder des von ihiu geleiteten Seminars eine Ansprache, worin er sich über die (Gewerkschaften wie folgt auslieb:

Was wird? Ueber allem, was zu fragen ist, steht die Frage: was wird nach dem Kriege? Wir müssen nicht nur Mut haben zum Kriege. Wir müssen Mut übrig behalten zur Arbeit, die nach dem Kriege kommt. Mir ist in diesen Tagen gesagt worden, wenn der Krieg verloren geht, ist Deutschland für immer vernichtet. Kommilitonen! Daraus antworten wir:Noch lange nicht. Deutschland von neuem empor!" Es ist eine merkwürdige Fügung, es ist eine Schicksalsfügung, die ich als solche von Herzen begrüße, daß wir für heute für die letzte Stunde unserer Semestcr- übungen die großen Gcwerkschaftsorganisa- tionen der deutschen Arbeiter zur Besprechung angesetzt hatten. Sic haben die Statuten und Regulative, die Zeitungen und Berichte dieser Organisationen selber lesen können. Gewiß, wo ein Interessengegensatz der Natur der Sache nach herrschen muß, wird man sich über das Ausmaß der einzelnen Ziele und Bestrebungen von verschiedenen Standpunkten aus niemals vollkommen einigen können. Aber Sie werden das Vertrauen ge­wonnen haben, wer so viel aus eigener Kraft geschaffen hat, wer sich so selbst diszipliniert wieunsere deut­schen Arbeiter in den Gewerkschaften, das sind Volksgenossen, niit denen wir uns alle auf die Dauer in nationaler Zusammenarbeit zusammenfinden können und müssen. Das gilt vom Krieg. Das gilt vor allem vom Wiederaufbau der Nation nach dem Kriege. Soweit Zeitungsnachrichten vorliegen, kann im wesentlichen nur ein Gefühl froher Genugtuung über die Haltung unserer Arbeiter bestehen. Möge der Krieg die Nation, die jetzt in so große Gegensätze zerrissen ist, zu gemeinsamer Arbeit dauernd zusammenschließen."

Wird aber das Uuternehmertuni nach deni Kriege so Urteilen und dementsprechend handeln? Wir bezweifeln es.

Die Ernährung in der Kriegszcit. Dr. v. d. Velden 'empfiehlt den jetzt in Deutschland Zurückgebliebenen, die vorwiegend ältere Männer, Militäruntaugliche, Frauen und .Kinder sind, die vom Notstand betroffen werden und Schwie­rigkeiten in der Ernährung haben, die vegetarische Diät. Wenn es aiich wahr sein sollte, daß hervorragende geistige, sowie körperlickje Leistungen, die Raschheit des Entschlusses verlangen, etwas Fleilchgenuß erheischen, so kommt dies für die meisten Zurückgebliebenen nicht in Betracht. Sie sollen also getrost vegetarisch leben. Tie Aerzte müßten die Augen darüber öffnen, daß die vegetarische Diät keine Hunger- und Elendkost zu sein braucht. Die Redaktion der Aerztlichen Rundschau erinnert ferner daran, daß ein großer Teil unserer Brauereien und Mälzereien den Betrieb teils eingestellt, teils trheblich eingeschränkt hat, daß daher eine gewaltige Menge von Gerste im Lande ist, die für den Fall, daß englische Schiffe die Weizeneinfuhr sperren sollten, vermahlen und teils gebacken, teils zu Mehlspeisen verarbeitet werden kann. Knödel und Klöße aus Gerstenmehl sind viel leichter ausnutz- bar als die von Weizenmehl zubcreitcten. Das Gerstcnmehl hat weiter den Vorteil, daß es weit billiger und in der Küche ausgiebiger ist als Weizemnehl, freilich nicht so blendend weiß, dafür aber kerniger und würziger schmeckend. Die llvcitverbreitcte Meinung von dem großen Nährwert der Hülsenfrüchte wird daurch wieder hinfällig, daß Hülsenfrüchte für längere Zeit nicht täglich genossen werden können, weil sie teils stopfend wirken, teils auch Unbehagen erregen. Wohl aber sind sie in Abwechslung mit Mehlspeisen aus Gcrsten- mchl recht gut zu ertragen.

Schuldentilgung durch Teilzahlungen. Juristen, Volks- Wirtschaftler und Großkaufleute l>abcn während der letzten Wochen in unzähligen Artikeln über die Zahlungspflicht, -Kraft oder -Unfähigkeit des Gewerbetreibenden geschrieben. Ständig kehrt wieder, daß der Krieg nur ganz wenig an ein­zelnen Zahlungs-Verpflichtungeu ändert; fast alle Forde- rungen bleiben bestehen und harren der Tilgung. Deutsch­land sei stolz darauf, so erklären die maßgebenden Stellen, daß es ohne ein allgemeine? Moratorium auskommen könne, tvährend für die allerdringeudsten Fälle der gerichtlich zu be­antragende und genehmigende Zahlungsaufschub bis 3 Mo­naten genüge. Die Behörden erivarten von allen Beteiligten, also von Gläubigern und Schuldnern, den guten Willen zu freiwilligen außergerichtlichen Abkoumien. Diese sind umso mehr erforderlich, als neben der, wenn auch ermäßigten Kosten, die gerichtlich zu bewilligende Zahlungsfrist immer noch mit vielen Beschränkungen verbunden ist. Viele können, obwohl in unangenehmer Lage, trotzdem diese Vergünstigung nicht erlangen: andere sind zu stolz, den geforderten Nach- weis der augenblicklichen Zahlungsunfähigkeit zu erbringen.

Es tauchte ständig von neuem aus deni geschäftlichen Mittelstände die Frage aus: was tue ich, da die Lieferanten mit Quittungen und unlicbcnswürdigcn Mahnungen drängen, während andererseits die eigenen Kunden selbst auf gütiges Zureden nichts zahlen, bczw. zahlen können? So entwickeln sich unangenehme Erörterungen und oft ernste Meinungsverschiedenheiten. Hier hilft nur das so oft be­tonte gegenseitige Entgegenkommen auf dem goldenen Mittel­wege, d. h. im vorliegenden Falle Vereinbarung von Teil­zahlungen und in geeigneten Fällen Gewährung eines ge­wissen Nachlasses, als Ansporn zu sofortiger Barzahlung.

Auch Kreditgenossenschaften und ähnliche Unterneh­mungen haben sich gebildet. Für viele mögen diese jetzt ein direktes Bedürfnis sein. Dem kleinen Geschäftsmanne aber ist viel mehr geholfen, wenn er durch seinen Mitteln cni- sprechende Teilzahlungen seine Schulden abtragen kann, oh^ lauf der anderen Seite neue Verpflichtungen eingehen zu nillssen.

EineLiebesgabe". Aus Kirchhain wird be- stichlet: Von einer Danie des Komitees zur Austeilung von ^.Liebesgaben" und zurUnterstützung der Hinterbliebenen im Felde stehender Soldaten" wurde einer hiesigen Frau mit sechs Kindern, deren Ernährer an der russischen Grenze steht,

eine lvahrhaft großartige Liebesgabe zuteil. Sie bestand, wie sich Augenzeugen überzeugen konnten, in einer Portion Speckschwarten und Zipfeln von Speckseiten, an denen sich noch die Kordel befand. Es war nun fraglich: sollten diese Speckschwarten zu einerguten Suppe" oderzum Schmieren von Sägeblättern" dienen? Wundern muß man sich nur, daß die Dame sich nicht genierte, der -Frau diese Speckrcste anzu- bieten. Mit derOpferwilligkeit" siehts überhaupt manch­mal sehr bedenklich aus. So sagt das Kreiskomitee vom Roten Kreuz in Wiesbaden in einem Aufruf:Wer der Meinung ist, den vielfachen Bitten um Liebesgaben aller Art lväre eine Uebersüllc von Zuwendungen gefolgt, würde vor der niederschmetternden Wirklichkeit seine Ansicht rasch ändern. Es ist nicht anders, die beschämende Tatsache muß hier sestgestellt werden, daß die Eingänge von Liebesgaben für unsere Krieger und Verwundeten auch nicht im ent­ferntesten weder den Erwartungen noch den Möglichkeiten entsprechen, daß in den Listen der Geber Tausende von Na­men fehlen, die hier unbedingt stehen müßten." Wohl- gemerkt, es handelt sich um das reiche Wiesbaden !

Tote des Gießener Regiments. Als gefallen am 28. August wird ferner gemeldet der Offizier-Stellvertreter Gustav Adolf Barth im Rcserveregiment. Barth stammt aus Großenbuscck und war Pfarr-Assistent in Lollar.

Eine Frau verbrannt. In R a n st a d t bei Nidda brach in der Nacht zum Dienstag in einem Wohnhause Feuer aus, wodurch der Oberstock des Hauses eingeäschert wurde. Nachdem der Brand gelöscht war, fand man in den Brand- restcn die verkohlte Leiche einer älteren Fra», die den Tod durch Verbrennen gefunden hat.

Statistisches über Rußland. Zit keiner Zeit werden soviel Landkarten gekauft, als in KriagSzc-iten, wo jeder feine georgraphi- schon Kenntnisse erweitern und sich einen Ueberblick über die Lage der Orte verschaffen will, die in den Kämpfen ein« Roll« spielen. Gewöhnlich sind die in der Schute erworbenen Geograph ickcniitnisse nicht sehr umfassend ntid noch weit trüber siehts mit den sonstigen Kenntnissen über die wirtschaftlichen und Bevölkerungs-Verhältnisse eines fremden Landes aus. Da ist e-s jedenfalls angebracht, einiges darüber, soweit vs Rußland betrifft, hier zu wiederholen. Rußland, dessen Riescnkörper sich ilber den grüßten Teil Europas »nd Asiens erstreckt, ist das an Flächeninhalt größte Reich der Erde. Es umfaßt nicht weniger als 22 088 774 Quadratkilometer, ist also fast 41 mal so groß als Dcnlschland. Davon entfallen ans das europäische Rußland 5 315 021, aus das asiatische 18 754 753 Quadratkilometer. Die Bevölkerung Mit 187 128 480, 134 800 800 im europäischen und nur 32 228000 in, astatischen Ge- biete. Die Handelsflotte umfaßte im Jahre 1811 3447 Schisse, davon 843 Dampfer. Im Jahve 1810 steinig die A u K fuhr 3130 Millionen Mark, die Einfuhr 2342 Millionen Mark. Rach Dciitschlvnd allein wurden 1810 248 Millivnei,' Pud Getreide «vuS- gcsiihrt ll Pust 16,38 Kilogramm). An Wäldern besitzt Ruß­land nicht weniger als 378 Millionen Hektare: die Holz-AiiLfuhr betrug im Jahre 1818 137 Mlllioneii Riit-el Das Herr zählt im Ir jeden 1 345 880 Mann: die Marine 45165 Mann. Im Kriege wird die Zahl der Feldtruppen auf 2% Millionen geschätzt, mit Re­serve und Landwehr auf etwa 5 6 Millionen.

Pakcistejörderung in das neutrale Ausland Bon der Post- bchörde wird iniigeteilt: Ten Paketverkehr nach Lcsterreich-Ungarn, Dänemark, Schweden, Norwegen, Lure-mtmrg. Niederlande, Schweiz und nach den itbrigen neutralen Ländevu ans den Wegen über die Schweiz und über die Niederlande ist, soiveit das feindliche Aus­land nicht berührt zu wcrdeit braucht, jetzt wieder zugelassen.

Keine militärischen Angelegenheiten auöplaudcrn! Ei» großer Teil der Arbeiter »sw., die in letzter Zeit an den BcscstignngS- arbeiten beteiligt gewesen sind, ist nunmehr wieder nach Hanse ge­kommen. Es ist bereits vorgckommcn, daß solche Leute in Kneipen usw. Mitteilung von ihren Arbeiten und von dem gemacht haben, was sic sahen. Daher wird besonders darauf hingewiesen, daß über solche Tinge überhaupt nicht gesprochen werben dars, und daß diejenigen, die solches tun, sich hohen »nd schweren Strafen aussetzen. Durch Mitteilung über Befestigüngsarbeiten, auch solchen, die scheinbar ganz nebensächlicher Natur sind, können unter Umständen wichtige Dinge verraten werden, weshalb schärfste Maßnahmen gegen die z» erwarten stehen, die über diese Tinge reden »nb ihre Kenntnisse ansplaubern.

Krei» Wetzlar.

Ii. Sonntagsruhe. Der Wotzlaver Landrat gibt bekannt, daß die gesetzlichen Vorschriften über di« Sonntagsruhe jetzt wieder in Wirksamkeit treten. Der Verkauf von Lebensmitteln bleibt Sonn­tags bis 7 Uhr abends erlaubt, auch Zeitungen diinsen Sonntags vertäust werden.

y. Tie Buttcrzufuhr nach Wetzlar hat fast ganz ansgchört, seit der Höchstpreis auf 1,10-1 F» Mk. prv Pfund vom Bürgermeister festgesetzt worden ist. Jedenfalls wollen die Landwirte dadurch eine Preissteigevu»« erzielen, obwohl die Butter für diesen Preis bei der reichen I-,itterernte sehr gut geliesert werden kann. Das Publikum soll nur unbedingt an obigem sestgcsctzten Preise sestliallen und Nicht »rohr bezahlen, sonst macht es siel» an der Preis­treiberei mitschuldig. In Gießen ist der Preis aus 1,10 Mk. pro Psuud festgesetzt und wird aus deni Markte genügend ongedoleu. Ueber schlechte Zeiten haben sich die Landwirl« dieses Jahr wirklich nicht zu beklagen.

Telegramme.

Die Schlacht vor Paris.

lieber das große Ringen, das offenbar seit einigen Tagen öst­lich von Paris sich abspielt. liegen nur Meldungen aus englischen und französischen Quellen vor, die sich noch dazu in ganz wesent­liche,i Dingen widersprechen. Wir verzeichne» folgende Nachrichten:

Kopenhagen, 8. Sept. Londoner Zeitungen vcrösscntlichcn lange Berichte über die große Schlacht östlich von Paris. Es wird über eine Front von 258 Kilometer Lange gckämpst. Im Lause des Dienstags war der Kanonenbouner in Paris ganz deutlich zu hören. Bisher wußten die Berichte nur von Ersolgcn der Ver­bündeten zu melden. Man sprach sogar schon von einem großen Siege der Franzosen über die Deutschen, wobei die Garde, als sic sich trotz Aufforderung nicht ergeben wollte, von den Franzosen angeblich vernichtet ivurdc. Dieser Sieg scheint aber aus ebenso zuverlässiger Grundlage zu beruhe» wie die übrigen französischen Siegesmeldungen Dienstag abend lauteten die letzten Nachrichten dahin, daß die Verbündete» »ich! imstande z» sein scheinen, die bisherigen Erfolge ihrer Qsfensivbewegnng ausrechtzuerhalten. Man wird nicht fehlgehc», wenn man hiernach annimmt, daß in Kürze Nachrichten von einer französischen Niederlage erwartet werden können.

Paris, 8. Sepl. fJndir. Priv.-Tel. d. Franks. Ztg.) Die olsi- ziellen französischen Mitteilungen verschweigen bisher den Fall vo» Manbeuge. Die im Gang bcsindliche Schlacht gehe gegen Vitry-le- Francois fort. Im übrigen ist aus den französischen Meldungen über die einzelnen Phasen der Schlacht wenig Klarheit zu gewinnen, denn sie widersprechen einander häusig. So berichtet beispielsweise ein Bulletin vom 8. September nachmittags von einem Vordringen der Verbündeten vom Qurcq bis gegen Montmirail; ei» acht Stun­den später verössentlichtes Bulletin spricht aber davon, daß die Franzosen noch am Qurcq stünden und dort vo» den Deutschen ver­geblich angegrisfen wurden. In den Vogesen batten die Franzosen die Gipfel Mandra» und Col de Fonrneaur besetzt.

Die Schlacht findet bei großer Hitze statt. Das Volk von Paris, das in lebhafter Aufregung ist, erfährt nur kleine Episoden, die von flüchtigen Bürgern und von Ordonnanzen, die dienstlich nach Paris geschickt wurden, erzählt werden. Die Zeitungen dürfen nur die ofsizellen Bulletins bringe». Das Volk sagt, es genüge, daß die Franzose» dem deutsche» Ansturm jetzt widerstände», um später de» entscheidenden Sieg davonzutrage». Auf alle Fälle er­wartet man noch andere Schlachte».

Paris, 8. Sept. Nach einer amtlichen Meldung hat der fran­zösische Gencralissimils an die Truppen folgenden Tagesbefehl er­lassen: Es ist jetzt nicht mehr der Augenblick, rückwärts zu schauen, sondern anzugreifen, den Feind zurückzuschlagen und das ge- wonnene Terrain, koste es, was es wolle, zu behaupten.

Wir warten ruhig ab. bis deutsche Meldungen vorliegen. Mag sein, daß da »nd dort, wie das bei solchen Riesenschlachten unver­meidlich ist, kleine Mißerfolge unserer Truppen vorgekonimen sind: im allgemeincu aber deuten schon die unstcheren, widerspruchsvolle» Fassungen der feindlichen Meldungen darauf hin, daß es sich tat­sächlich um Meldungen handelt, die ganz denselben Charakter tra­gen, wie die bisherigenSiegesmeldungen" der Franzosen.

Eine Million Nüssen im Anmarsch?

Kopenhagen, 9. Sept. Ueber Stockholm wird aus Petersburg gemeldet: Eine Million Soldaten sind nun in Wilna konzentriert und werden in Extrazügen nach der Grenze befördert, von wo aus sie durch Posen nach Berlin marschieren sollen. Das heißt doch wobl, wenn die deutschen- Truppen sie durchlasscn? Und etwas weniger als 1 Million wirds wohl auch sein.

Vereinskalender.

SamStag, 12. September.

Gießen. Tapezierer. Abends 8 Uhr Mitgliederversannn- lung. Mitgliedsbücher mt-tbringen.

Wetzlar. GesangvereinHoffnung". Abends 814 Uhr Mitgliederversanimrlnng bei Schreier, Lahnftraßc.

Sonntag, 13. September.

Gieße». Fab ri ka r bei te r v c r b a »i>. Nachmittags 3 Uhr Versammlung im Gewcrkschastshausc. Wichtige Tagesordnung, alle

Mitgliede r erschoimkn! _

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.

Verlag von Krumm L Cie., Gießen.

Druck: Verlag Osfendacher Abendblatt, G. m. b. H, Osfenbach a. M.

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