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Organ für die Jntercffen des werktätigen Volkes der Provinz Oberheffen und der Nachbargcbicte.
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Ni. 209
Gicßcn, Tonncrstgg, Den 10. Scptcmlicr 1914
9. Jahrgang
Ein Held und ein Sieger.
Ludwig Frank.
Gefallen bei Luneville 3. September 1914.
Ludwig Frank gefallen! Einer von Tausenden! Und doch — Ludwig Frank!
Wohl keiner ist ungeliebt dahingesunken, um jeden sind Tränen geflossen. Aber wer von Euch teuren Toten allen — war so geliebt wie Ludwig Frank?!
Ihr alle seid für das Vaterland gestorben. Aber dieser 'Eine hat für das Volk und die Menschheit gelebt. Und darum neigen an seinem Leichnam Millionen Brüder, Millionen Schwestern ihr Haupt in bitterem Schmerz.
Es drängt uns, ihn im Tode zn ehren und unserer Trauer Ausdruck zu geben, obgleich wir wissen, das; wir damit nicht nach seinem Sinne handeln. Ludwig Frank wollte nur Einer unter den ungezählten Vielen sein, und »lehr als prunkvolle Nachrede ehrt ihn der schlichte Platz in der Verlustliste: in :der endlosen Reihe der ungekannten Volksgenossen, unter denen er gelebt, für deren Wohl und Freiheit er unermüdlich gekämpst hat, in deren Mitte er gefallen ist.
Und doch: dieser gemeine Soldat war ein Feldherr im Meich der Geister, ein Meister der Rede, eine Zierde der deutschen Volksvertretung. Und jeder, der das Glück hatte, in seine Nähe zu treten, weiß auch: dieser Mann, der aus freiem Willen zur Flinte griff, um im Existenzkampf der .Nationen für sein Volk cinzustehcn, war ein weicher, gütiger, liebevoller Mensch.
Ludwig Frank und Jean Jaurds, die beiden großen Opfer dieser Weltkatastrophe, waren durch innige Freundschaft miteinander verbunden. Mt Stolz bekannte sich der Deutsche als der Schüler des großen Franzosen. Nie- mand in Deutschland hat hingebungsvoller, zäher, energischer für die Verständigung der beiden Völker gearbeitet, als er.
Frank war der Urheber der Berner Konferenz, deren unvergessener Glanz wehmütig in diese Tage des blutigen Schreckens herüberlcuchtet. In den Abgrund, der das Werk verschlang, ist nun der Schöpfer hinabgcstllrzt. . .
Das ist die große Tragik seines Lebens, das er, kaum vierzigjährig, schloß. In Jaurds und Frank betrauern wir mehr als den Verlust zweier kostbarer Menschenleben, wir betrauern in ihnen den blutigen Zusammenbruch eines herrlichen Werkes, das zum Wähle derzganzen Menschheit errichtet werden sollte, dessen Sturz aber namenloses Elend über alle Völker unseres Erdteils brachte, unendliches Leid, ungezählte Tränen.
Kein Haus bleibt von Gram verschont. Auch die Reichen haben bitter zu leiden. Und doch bleibt cs wahr, daß die Armen die schwersten Opfer zn bringen haben. Sic sind die "Schwachen, sie trifft als erste die Not. Sie sind die Masse. Unter ihnen hält der Tod die reichste Ernte. Und nicht genug damit — nun hat gerade sie — die Grausamkeit des Schicksals ihrer besten Freunde, ihrer edelsten Vorkämpfer beraubt.
Mag auch der große Würger auf den Schlachtfeldern Europas noch über Tausende und Abertausende reiten, Ludwig Frank, der aufrechte kühne Kämpfer, der gute Kamerad, wird unvergessen bleiben:
Ja, der Krieg verschlingt die Besten!
Ewig werde Dein gedacht!
Genösse Tr, Ludwig Syrant war am 23. Mai 1874 in Nomie»- wcier, Amt Lahr, geboren. Seine Eltern betrieben daselbst ein kaufmännisches Geschäft mid leben »och hochbetagt dort in stiller Zurückgezogenheit. Wie unser Frank von Anfang an deren Stolz ivar, so hing auch sein« Liebe ständig an seinen Eltern, von denen «r immer mit tiefer Rührung zu sprechen pflegte, Frank besuchte zunächst die Volksschule und dann in den Fahren 1885—1883 das Gymnasium in Lahr, Nach bestandener Reifeprüfung schied er mit einer allgemein bekannt gewordenen PrimuSrcde aus, di« in eine Verherrlichung der Sozialdemokratie ausklang. Er studierte in Jreiburg und Berlin Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft, 1884/85 diente er beim 113, Infanterie-Regiment als Einjähriger, erwarb den Toktorhut 1888 und wurde 1888 Referendar und nach bestandenem Affessorexamcn Rechtsanivalt,
Seine polftische Tätigkeit begann er im Dienste der erst von chm ins Leben gcruscnen Jugendbewegung, zu deren Förderung er
Zcitschrjst Junge Garde gründete. Seit 1884 war Genosse Tr, »rrank Stadtverordneter in Mannheim, seit 1885 Mitglied der r ^ inn ® <Mnmct des badischen Landtags fiir Karlsruhe-Ost und Reichstagsabgeordneter für Mannheim. Genau wie im badiichrn Landtag, so wusste Frank auch im Reichstag sich bald Geltung zu verschaffen. Er gehörte zu de» wenigen Redner», die stets das „Ohr des Hanfes" haften. Wiederholt schickte ihn die Fraktion bei wichtigen Auläffen als Redner vor und es war ein Genuß, seine seingeschljsfonen Sätze, seinen heißenden Sarkasmus zu Höven.
Wie Frank ftarb.
Von dem Stadtdekan Bauer, der am Montag, den 31. August, als Feldprediger mit dem Ersatz-Bataillon des Mannheimer Regiments ansrückte, erhält die Mannheimer Volksstimme eine Darstellung der letzten Tage und Stunden unseres Genossen Dr. Frank, aus der folgendes zn ent- nehmen ist:
Bclanntiich verließ das- Ersatz-Bataillon am Montagabend unter dem Jubel der Bevölkerung die Stadt, Ans dem ganzen Weg zur Bahn und auf dem Bahnhossplatz selbst wurden die Landwehr- lcute und Reservisten mit Blumen überschüttet und die zahlreichen Kinder und Frauen der Ausmarschierenden gaben der Truppe, in welcher auch Frank mikniavschicric, bis ans Bahnhofgebäude das Geleite. Nach einer anstrengenden Nachtfahrt kam das Ersatz- Bataillon nach Z . . ., wo Ttadldekan Bauer die erste Gelegenheit fand, mit Tr, Frank, der sehr zuversichtlich und munter ivar, zu sprechen. Nach kurzer Rast in I . , , ging es weiter über A . . nach Frankreich hinein, wo in der Nähe von Bl, , , , die ermüdete Truppe Biwack bezog, Tie Nacht zum Mttwoch verlief ruhig und morgens ging es weiter auf Baccarat zu, .vier empfing ani Mittwoch früh der Oberst des Regiments mit seinem Stab und der Regi- lncnismusik das Bataillon, Nachdem die Einteilung vorgenommen war, bezog das Regiment hier Quarftcr, Obwohl für Mittwoch ein Ruhetag vorgeshen war, mußte das Regiment nachmittags halb 5 Uhr weiter vorrückcn und am Donnerstag morgen kani das Regiment an den Feind heran: die Franzosen hatten eine starke Stellung time und sollten angegriffen werden, Herr Siadtdekan Bauer, der init der Truppe marschiert«, erkundigte sich verschiedene Male bei unserem Genossen Frank, der der . . . Kompagnie zügetcilt war. ob er ihni nicht eine Erleichternng verschaffen könne, denn der Tag ivar sehr heiß und die Truppe mußte tüchtig marschieren: jedesmal wurde die vilse dankend abgolehift: Frank wollte vor
seinen Kameraden nichts voraushaben, Dekan Bauer schilderte dann in lebhaften, anerkennenden Worten die Energie und die Ausdauer unseres Genossen, Nachmittags zwischen 12 und 2 Uhr grisi das Regiment die stark befestigte und verteidigte Stellung der Franzosen an und hier war «S, wo Frank den Tod fand. Seine Kam« vagnic ging ausgeschwärnft aus den Gegner los und kam bis 468 Meier, trotz dem heftigen Feuer des Feindes, an die Schützengräben heran, hinter denen die Franzosen lagen. Beim letzten An- laus wurden die Angreifer aber mit einem mörderischen Feuer, sowohl Schrappnell und Ntaschinengewehren, als mich mit Jnfanterie- feuer überschüttet, so daß manche Lücke in den Reihen entstand, vier war es, wo Tr, Frank einen Kopfschuß erhielt und fiel, Ter Tod muß sofort eiugetreten sein. Wie Dekan Bauer von den Soldaten, die den Angriff mttmachten, hörte, hat sich Frank überaus tapfer geschiagen und war bei den Ersten, die gegen de» Feind an- stürmtcn. Alle Kanieraden waren über de» frühen Tod ihres Mit- känipsers tief betrübt. Auch die Vorgesetzten sprachen mit höchster Bewunderung von der aufopfernden vingabe des Toten, Mit zwei Kameraden, die gleich ihm den Veldentod starben, begrub man den Toten am Freitagabend in Frankreichs Erde, — Franks Tod wurde von dem Kommandeur der ganzen Brigade nutgeteilt.
Warum Frank freiwillig eintrat.
Ein naher Freund des Verstorbenen schreibt uns:
Ten Entschluß, freiwillig ins veer einzutreten, hatte Frank am 4, August gesaßt. Er beurteilte die Lage, in der sich Deutschland befand, außerordentlich schwer. Zugleich hakte der Tod seines Freundes Jcnrres die furchtbarste seelische Erschütterung in ihm hcrvorgernfen. Auf die Vorhaltung, daß er gegen die Franzosen werde kämpfen muffen, die er als Volk stets geliebt hatte und mit denen eine Verständigung hcrbeizusühren das größte Ziel seines Lebens war, antwortete er: „Ja, es ist grauenhaft, entsetzlich, aber jetzt bleibt nichts anderes übrig!" Freunde gewannen den Eindruck, das, ihm nach dem Zusammenbruch des Werks an den, er mit hingebungsvollem Eifer gearbeitet hafte, nach der Tragödie Jaurös der Tod als eine nicht mehr unwillkommene Lösung dos surchibaren Konfliktes erschien,
Ani 22, August erhielt ich »och folgenden Brief:
Lieber St, . Mannheim, 28, 3, 14,
Ich leie eben im hiesigen Generalanzeiger eine sinnlose Notiz, Ich darf jetzt als Soldat keine Berichtigungen schreiben. Deshalb zu Ihrer Information folgendes: Meine Meldung als Freiwilliger erfolgte schriftlich in zwei Zeilen vom Reichstag ans 5. August) und enthielt lediglich die Worte: „Der Unterzeichnete bittet, sofort zum Felddienst einrückcn zu dürfen. Ich werde mich nach meiner Ankunst in Mannheim sofort zur Verfügung stellen," — Daß ich mich „auf Beförderung" gemeldet Hube, ist Phantasie oder Schlimmeres, Mein Motiv ivar, durch die Tat zu zeigen, daß unser Beschluß voni 4, August nicht äußerem taktischem Zwang, sondern einer inneren Notwendigkeit entsprang — daß es uns also mit der Pflicht zur Verteidigung der Heimat bitcr ernst ist, Ihr herzlich grüßender
Ludwig Frank,
Frank war erst am 31, August zur Front abgegangen. Er hatte 1S84'85 als Einjährig-Freiwilliger gedient und wurde — weil schon damals tätiger Sozialdemokrat — nicht befördert. Er ist also als gemeiner Soldat in das veer eingetreien, Schöner neck, zeigt die erhabenen Beweggründe unseres Frank sein letzter Gruß an eine F re u n d i » , der uns säst anmittet wie sein
Testament.
Ter Brief lautet:
Mannheim, 23, August 1814,
Liebe Freundin!
Meinen freien Sonntag-Mittag verbringe ich am Schreibtisch in meiner Wohnung, Ich bin in der Kaserne einquartieri und schlafe auf dem harten Feldbett wie mein Stammvater Jakob „zu Häuvten den Stein", traumlos von 18 bis b und
manchen Morgen auch bis 4 »hr: der Trompeter werkt mich, Tie Strapazen der Felddienstübung und des Marsches ertrag« ich mühelos. Ich bin froh darüber: das Blut für das Vaterland fließen zu lasten ist nicht schwer und umgeben von Rontanlik und Heldenmut, Ein viel größeres Opfer ist es, täglich den Sä,weis unter dem Truck des Tornisters zu vergießen und stündlich au tausend Selbstverständlichkeiten von Reinlichkeit und Bequemlichkeit zu verzichten, an die man jetzt wie an ein weit zurückliegendes schönes Land denkt. Aber der Körper ist wirklich der Knackst der Seele, Ter feste Vorsatz, sich ei,»zuordnen und auch im kleinen und kleinlichen Pflichten das große Ziel nicht aus dein Bewußtsein zn ve/ilieren, hilft über alle Hemmnisse hinweg. Wann wir abmarschiercn, weiß ich noch nickst. Wir ivarken täglich aus den Ruf vom Regiment Nr, 118, das di« letzten Kämpfe bei Mitthansen und Metz mitgcmacht hat, und dessen Lücken wir aussüllen sollen. Ich stehe in -der Front wie jeder andere, ich werde vo» allen iMannschasten wie Offizieren), mit größter Rücksicht iproyig aue-gedrückt: s Ehrerbietung!) behandelt. Aber ich weiß nicht, ob auch die französischen Kugeln meine parlanieiiiarische Immunität achten. Ich habe den sehnlichen Wunsch den Krieg zu überlede» und dann am Jnncnbau des Reiches mftzuschassen, Aber jetzt ist für mich der einzig mögliche Platz in der Linie in Reih und Glied, und ich gehe wie alle anderen srendig und stcgessicher. Der Gedanke an meine Eltern ist schmerzlich. Sie wiffen, wie sehr ich an ihnen hänge, Aber ich habe mehr als einmal in entscheidenden Augenblicken meine» Lebens ihnen ivehdun inüffen, und ich kann es nicht bereuen. Als ich vor 11 Jahren mich öffentlich zur soziai- demokra,tischen Partei bekannte und damit manche Brücke hinter mir abbrach, zerstörte ich sicherlich manch Ho-ssnnngen meiner guten, braven Eltern, — aber ich mußt« mir mein eigenes Leben zimmern, und jetzt gelst cs ja um mehr! Sticht um die bürgerlichc Existenz, sondern vielleicht uni das Leben, Das Hutten lied ivird die Jahrhunderte hindurch immner wieder erlebt:
Ob auch die liebe Mutter weint.
Daß ich das Ding Hab' sangen an,
Ich Hab's gewagt.
Die unerschöpfliche Gifte und Liebe der beide» wird ihnen lind mir über dies innere Hennnnis himwegheisen.
Jetzt also — b'hüt' Di Gott!
Ihr treu ergebener
Ludwig Frank,
Tie Feldadreffe folgt, sobald ich sie kenne,
„Ein Tanne»Wäldchen bei Baccarat" sollte ferne erste und sein« letzte Feldadreffe werden.
Wie Srnnf Von seinen Kameraden Jeachtet wurde.
Ter Mannheinicr Dolksstimme wurde von der Mutter eines Einjährigen, der in der gleichen Kompanie diente, eine Karte zur Verfügung gestellt, in welches es u. a. heißt:
. . Bel diesem Gefecht ist mancher tapfere Kamerad gefallen, Vor allein muß ich hier eines tapferen Mannes, des Rcichstagsabgeordnetcn Tr, Frank, gedenken. Er zog zum ersten Mal ins Gefecht, und wie begeistert und mutig zog er aus! Und sofort wird er von einer feindlichen Kugel durchbohrt. Heute morgen (5. Scpt, Red,) haben wir unseren Kameraden mitten in einem schönen Tannenwald begraben . . ."
Tie letzte Ruhestätte.
Eine andere Karte, die den Tod des Unteroffiziers Hcfncc in der gleichen Kompanie anzeigt, wird von der Mutter des Unteroffiziers zur Verfügung gestellt: es heißt da n. a,: „Werte Frau Hesner!
Ihr Sohn, Unteroffizier Hesner, ist in einem Waldgesccht am 3. September den Heldentod gestorben: er war ein tapferer
Soldat und treuer Kamerad, Ter Verstorbene liegt mit dem Reichstngsabgcordnetcn Frank und Gefr, Heckmann gemeinsam begraben , , .
Edler von Gracve, Obcrlt, Kompagnieführer " An den Vater des vorstehend genannten Gefreiten Heck- mann ging eine Karte ein, in der es u. a. heißt:
Gefr, Heckmann ist am 3, 8, 1814 bei , , , den Heldentod gestorben tKopsschuß) und mit Unteroffizier Hesner und Reichs- tagsabgeordnetcn Frank an dem Waid zwischen A . . . und T , . , beerdigt . . ,
Edler v, Gracve, Kompagnicsuhrer."
Ter vaterlandslose Geselle.
Einer der intimsten Freunde unseres Frank, der fort- schrittliche Rcichstagsabg, Prof. Schnlzc-Gaevcrnih, der wie Frank sich als Kriegsfreiwilliger ins Heer einrcihcn ließ, schreibt aus dem Felde:
Hochverehrte Schriftleitung!
Tief erschüttert niachc ich Ihnen die Mitteilung, daß mein lieber Freund und Kriegskamerad Tr, Frank ans Mannheim den Heldentod für das Vaterland gestorben ist. Er siel bei einem Sturmangriff ans ein Wäldchen nördlich von .... bei . . . durch einen Kopfschuß am 3 September Wegen des Kngelregcnt konnten die Kameraden seinen Leichnam nicht sofort bergen, haben cs jedoch in der darausfolgendc» Nacht unter höchst eigener Gefahr getan, Tic Stelle seines Grabes wurde bczcichnci und ist in Zukunft auffindbar. Sein Hauptmann erklärte, daß Frank der Kompagnie in jeder Hinsicht als Beispiel vorangelcuchtel habe.
Was- ich ebenso wie die Seinen persönlich an Tr, Frank per iierc, hiervon will ich schweigen. Im Augenblick scheint mir da. Lebe» ohne ihn nicht lebcnswcrt, Durch den Heimgang Franke erlitt das Vaterland den Verlust einer genialen staatsmännischei Begabung, eines starken, zrelbewiißte» und sicggetrönte» Willens
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