^ornfcit mit einem nnberen dem „Spar- und Bauverein" Wetzlar mitgeteilt, daß die Arbeit nicht flotter könne vorangehen, weit Mangel an Arbeitskräften herrsche. Es scheint, fast unglaublich, dag in dieser ernsten Zeit noch solcke fadenscheinige Manöver ausgeführt werden. Der Banarbeiterverband hat durch seinen Zentralvorstand der Unternehmer- organisation mitgeteilt, das; während der .ttriegszeit alle wirtschaftlichen Wämpse ruhen sollen. Bei obengenannten Herren, die Mitglieder des Unternehmerverbandes sind, scheint man die arbeitslosen und jetzt durch Einstellung aller Wirtschaftskämpfe auch wehrlosen Bauarbeiter schikanieren zu wollen. Wahrhaftig echt nationale Leute!
h. Mit Freuden gestorben. Das Wetzlarer nationalliberale Wochenblättchen — es nannte sich Vaterländische Blätter — hat sein Erscheinen eingestellt. In dem Abschiedsartikel an die Leser heißt es u. a.: „Am liebsten hätten wir mit dem Tage des Kriegsausbruches das Erscheinen unseres parteipolitischen Blattes eingestellt" usw. Eine sonderbare Auffassung von den Aufgaben der Presse offenbart sich in diesem Satze, den der Redakteur des nationalliberalen Organs sicher in dem Bewußtsein von der Bedeutungslosigkeit seines Blattes und seiner Partei niedergeschrieben hat. Tie Menschheit wird an dem Weltblatte nicht viel verlieren. Uebrigens wurde den Abonnenten der volle Betrag für das jganze 3. Quartal abgeknöpft, das Blatt aber nur 2 Monate geliefert.
h. Einigungsamt. Die Handelskammer Wetzlar hat ein Einigungsamt errichtet, das die Interessen von Gläubigern und Schuldnern während des Krieges ausgleichen will.
— Tote des Giesjener Regiments. Don in der gestrigen Nummer aufgeführten Gefallenen sind noch hinzuzufügen: Dr. phil. Karl Klein, Reserveleutnant, Gießen; Paul Sch ich, Musketier, Gießen; Albert Laucht, Reservist. Gleiberg. — Im ganzen sind also bisher e I f Gefallene bekannt. Genaue Ziffern wird erst die Verlustliste bringen.
Ein Vorschlag an die Inhaber von Ladengeschäsien! Von cin»r grosseren Firma gebt der Mannheimer Voiksstimme folgender beachtenswerter Vorschlag zu: Durch den plötzlich Hereingebrochenei: Kriegszustand sind viele Geschäftsinhaber und Angestellte um ihre:, Sommerurlaub gekommen; manche Geschäfte, welche das Personal nicht cntlaffcn wollten, sahen sich im Einverständnis mit den Angestellten genötigt, Kürzungen «n den Gehältern vorzunehmcn. In Hinsicht auf die ohnedies jetzt ruhige Geschäftslage wäre cs wohl für die nächsten Wochen leicht durchführbar, anstatt um 8 Uhr schon um 7 Uhr abends alle Ladengeschäfte zu schlichen, wodurch den Angestellten eine Stunde Erholung zukäme und gleichzeitig den Geschästsinhabern die Beleuchlungskosten erspart blieben. Ein Schade» könnte dadurch sicherlich niemand erwachsen. Tie Firina, die diesen Vorschlag macht, wird ab nächste Woche jeden Samstag um 8 Uhr, alle anderen Tage um 7 Uhr abends schlichen. Das Vorgehen der Firma verdient Nachahmung.
Das Recht während des Krieges. Der Verlag Buchhandlung Vorwärts, Berlin, hat ein überaus wertvolles kleines Buch unter der Uebcrschrift dieser Zeilen herausgegcben. Alle die vielen durch den Krieg aufgeworfenen Streitfragen auf rechtlichem Gebiete werden in klarer und übersichtlicher Weise behandelt. Einem jeden ist es ermöglicht, sich bei nur einigem Nachdenken aus dem ihn interessierenden Rechtsgebiete leicht zu orientieren. Aus den behandelten Rechtsfragen heben wir hervor: Aus den Kriegsnot.
gesctzcn, Arbcitsvertrag und Krieg, Abzahlnngsgcschästc und Micterrecht, der Krieg und die lausende» Verträge, insbesondere der Kaufvertrag, Arbeitervcrstchcrnng und Krieg, Angestclltenver- sichcrung und Krieg, Fainilienrccht und Krieg, die Familien,iittcr- stützung der zum Krieg Eingezogenen „sw. Ter billige Preis des 80 Seiten starken, im Führerformat erscheinenden Buches von 80 Pfennig ermöglicht jedem die Anschaffung. Wir empfehlen die Anschaffung ans das angelegentlichste. Zn beziehen ist das Heft durch alle Buchhandlungen.
Die Ausländer im deutschen Reicht. Die Zahl der Ausländer, die sich in Deutschland aushalten, ist bei Gelegenheit der letzten Volkszählungen Gegenstand der Ermittelungen gewesen. Dazu werden natürlich nur diejenigen fremden Personen gerechnet, die nicht im Reiche staatsangchörig sind. Die deutschen Polen sind selbstverständlich ebenso Reichsdeutsche wie die vorhandenen Dänen oder Holländer »sw. Am 1. Dezember 1010 waren im deutschen Reiche im ganzen 1259 878 Ausländer vorhanden, davon 512 870 Frauen sitz Prozents. Ihre Zahl hat sich dank der sich immer stärker ausbreitcnbcn Beziehungen des Reiches zur ganzen Welt seit 1000 sehr stark vermehrt. Damals waren nur 778 787 Ausländer im Reiche anwesend, während 1005 die Million bereits überschritten wurde. Fn einem Fahrzchn« betrug die Zunahme nicht weniger als 02 Prozent. Selbstverständlich sind es in erster Linie die angrenzenden Länder, die diese Kontingente stellen. Das größte kommt aus Oesterreich (634 088), in weitem Abstand folgen Holland (144 175), Rußland (137 097), Italien (104 204), Schweiz (08 257), Ungarn (32 070). Dänemark (20 233), Frankreich (10140) Großbritannien und Irland (18 310). Sodann solgcu die Vereinigten Staaten mit 17 502 Personen, die in dieser Beziehung andere europäische Länder wie Luxemburg (14 850), Belgien (18 455), Schweden (0075) „sw. überslügcln. Von den sonst noch interessierenden Nationalitäten wurden gezählt: 455 Japaner und Koreaner, 028 Chinesen. 2250 Türken. An der starken Zunahme der Ausländer seit 1000 sind im wesentlichen die Ocsterreicher (803 870 gleich 98 Prozent), die Russen 00 780 gleich 104 Prozent, die Holländer (50 000 gleich 04 Prozent), die Italiener (35 400 gleich 51 Prozent) und die Ungarn (12 120 gleich 00 Prozent) bc- leiligt, während bei den Franzosen ein kleiner Rückgang zu verzeichnen ist. Am beachtenswertesten ist das starke Anwachsen des russischen Elementes, das sich in einen, Jahrzehnt verdreifacht hat Die Zahl der Frauen ist gewöhnlich geringer als die der Männer, denn viele der gezählten Ausländer sind nur hier, um ihre Ge- fchäfte abzuwickeln, oder sind auf kürzere Zeit hierher übcrgcsicdelt, ohne ihre Familien nachzuziehen. Beachtenswert ist daher, daß bei den Engländern und den ans den Vereinigten Staaten hier anwesenden Personen die Frauen überwicgen. — Die Zahl der Ausländer ist natürlich stärker angewachsen als die deutsche Rcichs- bevölkerung, deren Zunahme nur rund 10 Prozent aus,»achte. Nähere Angaben find in den neueste,, Statistiken nicht enthalten. Air wissen jedoch von 1000 her, daß die Ausländer meist Leute in dem vollkrästigste» Alter sind.
Krieg und Christentuin.
Ihr mögt von Kriegs- und Heldcnruh», so viel und wie ihr wollt verkünden, nur schweigt von eurem Christentum, gepredigt aus KanonenschlUnden!
Bedsirst ihr Proben eures Muts, so schlagt euch wie die Helden weiland, vergießt io viel ihr müßt des Bluts, nur redet nicht dabei vom Heiland.
> Roch gläubig schlägt das Türkcnheer T Die Schlacht zum Ruhme seines Allah, wir haben keinen Odin mehr, tot sind die Götter der Walhalla.
Seid was ihr wollt, doch ganz und frei ans dieser Seite wie auf jener, verhaßt ist mir die Heuchelei der kriegerischen Nazarener.
Die schriftliche Anmeldung nicht vergessen. Sämtliche Män»- schasten, die zum Lanüsturm-Insantcrie-Bcrtaillon II Tarmstadt cingczogen waren und wegen zeitiger oder dauernder Untauglichkeit entlassen worden sind, haben sich unter Vorlage ihrer Militär- papierc beim Hauptmeldeamt II Darmstadt schriftlich anzn- meldc». Wer die Anmeldung verabsäumt hat, möge sic sofort nach- holen.
Warnung vor dem Zuzug nach Lüttich. DaS Bezirkskommanbo Darmstadt schreibt: Nach Mitteilung des Gouvernements Lüttich
ist eine Beschäftigung von Arbeitern wegen Stillstandes der Betriebe in Lüttich gänzlich ausgeschlossen. Arbeiter werden daher dringend vor Zuzug nach Lüttich gewarnt.
Preiserhöhung von Konserven. Tic deutschen Konfcnxmfcbritcu haben sich „genötigt gesehen, eine Preiserhöhung von durchschnii.tiicf) 10, für ringeln« Torten bis zu 80 Psg. oiittreten zu lassen. Die vom Verbände deutscher Konservenfabriken früher beschlossenen Mindestpreis« sind von diesen wieder freigegeben worden.
„Deutsche Verlustlisten". Tie im Reichs- und Staatsanzeiger als Beilagen erscheinenden Verlustlisten können jetzt im Post- (Einzel)-Abonnement bezogen werden. Der Bezugspreis beträgt monatlich 00 Psg., vierteljährlich 1,80 Mark, ohne Bestellgebühr. Tie Bestellungen aus dieses Abonnement nehmen sämtliche Post- anstaltcn des Reiches entgegen. Die zu bestellenden Listen führen die Bezeichnung „Deutsche Verlustlisten". Sie enthalten die Verluste der gesamten deutschen Armee »nb der deutschen Flotte. Der Einzclbezug der Verlustliste bei der Erpedition des Reichs- und Staatsanzeigcrs hört mit Einführung des Postabonnemcnts auf.
Die Maul- und Klauenseuche herrscht fort in Groß-Bicbcr- a u, Kreis Dieburg, in Rüsselsheim, Kreis Groß-Gerau, in Mackcnheim, Kreis Heppcnheini, in Rodhcim, Kreis Fricdbcrg, in Stadecken, Essenhcim, Zornhcim und Ober-Olm, Kreis Mainz, in Welgesheim und Zotzenheim, Kreis Alzey, in Ober-Ingelheim, Dromersheim, Bubenheim, Engclstadt, Ockenheim, Ellvillcr Aue, Horrweiler, Frei-Wcinheim, Gcnsingen und Aspisheim, Kreis- Bingen, in Hahnhcim und Mommenheim, Kreis Oppenheim. Die Seuche wurde festgestellt in Messel, Kreis Tarmstadt, in Siedelsbrunn, Kreis Heppenheim, in Schornsheim und Wallertheim, Kreis Oppenheim.
— Kricgsuntcrstiißung ist keine Armcnuuterstüßuug. Der
preußische Minister des I>:»!«r.n erörtert in einem Erlaß vom 23. August di« Frag«, ob Unterstützung:,, aus öffentlichen Mitteln an Personen, di« durchs den Krieg arbeitslos- aeivorden und in Nct geraten sind, für die Empsängcr den Verlust öffentlicher Rechte zur Folge hab«„, und weist als maßgebend aus dais- ReichSgesetz betresseud dl« Einwirkung von- Armcnuiitersttitzung aus öffentlich« Rechte vcen 15. März 14)01) hin, in welchem bestimmt wird, daß >:>lS Ari,nu»t«r- stützitng-n nickt aiizufchen sind, Unterstützungen, die nur in der Form vereinzelter Lciftu.-gen zur Hebung einer augenblicklichen Notlage gewährt werden: Zur Begründung dieser Vorschrift ist in den Motiven des Gesetzes ausgeführt, cs entsprechen nicht den sozörl- poiitischcn Anschauungen der Gegemvart. daß jemand, der infolge einer augenblicklichen Notl-atze gc.zwiengen fei, die öfsenLche Armenpflege in Anspruch zu nehmen., wichtige öffentlich« Rechte verliere: man werde von einer solchen Person nicht sagen können, daß sic nicht mefjr die zur Ausübung öffentlicher Rechte wirischaftlick-e Selbständigkeit besttze.
Hiernach besteht kein Zweifel, daß die durch den Krieg cinge- trcten« Arbeitslosigkeit als eine solche augenblickliche Notlage gelten muß und b-em zu folge die im Hinblick hierauf gewährten Unterstützungen,, di«, auch wenn sie wiederholt gewährt werden, doch nur vereinzelte Leistungen sein werden, nicht al» Armenuntcrstütznn- gcn anznsehen sind.
Das Gesetz hat hiernach erfreulicher weis« Vorsorge getroffen, baß die drück:,idc Lage der zahlreichen Personen, die ohne Vcrich.nl- dcn durch den Krieg arbeitslos- und unierstützunqdbedürftig geworden sind. Nicht noch durch den Verlust öffentlicher Reche erschwert wird.
— Blutdurst. Blut! schreien nun auch schon die Kinder.
Wenigstens solche, die den Berliner Lokal-Anzeiger lesen. Aber nicht erwachsene Kinder, sondern kleine, z, B. ein Fritzchcn, das statt Milch nun auch mal Blut kosten möchte. Es dichtet den im Felde stehenden Vater zum Geburtstage an: „Lieb Pgpichen,
ich denke dein, Auch wenn ü» nicht tust bei uns sein. Ich weine mir nicht die Augen rot, Tenn du schlägst ja die Feinde tot. Ach liebes Pgpichen, ich bitt, Bring mir nur einen einzgc» mit. Doch bitte, eine» möglichst heilen, Damit ich ihm lann mächtig keilen." — Ach ja, cs geht nichts über das treue deutsche Gcmiit!
Pslcgc der Pscrdchusc im Sommer. Nicht nur durch mangelhafte Tränkung und Ueberanstrcngung leiden die Pferde im Soni-
mcr, sondern auch Lurch ungenügende Pslcgc, die Len Pserdchufen zuteil wird. Die Hufe der Pferde werden bei der Hitze besonders leicht rissig. Es- ist daher dringend nötig, daß der Huf an Sohle und Hnswand täglich mit reinen, Wasser längere Zeit gewaschen und begossen wird. Ohne Feuchtigkeit kann der Huf der Pferde nicht gedeihen, er wird rissig und spröde, was durch Einfetten nur verdeckt wird. Werbet, die Hufe der Pferde regelmäßig mit Wasser gereinigt, so ist das Einscttci, hinterher entbehrlich.
— Die Gicßener Freilichibühnc gab am Sonntag den im Siechen- Haufe uMeogobvachtmi Verwundeten auf der Waldbühne am Fichte »topf eine SorftcU.niflk im der eine Reihe Vorträge ernsten und heiteren Itchafis gelitten und Gedichte rezitiert ivurdcn. Dabei wurden in« Verwundetem auch mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Für Donnerstag nachmittag von 3—5 Uhr ist eine ähnliche Veranftaldimg vorgesehen.
KreiS Wetzlar.
I. Gleiberg. Als «in Opfer dos Krieges fiel nufer Genosse Wb. Laucht in den Kämpfen des Gi«ßcn«r Regiments. Lauch! war 25 Jahre alt und noch ledig, er war als Tadakarbviter bei Gail in Gießen beschäftigt. Di« Genossen iverdeir ihm ein ehrendes Aichemkeu beivahreu.
Telegramme.
Ab;;. Frank gefallen?
Uebcr den Rcichsiogsabgeordneten Genossen Dr. Ludwig Frank, der als Kriegsfreiwilliger am letzten Montag zur Front abginq, sind vom Schlachtfeld«, in Franzöfisch-Lothringen widersprechende Nachrichten nach Mannheim gelangt. Nach cincr Postkarte, die ein Kriegsteilnehmer an eine Mannheimer befreundete Familie sandte und die der Mannheimer Generalanzeiger abdrnckte, ist Dr. Frank am 8. September gefallen: die Mannheimer Volksstimme dagegen schreibt, daß nach einer Mitteilung anderer Gcfechtstcilnehmer Dr. Frank nur leicht verwundet sei. — Nach weiteren der Frankfurter Zeitung zngcgaiigcncn Nachrichten ist leider kaum zu zweifeln, daß Frank am 8. ds. Mis. in Französisch-Lothringcn tatsächlich gefallen ist.
560b Serben gefangen!
W. II. Wien, 7. Skpt. Ans dem Äriegopresscquarticr wird amtlich gemeldet: Das Armeeoberkommando erließ am 7. September folgenden Befehl: Es gereicht mir zur bcson- deren Freude, hekanntgeben zu können, daß ungefähr 4000 Manu serbischer Truppen bei dem Versuche, östlich von Mitrowitza iu unser Gebiet cinzubrcchen, gefangen genommen wurden. Bei dieser Gelegenheir wurde von unseren Truppen im Süden auch serbisches Kriegsmaterial crbcutrt. Ties ist sofort allgemein zu vcrlantbarcn.
Erzherzog Friedrich, General der Infanterie.
W. B. Wien, 7. Sept. (Nichtamtlich.) Nach späteren Meldungen erhöht sich die Zahl der bei Mitrowitza gefange- »eit Serben auf 5000.
Vereinskalender.
Mittwoch, 0. September:
Wetzlar. Kartellsitzung. Die Gewerkschastsvorständc werden ersucht, fiir die in den Krieg Eingezogene Ersatzdelegierten z» bestimmen.
Gekanntmachung.
Wir suchen, zmn sofortigen Eintritt einen tüchtigeir. zuverlässigen möglichst verheirateten Kraftwaigenffihver für dauerirdc Stellung.
Lohnan-siprüchc unter Beifügung von Zeugnissen imi> Angabe von Referenten sind zu riritzen a n di« Direktion der Etsk-tvizitätSwerkc und der Straßenbahn der Stadt Gießen.
Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.
Verlag von Krumm & Eie., Gießen,
Druck: Verlag Lssenbacher Abendblatt. G. m. b. H„Offenbach a. M.
Als Opfer des Krieges ist unser langjähriges Mitglied
Reservist bei dem Inf.-Rgt, Nr. 116, Gießen
| gefalle».
Wir verlieren in dein Dahingcschiedenen einen eifrigen Turngcnosscn und werden ihm allezeit ein ehrendes Andenken [ bewahren.
Freie Tiiriierschnft Gleiberg.
Aui den Schlachtfeldern Frankreichs siel unser langjähriger treuer Mitarbeiter
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Reservist im Jnf.-Rcgt. Nr. 110.
Er war u„8 jederzeit ein braver, rechtschaffener Kamerad, dessen Andenken unvergeßlich bleibt.
Die Arbeitskollesten der Karitabakfabrik Gg. Phil. Gail
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