Fiorcrt, sondern nur dem Arinec-Tberkonimando unterstellt sind, genügt die genaue Bezeichnung der Truppenteile oder der 'Formation selbst unter Hinzusügung deS Armcc-Lber- kommandos ohne Nummerbezcichnung, aber mit Angabe des Formierungsortes, zum Beispiele Pionier-Bclagerungstrain 'Nr.... beim Armee-Oberkommando Stettin, oder: Etappen- Munitions-ztolonne bei der Etappen-Jnspcktiou Dresden.
Auskunft über das Schicksal einzelner Hccresaiigchöriqcr. In zahlreichen an den Gcneralquarticrmeister des Heeres gerichteten Zuschriften wird Auskunft über den Verbleib und Aufenthalt einzelner Hcercsangehörigcr erbeten. Solche Auskunft vom Grosten Hauptquartier aus über einen einzelnen zu erteilen, liegt austerhalb jeder Möglichkeit. Tie Zuschriften werden daher deni Z c n t r a l n a ch w e i s e - bureau in Berlin, Torothecenstraste, zugeleitct, bei dem alle Nachrichten über die Verluste beim Feldheer zusammen- sliestcn. Es empliehlt sich daher dringend, sowohl im Inter- esse der Beschleunigung lvie auch der Geschaftscntlastung. derartige Zuschriften unmittelbar an das Zeutralnachweise- bureau zu richten.
Z» dem Fonds für Liebesgabe» sind bei dem Tberbürgermcister weiter eingcgange» von: Oberfteuerinspeitor Lffenbächcr 1. Rate 20 ML, Kmauzrat Schützt 1. Rate 20 Mt . Wilh. Attig 20 Mk., Prozeßkoftcn durch einen Rcchtsanivalt 5 Mk . Metzgermeister Mal- komcsius, Rosenlninm, Simon Bogt, Nachschild und Hosniann je 20 Mark, züs. 120 Mk., Buchhändler H. Oeslsrivitz 10 Mk.. Fra» T. 20 Mark, A. v. Fiingenfcld 200 Mk., KviiMicrzieiirat Schafsstädt 100 Mark, Ungen. 50 Mk., Frau dich. Medizinolrat Vossius 00 Mk.. Witz, und Eugen Walleusels 100 Mk, Mar Friedbcrgcr 000 Mk, Ungen. 5 Mk, Qekonon, Bchreiis-Friedellsausc» 50 Mk, Pros. Tr. Buchhold 00 Mk, Frl. Auguste Goerv 00 Mk, Geh. Medizlnalrat Tr. Hak>«r- korn 00 Mk, Prof. Tr. Walther 50 Mk, Karl Nowack 50 Mk, Apotheker Fritz Bauer 50 Mk, Fustizrat Grüneivald 1. Rate 100 Mk, Professor S. 100 Mk und vom Verein städtischer ricamlen 2. Rate 100 Mark, zusammen 1600 Mark. Mit herzlichem Tank für diese Gaben wird ui» weitere Zuivcntznng«» gelsetcn.
— Ter „echte Deutsche" Tie „nationale Dichtkunst" feiert fehl wahre Lrqi.cn: kann, zu verdauen ist cs, was ans diesem Gebiete tu dieser Zeit geleistet wird. Ten Gipfel der Geschmacklosigkeit erreicht aber zweifellos ei» F. L, der im Jenaer Volksblatt folgenden Knüppelvcrs veröffentlicht:
Hanze, Hanze, Hanze
Hairze auf die Schnauze.
Han.z«, Hanze, Hanze
Hanze immer mit Vergnüg«,,
, Auf die Schnau.zc.
Haiizc, Hanze, Ha uze.
Wenn das ein „echter Deutscher' ist. sagt dazu die Leipziger Volksztg, dam, — lieb Vaterland, du kannst uns leid tun.
— Deutsche Kriegsgefangene in Frankreich. Vorige Woche tadelten wir, das, das Pnblikmn am lpahnhose de» hier durchtranspor- ticrten französische» Oiesaugeneu drohend« Gebärden gcnuicht und Beschimpfung«,, zugerusen habe, dluch tu gewissen Blättern wurde gegen die Kriegsgefangenen gehetzt und alles getan, uni eine fremid- liche Behandlung derselben zu verhindern. Fn einer solchen Zeit dürfte eine Nacksricht von allgemeinen, Fntevcss« fern, dir dieser Tage ci» Arzt in lklerlin-WilmerÄiors von seinem 'Bruder erhielt. Ti.'ser wunde, wie der Vorivärts mitteilt, gleich .zu Beginn des Krieges in Frankreich kriegsgesangeu genommen. Fehl gelang cs ihn,, an einen Bekannte» ln Holland eine Karte zu sende». Ten Fnhailt dieser Karte teilte dann der Holländer den deutschen Angehörigen mit. Tic Karle ist datiert lsgrcassomie sur Aude, den 15. August. Ter junge Tculscksc ist in dieser FesMng Südfrankreichs mit »och 500 anderen Kriegsgejangenen »ntcrgchracht. „Er besindct sich dort", schreibt der .Holländer ans Grund der Karte, „sehr ivotzl, genießt ziemlich viel Freiheit und wird von den Soldaten sehr sekundlich behandelt."
Wenn jene Hetzereien gegen di« in Tentschland Gesangcnen in Frankreich allgenrcin bekannt iverden, muß cs fraglich «rfcheitieu. ob n,an dl« Tciitschen dort noch ebeuiv freundlich und zuvorkommend behandeln wird. Cs sckselnt wirtlich dringend erwünscht, das, jene Schniähirngen der Kriegsgefangenen aufhören, schon damit wir »ns nicht von dem Ausland bciägmen lassen müssen.
— Höchstpreise hat der Gonverncnr von M a i n z für die wichtigsten Leben-.-mittel wie folgt sestgcsetzt: Kartosfeln an Grotz-
bändler pro Zentner 0.50 Mk, ans dem Markt pro Pfund 1 Psg, Grosihändlerprois pro Zentner 4 Mk, Klcinlstindlerpreis pro Pfund 5 Psg. Roggen. 100 Kilogramm 21 Mk. Weizen, 100 Kilogramm 25 Mk. R o g g e » in e h l. Großhändlerpreis pro 100 Kilogramm 02 Mk, Älcinhändlerpreis pro 50 Kilogramm 20 Mark. Weizenmehl, GrvßhändlerprciS pro 100 Kilogramm 08 Mark, Klcinhändlerprcis pro 50 Kilogramm 24 Mk. Brot sTchwarz- brot II, 4 Pfunds 00 Pfennig. T a I z, Großlxintzicrprcis pro 100 Kilogranini 18 Mk, KIciuhändlerpreis pro Pfund 10 Pfg. Fcln- salz pro Pfund 11 Pfg. Tie Preise verstehen sich siir Waren nornialer gesunder Bcschassenheit. Wer die festgesetzten Höchstpreise überschreitet oder Vorräte von derartigen Gegenständ«,, verheimlicht. wird mit Otcldstrafe bis zu 0000 Mark l»cstraft, im Unver- mögenSsall bis zu 6 Monate,, Gefängnis. Tie Preise gelten vom 20. August ad. — Diese Preise gelten nur für den Bereich der Festung Mainz, sic können gbcr auch für unseren Bezirk als H öch st - preise gelten.
— Eine gute Mahnung. Eine Arbeiterfrau, deren Mann cin- bcrufci, worden ist. schreibt unfern, Kölner Mrtechlatt, der Rl^in. .Ztg., folgenden beherzigenswerte» Brief: Fhre Mahnung, dass dir Rhein. Ztg. auch während dieses schrecklichen Krieges nicht ans t:>, Arbeiterfamilien verschwinde,, soll, ist mir aus den, Herzen ge- iProchc». Fch nehme an, das, dieses ganz selbstverständlich vor allein In de» Familien geschieht, di« das Glück haben, auch jetzt „och aus eine,, gewissen Loh» rechnen zu köiiueu. Aber was sollen wir machen, die wir ohne den Lohn deS Mannes mit grober Sorge uns fragen, wie wir das Nötigste siir unsere Kinder zusannn«»bringe» sollen? Viele von uns Arbeitersrancn, dir plötzlich allein mit ihren Kindern dastchcn, werden das Abonneinentsgeld für die Zeitung nicht erschwingen können. Fch kann aler aus die Rhein. Ztg. nicht rer- zichdcn und will cS mich nicht. Eins der Ictzic» Worte meines Mannes bk»m Abschied war der Wunsch, ich möchte nnr die Rheinische iZcitung nicht abbestcllen, und auch das Partei- und Vcrbandsbnck, hat er gnt fortgctau. Fch big m,n auf eine» Ausweg gekommen: Mit einer Nachbarin, welcher cs ebenso geht wie mir, werde ich die Rheinische Zeitung gemeinsam lesen. Fch rate den Arbeiterfrauen. welche nicht anders köuueu, dasselbe zu tun. Aus diese Weise 'bleiben wir mtt unserer so.rialdemokralischcu Bewegung vcrbuntzcn. und mich unser Parteiblatt hat weniger Verluste. Cs wird während des Krieges viele Vorkommnisse geben, wo »ns nur das Parlciblatl dasjenige Mitteilen wird, was für die Arbeiter von Wichtigkeit ist. — Was di esc Geuosstn den zurückgebliebenen Frauen empsiehll, möchte» wir allen denen unter unseren Frauen an raten, die sich, durch die Not der Zeit getroffen, lischt mehr imstande fühlen, das Abonnementsgeld allein auszubrimge». Wer wollte in diesen Tag«,,, an denen die Welt vom Kmnpfc widcrhallt, ohne Zeitung sein? Niemand kann es! F«dcr mus, die Nachrichten, die Ctnzelheiten der Kämpfe, die Verordnungen und Clebote der Zeit kennen, must sich unterrichten. Deshalb bleibt eurer Zeitung, der Oberhessische» iVolkszeitimg, tren, lest sie zu zweien, wo es einzeln nicht nichr geht, «her haltet di« Verbindimg mit eurem Blatte aufrecht! Cs wahrt «urc Interessen auch in diesen schweren Zeiten besser als jede andere Leitung.
— Schutz de» Dienstmädchen. Von verschiedenen Kanzeln der Kirchen in Frankfurt ist während des Sonntags-Gottesdienstes Dringend gemahnt worden, das Dicnstperfonal nicht zu entlasten und es Nicht der Not imtz dom Elend vreiszngrben. sondern es durch
Sparsamkeit km HanShakkliuglbetrlekl und In anderer Weife zu cr- müglichen, den Ticustmödckvn ihre Stellungen zu erhalten. — Auch ist Gießen wären solche Mahikungen schr wohl angebracht. Uns sind eine große Zahl von Fällen bekannt geworden, wo Tienstgcbcr ohne Not ihre Dienstmädchen entlassou oder ihnen Lohieabziige gemacht haben, obgleich di« Dimistherrschafteg so gestellt sind, das, sie ihr Personal oh»« irgendwelche eigene Einschränkung »ach wie vor anständig bezahlen könnten, zumal sic von ihnen in der Regel dieselbe Arbeit verlangen wtc früher. — Ilebrigens sollten- mich die Dienst- mädchei, sich nicht darauf einlassen, für geringeren Loh» zu arbeiten: sobald sic sich damit cinvcrstan'dcn erklären und eine neue Bcrlraqs- abrede lressen, ist das rock;tsgii1lig, spätere Reklmnalionen nutzen dann nichts mehr.
— Unterstützungen des Buchdruckerverbandes. Nach vorläusigcr Tchätziing rechnet der Vorstand dcS TeUitschen Biichdruckerverbandcs mst einer Ausgabe von vier bis fünf Millionen Mark für die »ntersiiitzling ihrer arbeitslosen Mitglieder. Von einer am 15. Anglist ansgenonmienen Slalistik wurden 50 000 Mitglieder (von insgesamt 70 000> ersasit. Bis »um genannten Zeitpunkte waren 11510 Verba,idsinitglseder zum Heeresdienst einl-eruien, arl>«itsloü ivaren an, gleichen Termin 14 052 Mitglieder und bei verkürzter Arbeitszeit wurden 0825 Mitglieder beschästigt. Ncl>eii den Arbeitslosen erfordern die »nterstütznngen kranker Mitglieder (1908) inti) Fnvaliden (1025) gewaltig« Summen. Tie llnterstiitzuiigseui- richtungen des Verbandes, di« vorbildlich ausgebant sind, erweisen sich in diesen schweren Zeilen als «in S«gcn für seine Mitglieder „nd im weitere» auch für das gesamte Wirtschaftslebeir. Von den vollbcsckiästigdei, Mitgliedern werden lvährend der Kriegszeit 50 Pfg. Cktrabeltrag die Woche verlangt.
— Die Strafkammer Gießen verhandelt« am Freitag voriger Woche gegen den Gg. Phil. Schmäht ans Lffonbach, der sich in Friedbcrg allerlei Betriigcreicn zuschulden komm:» ließ. Ter schon vielfach vorbestrafte Mensch stammt aus guter Faniffi«, hat bessere Schulen besucht und als Cinjähriger gedient. Gleich nach) seiner Mililärzcit tarn er auf Abwege, erlitt und verbiistl« bereits ivegcn aller möglichen Belrügereien größere Gesängmsstrafcn und sosck?c brachten ihn auch heute wieder aus dlc Anklagebank, slsack, Verbüßung seiner letzten Gefängnisstrafe in Butzbach bekam er eine Stelle in lllockenbach. Doch er bcinitztc die Gelegenheit, ivicdcr in das rechte Gleis zu kommen, ,leckst, sondern fing sofort fern altes Leben wtcdcr an und erfchivindelte sich Geld unter allerlei „nipahren Angaben. Fn Friedbcrg verschafst: er sich tagelang Wohirung und erschwindelte sich noch Geld von seiner Logiswirtin, indem er aiigab, er sei 8iescrvcossi.zi«r und habe die Zinsen von 75 MO Mark zu verleben. weil er aber viel branck-e, rücke seine Mntler nur «nn Ende des Monats mit blcld lscrans. Trotzallcdom billigte ihm das Clerichl nochmals mildernde Umstände zu, beioahrlc ihn vor den, ZuchtliauS „nd vcr^rlcill« ihn zu einer Gciäirgnisstrase von einen, ,>ahr und sechs Allonalen und sprach ihm auch die bürgerlichen Chrenrechtc ans die Tauer von fünf Fahren ab. — Gestern, an, Dienstag, wurde ». a. gegen die seil anfangs Full in Unlersnchungshaft befindliche Amalie T ä h » c ans Alsfeld wegen Verbrechen gegen 8 218 des Strafgesetzbuchs verhandelt. Tie Angeklagte l>at Cndc Fnni ein Kind geboren, das tot i» ihrer Kammer anfgcsunden wurde. Sie wurde wegen Verdachts der KindStötnng verhafiet. doch stellte stck> heraus, daß da» Kind nicht gelebt hat. Daher kam die Angeklaglc mtl einer selrr gelinden Strafe davon, sie erhielt wegen obigen Vcr- gihens 7 Wichen Gefängnis und weil sie versäumt hatte, für sael>- ocrstäNidlge Hisse bcs der Geburt zu sorgen, eine Wock-e Gefängnis. Tie erkannte Strafe wurde als durch die Untersuchungshaft verbüßt erachtet. — Gegen den Vater dos Kindes war ebenfalls «in Verfahren wegen litoihilse anhängig, das aber abgetrcnnt wurde, weil dieser zum Krieg cingezogcn ist.
Bcsck»a„pslichtigc Schlachtungen in Hessen. Fm 2. Vierteljahr 1014 wurde ilt Hesse» an folgenden Tieren die Schsachloleh- und FIcischbeschan vorgenomnien: Pferde und andere Einhufer 254 (501), Lchsen 0 081 «5080), Bullen 440 (000), Kühe 8514 (0177), Fung- rindcr über 0 Monate alt 8004 (7070). Kälber bis 0 Monate alt 20 805 (15107). Schwein« 02 800 (80 240). Schafe 1071 (2210),
Ziegen 14 072 <10 057). Hunde wurden in Hessen nicht dcschant. Fn anderen dcutsck>on Bundesstaaten betrug im 2. Vierteljahr 1014 die Zahl der beschauten Hunde tnsgosamt 1140. Tie Zifsern in Klammern beziehen sich ans das erste Viertclsahr 1014.
Nicht „Fahnen heraus", sondern „Weib heraus!" Am Tage deS Bckaiintwcrdcns der Schlacht l» Lothringen ging der KriegSfür- forge in Würzbnrg dieses Schreiben zu: „Tie gewonnene Schlacht wird viele Famllic» ihres Ernährers beraubt haben. Fch habe für niemand z» sorgen. Tarnn, übermittle ich Fhncii von dem Wenige», was ich habe, Mk. 1000 (eintausend Mark) für die Familien der ins Feld Gezogenen. Ter Sieg muß unser werden." — TaS ist vaterländische Gesinnung durch die Tat. Macht cs nach, Patrioten!
Zenlralkastc der hessischen landwirischasllichc» Gcnossen- schasten. Wie wir höre» sind die Barcingänge bei der Zentralkasse, b!e zum überwiegenden Teil a„S de» de» Landwirten ausgczahltcn Pfcrdcgcldern stammen dürften, in ständiger erfreulicher Zunahme. Sic betrugen in der abgclausencn Woche annähernd Mk. 250 000.—.
— Tagcslängc im September. Tic Sonne tritt am 20. voni Zeichen der Fuiigfrau sStcrnbild des Löwen) in das Zeichen der Wage sSternbild der Fnngsran): sic überschrcitel niederst,ikend den Punkt der Herbstnachtalciche sür die nördliche Halbkugel der Erde. Tic Miltaaehöl)« der Tonne sinkt von 48,41 Grad an, 1. September auf 86,04 6>rad an, 1. Lktobcr hinab, und demcnlsprchecnd vermin- derl sich die TageSlänge um 1 Stunde 52 Minuten.
— Mit der Badezeit in der Lahn geht es min schon wieder b~.n Ende zu. Zwar brachten die letzten Wochen noch schöne Tommer- ivärm«, freigebig versandte die Tonne ihre warmen Strahlen zur Erde »icdcr, dock, die letzlen Tage brachten schon eine nmerklich: Ab- kiihlung. Fmmerhin betrug die Lahnwärme gestern noch 16 Grad Rcailmnr.
KreiS Metzlär.
h. Kontrollocrsammlungen. Laut anitkicher Bekanntmachung finden für den Landsturm 2. Aufgebots i>m Landwehr- lezirk Wetzlar diese Woche Kontrollveisammlungen statt. Es haben sich alle Militärusch ansgcbildcten Leute zu stellen, die in diese». Fahre das 00. Lrbciissaksr erreichen, sowie ältere Mannschaften bis zum 45. Lebenssahrc nebst geübten Ersatzreserristeii, oder Leute, die kurze Zeit aedient halsen und dann der Ersatzrcserve überwiesen wurden. Für die Stadl Wetzlar wird die Kontrolle an, 0. Scplcmbcr vormittags 8.00 Uhr »nd N>r alle andcren Orte des «reifes Wetzlar Freitag., den 4. Sepien,der, vornilktags 8.00 Uhr im Tchützengarlcn z» Wetzlar abgehollen. Für T i l l c n b „ r g H c r b o r n und H a i g c r Tanislag. den 5. September rorniitlege 0 Uhr und für alle übrigen Lrtc des T i l l k r c i s c s Montag, den 7. September, vormittags 0 Uhr in der ofs«ncn Reitbahn des Laiidcegeftüts.
Teiegramme.
Berlcgunfl der französischen Regierlkng.
Tic Turincr Gnzcltn dcl Popolo meldet aus Marseille, nach zuverlässigen Pariser Meldungen werde die französische Regierung nächster Tage ihren Litz »ach auswärts, wahr schciniich nach Lyon, verlege».
Abermals ein deutscher Fliefler über Paris.
lieber Paris erschien »ach einer römischen Tcpcschc der Franks. Ztg. am Montag nachmittag 4y 2 Uhr abermals ein deutscher Aeroplan. Er warf eine Bombe, die am Pont Rens in der Nähe des Denkmals Heinrichs IV. nicdersiel, ohne Schaden anzurichtcn; auch ein sandbcschwcrtcr Sack mit der
deutschen Fahne und einem Brief, der die Ankündigung de- Sieges bei St. Ouentin enthielt, wurde niedergelassen. Dar- auf bemächtigte sich der Aicngc ein lebhafter Schrecke». Es wurde ans den Aeroplan geschossen, aber vergeblich. Die Abkndzcitlingcii ocrschluiegcn ans Wunsch der Regierung den Zwischenfall. Während der Nacht sind seit drei Tagen die Laternen zum Teil gelöscht, lim den Acroplancii kein Ziel zu gewähren, lieber das Erscheine:, des Aeroplans am Sonn- tag nahm die Behörde, angeblich »nt ihre Kaltblütigkeit zu beweisen, ein Protokoll aus Ivegcn Ilcbcrschrcitung des Polizcivcrbots, das ein Fliegen über Paris untersagt!
Vcrantwvrllichcr Redakteur: F. Detters, Eichen.
Verlag von Krumm & Cie., Elchen.
Druck: Verlag Lsfenbachcr Abendblatt. E. m. b.H.,Okfenbach a. M.
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