Ausgabe 
24.8.1914
 
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500 Betten und die alte Klinik mit 300350 Bettein Bei weiterem Bedarf werden Krankenbarackcn aus der Liebighöhc für 150200 Betten errichtet. Weitere Verwundete finden Aufnahme in den Vcreinslazarctteii -cs raten Kreuzes, welches sich vertraglich ver­pflichtet hat, bis 200 Verletzte und Kranke in den neuen Kliniken zu verpflege». Tie Obcrleituna des Lazarcttwcscns am Platze liege in den Händen des zum Lazarett-Direktor ernannte» Oberstabsarztes a. D. Tr. Ticqert, den, als Chefärzte Prafcflar Tr. Walter und Oberstabsarzt Tr. Winkler zur Leite stehen.

Milde gegen die Unfall- und Jiivalidkiittntvc^ Mpfiehlt das Ne ichs v c r s i che ru n g sa m t in den tzgAtzwä-Tg^ nhriegs- zeitc», Fu einem Ruudcrlnß an die Vorsts ude^ner LnnÄLn «fichc- rungsanstaltcn vom 11. August heißt cs: Dk. e » si c r o r ae n t -

lichcn Ze i tv cr I tni s sc erheischen aber-.auch'auf reck Ge­biete der inneren Geschäftsführung der V erficht ru n gSaitfta I tc n be­sondere Maßnahmen. Unter anderem werden di« Vorstände ans folgendes hingcwiesen: 1. CS lvird c ni p s a h l c n , van Renten- >e n t z i« h n n g e n zunächst ans die Tauer von drei Monaten grund­sätzlich a b z u f e h e n. 2. Von ihrer Strafbefugnis wollen die Vorstände nur in b c s o u d e r c n F ü l l c u G e b r au ch ni a ch e n. Auch dürsten bereits verhängte Strafen, wo nicht böser Wille des Bestraften klar zutage liegt, iiicderzn- schlagen sein. 3. Das ReichSversicherungsamt wird selbstver­ständlich seine Spruch- und Beschlußfähigkeit sortsctzen. Im Fntcr- effe der Versicherten wollen aber die Vorstände erwägen, wie weit etwa die Einlegung von Revisionen seitens der Anstalten ans die Fälle beschränkt werden kann, in denen das Be­rn f n n g s u r t e i l o f s e n b a r verfehlt i st. Auch wird den Vorständen na hege legt, bereits anhängige Revisionen unter dem vorbezeichnelen Gesichtspunkt zu prüfen, soweit dies ans Grund der Handakten möglich ist und gegebenenfalls ziiriickzu- ii e h in c n. In gleicher Weise wird bei den in der Berufungsinstanz schwebenden Ansprüchen der Versicherten zn prüfen sein, ob wegen neucr Tatsachen oder aus andere» Gründen der A n sprn ch an­erkannt werden kann. 4, Soweit durch den Kriegsdienst be­hinderte Angestellte der Versicherungsanstalten gegen Kündigung be schäftigt waren, werden ihre Angestellten der Fürsorge der Vor- stände cnipsohlen. Warum mußte erst ein Krieg komiiten, um solche eigentlich selbstverständliche Milde gegen verletzte und invalide Ar­beiter walten zn lassen?

Keine Lohnkürzungen sür Arbeiter uud Angestellte! Tic Frankfurter Zeitung schreibt: Fn letzter Zeit mehren sich in star­kem Maße die Fälle, wo mittlere und auch große Firmen dazu über­gehen, ihren Angestellten den Vorschlag zu unterbreiten, vom 1. September oder 1. Oktober ab entiveder sich mit einer erheblichen Herabsetzung ihres Gehaltes oder Lohnes einverstanden zn erklären oder im Falle der Ablehn,in« sich als gctiindigt anznsehen. Taß der Krieg allen Kreisen Opfer anfcrlegt ist klar: daß davon auch die Geschäftssinn«» empfindlich betroffen werden, kann nicht auSbleiben. Aber cs ist eine große Härte und Gewissenlosigkeit, wenn auch Firmen, die als wohl tha b cnd anznsehen sind und eine lange Reihe guter Friedensiahre hinter sich haben, setzt aus einmal, wo die geschäftlichen Verhältnisse, voraussichtlich doch nur vorübergehend, stocken, zu dem scharfen Mittel einer erheblichen Verkürzung der Ansprüche ihrer Angestellten schreiten, anstatt es als eine Ehren­sache anzuschcn. über die kritische Zeit möglichst ohne Gchalts- oder Lohnkürzung hinwcgznkonimcn. Tie Inhaber großer Firmen sollten es mit Kürzung der Bezüge ihrer Angestellten nicht leicht nehmen. Firme», denen sonst ihr Ruf sehr hoch steht, sollten auch in dieser Zeit ihrer sozialen Pflichten sich l>ewußt HIeibcn; ivenn der Krieg vorbei sein wird, wirb es für diejenigen Firmen, die ihn ohne eine Herab,nindenina der Bezahlung ihrer Angestellten iibcr- daucrd haben, eine Ruhmestat bedeuten, die dann zweifellos auch im geschäftlichen Leben ihre Früchte tragen wird. Es dürfte viele Unternehmer geben, die sich diese freundlichen Ermahnungen nicht zu Herzen nehmen.

Einkochc» von Obst. Eine Leserin will daraus aufmerksam machen, daß cS sich sehr enipfiehlt. Obst einzukochcn oder Gelee hcr- zustcllcn. Dazu wird zwar Zucker in größerer Menge gebraucht, aber immerhin könne sich die Hausfrau damit verhältnismäßig billig wohlschmeckende Sachen Herstellen, bie notwendig als Ersatz für Butter für das Bestreichen des Brotes gebraucht werden.

Ans die Bekämpfung des Kohlweißlings wird setzt auch von Amtswegen aufmerksam gemacht. Wir wiesen daraus schon vor ctiva 14 Tagen hin, als es sich zeigte, daß die Kohlwcißling-Tchniettcr- lingc dicics Fahr außerordentlich stark austreten. Für die Gemiisc- crnte können die Ranven eine große Gefahr werden, wenn nicht rechtzeitig Abwehr-Maßregeln ergriffen werden. Feder Garten­besitzer kann und muß dabei das seine tun. Ter Schmetterling legt seine Eier in kleinen gelben Häuschen in der Regel an die llnter- seitc der Gcmnscpslaiizen, wie Weißkraut, Rotkraut. Wirsing, Blumenkohl usw. ab und in wenigen Tagen schlüpfen die Raupen aus, welche in kurzer Zeit die Blätter bis auf die Rippen kahl sresien. Mau suche die Eicrchen oder die etwa schon ansgcschliipstcn Raupe» ab und vernichte sie. Zu der Arbeit können auch Schul­kinder verwendet werden.

Ter Eiskiibahn-Fahrpla» ist zwar noch nicht wieder in Kraft,

doch cs verkehren jetzt wenigstens einige Schnellzüge. Zwischen Franlfnrt und Hamburg-Altona und umgekehrt fährt ein Schnell­zug nach folgendem Fahrplan: Frankfurt ab 8,20 llhr vorm.,

Fricdbcrg ab 8,58. Bad Ranhein, 0.05, Gießen an 0,34, ab 0.30. Marburg ab 10,00, Kasicl an 12,08, ab 12,20, Hannover an 3,05, Hamburg an 0,17, Altona an 0,38, nachm. Altona ab 8,47 vorm., Hamburg ab 0,10, Hannover ab 12,28, Kasiel an 3,50, ab 4,, Marburg ab 0,01. Gießen an 0,27, ab 0,20, Bad Nanbeim ab 0,50, Fricdbcrg ab 7,05, Frankfurt-H. an 7,40 nachm. Fn Kasicl ist Einschluß nach und von Berlin und zwar Kasicl ab 12,50. Berlin- Schlesischer Bahnhof an 0,07 und Berlin Schlesischer Bahnhof ab 7,25, Kassel an 2,24. Eine Gewähr dafür, daß die Züge ständig ver­kehren, und eine Gewähr für die Rück- oder Weiterbeförderung bei Anschlnßversänmnis wird nicht geleistet. Reisegepäck wird nur in beschränktem Maße befördert. Bei den Züge ist für den Bezirk der Eisenbahndirektivn Frankfurt der Ortsverkehr zwischen Frankfurt und Fricdbcrg, Fricdbcrg und Bad Nauheim, Frankfurt und Bad Nauheim, Bad Nanbeim und Gießen, Oiicßen und Marburg und Gießen und Friedberg ausgeschlossen. Von Gießen nach Koblenz geht 7 Uhr nachm, ein Schnellzug: in Gießen trifft um 0,17 vorm, ein Schnellzug ein.

Fsi der Krieg ein Eirund zur sofortigen Eiitlasinug kauf­männischer Angestellten? Diese Frage wird gegenwärtig viel er­örtert und erregt in den Kreisen der Sandclsangestcllten und ihrer Verbände das größte Fntcrcsic. Es ist schon vielfach vorgekommcn, daß Angestellte ohne Kündigung entlassen worden sind, wobei sich die Unternehmer darauf beriefen, daß die mit Ausbruch des Krieges hervorgcruscnen Störungen einen Eirund zu sofortiger

Entlasinng abgcbcn. Zu dieser Frage macht unser Offenbachcr Parteiblatt folgende Ausführungen: Die Schlußfolgerung, daß mit dem Kriege höhere Gewalt gegeben sei, die nach dem Handels­gesetze zur sofortigen Entlassung berechtigt, ist irrig. Dann müßte man jede wirtschaftüchc Krise, jede größere Verkehrsstockung als höhere Gewalt ansehen. Höhere Gewalt liegt für die Tatsachen, bie zuin Schlüsse eines Betriebes infolge des Krieges führen, nicht vor. Tenn nicht der Krieg an sich, ist die Ursache des Betriebs­schlusses, sondern vorübergehende Umstände: Verkchrsbeschränkung. Rohmatcrialmangel, vielleicht auch Mangel an Betriebsmitteln Für alle diese Dinge ist aber der Begriff der höheren Gewalt nicht anzuwcnden. Höhere Gewalt nennt man Ereignisse, die durch die größte Sorgfalt und bie beste» Vorkehrungen unabwendbar sind, so hauptsächlich Elementarcreignissc, Zerstörung durch Feuer, Hoch wasser und dergleichen, im Kriege endlich gewaltsame Besetzung eines Ortes durch den Feind und dergleichen. Aber auch ganz ab­gesehen davon, ob man die Verhältnisse im Deutschen Reiche, die nicht von der Maßnahme der höheren Gewalt hcrbcigcfiihrt wor­den sind, als höhere Gewalt anschen kann oder nicht, ist bei Dienst vertrügen die Bezugnahme ans die Kriegsvcrhältnisie ganz irrig. Es müßte ja sonst der Begriff der höheren Gewalt auch Anwend­ung finden ans jedes VertragSvcrhältniS ans Mieten, Kanfvcr träge und dergleichen. Das kann der Handel, der so gern jetzt so­gar die höhere Gcwatt zur sofortigen Lösung des Dienftvcr hältnisfeS benutzen möchte, unmöglich selbst wollen.

«reiS Alsfelv-Lauterbach.

X Sieben Bruder in de» Krieg. Fn Crainfeld find von der dort wohnenden Familli« FL lfing sieben Brüder in den Krieg g: zogic.i. Alle haben bei dem Regiment 110 in Gietzeu gedient, ebenso ihr Vater, der im vorigen Fahre verstorben ist, der auch den Feldzug von 1870 mikgemacht hat.

KrtiS W-hl-ir.

* Wozu der Lärm? Fn der Nuumi«r vom Freitag des Wehl. Anzeiger befindet sich folgendes Ins« ra t:

Zur Aufklärung! Die Lberhcssische Volkszeitung brachte dieser Tag« einten Artikel, in welchem der Herr Gntspächter Hein­rich Vclter in Hevniomitstcin aus ganz ni-ederträchtige ?ir.k und Weise betreffs der Bezahlung seiner Erntcarbesler anigegrissen wird. Wir alle, die wir bei Herrn Veiler gearbeitet habet» nrü auf Grund dieses Artikels cnMoffcn wurde», sowie alle vater­ländisch gesinnten Leutbe werden mit uns auf ietm Standpunkt sichen, daß Herr Vetter im allen Beziehungen mir sehr edel ge­handelt hat, dvmi er hak die beschäftigten Lende nicht nissig gehabt, sondern uns aus veiner Menschtensvemrdlichkeit angeitomm-e». Wir all« bedauern deshalb, daß durch bie Falschheit eines Einzeln:!: Herrn Vetter solche Unannehmlichkeiten bereitet wurden, zugleich hoffen wir aber haß dem Verfasser jenes Artikels diie Folg«,, seiner schmachvollen HamblutnigAweise nicht aeusbleibc».

2i« durch seine Niederträchtigkeit brotlos gewordenen Arbeiter von Hertmann sie«.

Wem das von Entrüstung triefende Ding zu Gesicht kommt, muß Wunder glauben, was da für eine Missetat von der Obcrhcssischcn Vokksztig, angtcrichtet worden ist. Wir haben bereits in der Sams- tagnummer zu der von uns am 18, August gebrachten Notiz richtig- gestellt, was richkigzustellen war. Tatsache bleibt, daß ans dem Gute des Herrn Vetter Arbeiter von morgens 514 bis abends 148 Uhr beschäftigt wurden gegen einen Lohn von 2.50 Mark pro Tag ohne Beköstiguing. Es sollen das jüngere, im Aller von 20 Fahren stehende Arbeiter gewesen sein: immerhin werden sie, wie all« Ar- bciker ans dem Lande etwas von lanhwirtschastlichen Arbeiten ver­stehen', Zu dem Finscrat boutrrftm wir vorläufig nur, daß wir bezweifeln, daß es von den Arbeitern veranlaßt wurde. Wir bezweifeln ferner, daß Herr Vetter die Lenk«auf Grund des Artikels" entlassen hat, MNial er sienicht nöl"ig hatte," Nach «ns gewordenen Mitteilungen stellt Herr V, jedes Jahr zur Ernte­zeit AushilsSarbeiker eit», di« er nach der Eyil« wieder entläßt, die jetzt Entlassenen würden also zwoisellos auch'entlassen worden fein, wenn der Artikel in unftrvnr Blatte nicht erschienen wäre.

Tie deutsche Westarmcc aus der ganzen Linie siegreich;

W. B. Tie Truppen, die unter Führung des Kronprinzen von Bahcrn in Lothringen gesiegt haben, haben die Linie LunbvillcBlamontCireh überschritten. Das 21. Armee, kvrps ist heute in Limöville cingczvgcn. Tie Verfolgung be- ginnt reiche Früchte zu tragen. Auster znhsrcichcii Gefangenen uud Feldzeichen hat der an und in den Vogesen vergehende linke Flügel bereits 1511 Geschütze erbeutet.

Die Armee des deutschen Kronprinzen hat heute de» Kamps und die Verfolgung vorwärts Longwh fortgesetzt.

Tic zu beiden Seiten von Neuschatcau vorstehende Armee des Herzogs Albrccht von Württemberg hat heute eine über den Scmois vorgcdrungcne französische Armee vollständig geschlagenund befindet sich in der Verfolgung. Zahlreiche Geschütze, Feldzeichen und Gefangene, n. a. mehrere Generale, sind ihr in die Hände gefallen. Westlich der Maas sind unsere gruppen im Vorgehen gegen Manbcngc. Eine vor ihrer Front auftretcndc englische Kavallcriebrigade ist geschlagen.

Ter Gciicralqunrtiermeister v. Stein.

Deutsche Truppen in Serbien.

W. B. Aus Sarajewo ging heute nachmittag folgende Meldung beim Admiralstab der Marine ein: Am 20. August erbcnstellung Höhe 854 bei Visegrad genommen. Sce- soldaten in erster Linie. Drei tot, zwei Offiziere 21 Mann verletzt. Verhalten Mannschaft mustergültig. Gez. Major chneider.

Es handelt sich um unser Skutari-Detachemcnt, das sich nach dem Mzug von Albanien den österreichischen Operationen angeschlossen hat.

Lokale Parteinachrichten.

Wahlkreis Gießcn-Grüiibcrg,

?l,i die Vorstände der Paricivcreinc! Tie Verciiisvorstände werden ersucht, möglichst zofort ein« Aufstellung darüber nnzn- ftrtigen, wieviel Mitglieder des Vereins zu den Truppen ««gezogen worden sind. Wir ersuchen um möglichst genaue Angabe, aus dir hervoracht: Zahl der Mitglieder am 3t. Juli: Zahl dcrzciiigen, die bis zum 20. dlugust cingezogen wurden. Es ist erwünscht, daß die ?! a m e n der Eingezogenen angegeben werden, sowie Berns und Alter, Tie Ausstellungen wolle man sobald als möglich an den Kassierer F. Vetters. Gießen, Bahnhosstraße 23, cinsenden.

Der Krcisvorstand. I, A.: Gg, Beckmann,

Telegramme.

Ein neuer deutscher Sieg im Westen!

W. B. (Amtlich.> Berlin, 23. August. Nördlich von Metz hat der deutsche Kronprinz mit seiner Armee zu beiden Seiten von Longwh (aus sranzösischcm Boden. Red. d. O. A.) vorgehend, den gegcnüberstehendn Feind gestern siegreich zu- rückgcworfen.

Tie in Lothringen siegreiche Armee unter der Führung des Kronprinzen von Bahcrn hat bei der Verfolgung des ge­schlagenen Feindes die Linie Lnncvillc-Balmoiit (auf französi­schem Boden. Red. d. O. A.) erreicht und setzt die Verfolgung fort.

Vor Namur donnern seit vorgestern abend die deutschen Kanonen.

Deutschlands Antwort auf das Ultimatum Japans.

W. B. (Amtlich.) Berlin, 23. August. Auf das japanische Ultimatum wurde dem hiesigen japanischen Geschäftsträger heute vormittag folgende mündliche Erklärung abgegeben: Auf die Forderungen Japans hat die Deutsche Re­gierung keinerlei Antwort zu geben. Sie sieht sich daher vcranlastt, ihren Botschafter in Tokio abznbcrufcn und dein japanischen Geschäftsträger in Berlin die Pässe zuzustellcn.

Standesamt Gießen.

Geborene.

August 8. Dem Wirt Johann Steiners ein Sohn Karl Wilhelm, 0, Ttznn Metalldreher Wilhelm Karl ?lugnst Melchior eine Tochter Charlotte Elisabethc Marie Emma. 10. Den: Kutscher August Kreß ein Sohn August Hermann. 12. Dem Kaufmann Leopold Stern ein Sohn. Dem Kaufmann Otto Wagner eine Tochter Elfrlcde Friederike Else. Dem Staatsanwalt Adolf Trüinpert eine Tochter, 13. Dem Eisciibahiischaffner Wilhelm Schäfer ein Sohn Wilhelm Werner. Dem Hausmeister Daniel Krast eine Tochter Else. 14. Dem Installateur Hermann Joseph Merschroth ein Sohn Hermann Joseph. Dem Fuhrknecht Fried­rich Wilhelm Köster ein Sohn Friedrich Wilhelni. 15. Dem Kaufmann August Klingelhöffer eine Tochter Gertraud Marie Luise Sophie. Dem Maurer Karl Weimer eine Tochter Marie Elise. 10. Dem Ausläufer Heinrich Wagner ein Sohn Karl. Aufgebote.

August 14. Pank Franz, Maurer in Rnnzhausen, mit Elisa­beths Scvcpp in Wcidcnhausen. 17. Heinrich Fullmann, Eisen- bahii-Anshilfsschassncr ln Gießen, mit Elise Korcll in Billerts­hausen. 10. Jakob Zirn, Musiker, mit Anna Henriette Komver« naß, beide in Dortmund.

Eheschließungen.

August 15. Johannes Reichel, Schreiner, mit Dorothea Fischer * beide in Gießen. 19. Philipp Heinrich Rahn, Hoihbauaufscher mit Henriette Labudc, beide in Gießen. 20. Hcnoch Baß, Kanf-'l mann, mit Biene Kalfus, beide in Gießen.

Sicrbcsüllc.

August 11. Katharine Schneider, gcb. Schneider, 55 Fahre alt Löwcngassc 22. 12. Marie Kahn, geb. Hildebrand, 71 Fähre alt Eredncrstr. 33. 13. Johann Balthasar Stettcr, Ober-Post- sckrctär i. R., 07 Fahre alt. Stcinstr. 63. 14, Auguste Lieh, gcb. Weber, 55 Jahre alt, Bleichstr, 31,

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen.

Es können clngcstellt werden:

a) Bei hiesigen Arbeitgebern:

1 Schmied, 1 Sattler, 1 Schuhmacher, 2 Hausbnrschen, i Hilfs­arbeiter, 10 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Chauffeur, 2 Wärter­innen, Lehrlinge: 1 Kaufmann.

b) b « i auswärtigen Arbeitgebern:

2 Schreiner, 1 Schmied, 1 Heizer, 1 Müller, 1 Bäcker, 10 Drainagearbeiter, 3 Dienstmädchen, landwirtschastlichc Arbeiter und Knechte. Lehrlinge: 1 Kellncrlchrling.

Es suchen Arbeit:

1 Steinmetz, 5 Schlosser, 1 Elektromontenr, 1 Mechaniker, 1 Polsterer und Tapezier. 5 Schreiner, 2 Maurer, 1 Zimmermann, 2 Wcißbindcr und Lackierer, 1 Glaser, 1 Stukkateur, 4 Heizer, 5 Kansleute, Schreiber, landwirtschaftliche Arbeiter und Knechte, Erdarbeiter, Taglöhner, Hausbnrschen, Putz-, Wasch- und Lauf- flauen,___

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießern Verlag von Krumm & Cie,, Gießen.

Druck: Verlag Ossciibachcr ?!bendbla!t, G. m, b. H Osfenbach a M

B CJiesseu, Asteeweg; 9, uni. Stock £T

Sprechstunde: Jeden Donnerstag 67/i Uhr abends.

EH Unentgeltliche iirztlicho Untersuchung von Alkohol- CT ,i kranken.

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5=1 Kat und Beistand für sie und ihre Angehörigen, auch Rr üj.| hinsichtlich der Heilung. ET

El Auch schriftliche Anfragen werden von der Trinker- ET g-j FürsorgesteUe beantwortet. H:

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Soeben erschienen:

Bestellungen erbittet sofort

Aussührnng Stück 30 Pfg., in kolorierter Ausführung Stück 70 Pfg

Oberhessischc Volkszcitmig Gießen, Kghl>hl>fßrl>ßc 23, Tklc )08.