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Nr. 191
Gießen, Mittwoch den 20. August 1914
9. Jahrgang
Völker und Ltanten.
In dieser Zeit, in der wir mit qualvoller Ungewißheit die kommenden ungeheuren Entscheidungen erwarten, versucht die Phantasie vergeblich alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Aber auch ihren Kombinationen sind durch geschichtliche Erfahrung gewisse Grenzen gestellt, über die sie nicht hinausschweifen darf, wenn die Politik nicht den Boden unter den Füßen verlieren will. Niemand weiß, wie die Landkarte Europas im nächsten Jahre aüsschen wird, welche Umwälzungen.sich in den Verfassungen der Staaten, ja in der Wirtschaftsorgani- fakion der ganzen menschlichen Gesellschaft vollziehen werden, aber das eine ist gewiß, daß die großen Völker, die an dem Kriege beteiligt sind, auch nach einer Beendigung ihre Existenz behaupten werden.
Tie größte Gefahr besteht für das französische Volk. Es kann die Lücken, die ihm durch die Sterblichkeit in normalen Zeiten geschlagen werden, durch den Geburtenzuwachs kaum noch schließen und besitzt außerhalb des Staates keine geschlossenen Massenansicdlungcn. Aber wenn auch der französische Staat um seine Geltung als Weltmacht kämpft, so ist an eine Vernichtung des französischen Volkes und seiner nationalen Selbständigkeit nicht zu denken.
Viel günstiger als die Franzosen sind die Engländer und Russen gestellt. In den Vorteilen seiner insularen Lage und seines immer noch vorhandenen Geburtenüberschusses fügt England die gewaltigen Sicherheiten, die ihm durch seine Expansion über den ganzen Erdball gegeben wird. Die englisch sprechende Bevölkerung bildet den größten Teil der zivilisierten Menschheit. Was für England die See ist, ist für das Russenvolk die unermeßliche Ausdehnüng seines Landes. Der niedrige Kulturgrad des jungen Volkes gibt dem Ganzen eine gewisse Unempfindlichkeit und eine gewaltige Kraft der Wiedergeburt. Der Verlust von Provinzen und von Millionen Menschen kann das russische Volk noch immer nicht an seinem Lebensnerv treffen.
Das Gleiche wie für die Gegner gilt natürlich auch für das deutsche Volk. Das deutsche Volk kann durch einen Krieg von viel Unheil betroffen werden, das wir alle mit angespannter Kraft abzuwehrcn bemüht sind, aber kein Gegner wird an die Möglichkeit denken, es auszurotten oder als Ganzes auf die Tauer fremder Herrschaft zu unterwerfen.
Tie gegeneinander anstürmenden Gewalten sind unzerstörbar. Tie Grenzen ihrer Herrschaft können sich verschieben, ihre staatlichen Daseinssonnen können grundstürzenden Veränderungen unterliegen, aber die vier großen Völker selbst werden auch nach dem Kriege leben, und keines von ihnen wird, wie immer das Ringen enden mag, ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft ausgcbcn. Ist doch — wie die Ereignisse der letzten Zeit lehren — selbst das polnische Volk, dessen staatliche Existenz längst vernichtet ist, ein Faktor geblieben, mit dem man rechnet und ein Bundesgenosse, um den nian wirbt!
Die Sieger im Weltkrieg würden ihrer eigenen Sache und ganz Europa unheilbaren Schaden zusügcn, wenn sie im llebcrschwang des Machtgefühls die festen, dauernden Tatsachen des Völkerlebens aus den Augen verlieren würden. Der beste Friede wird nicht der sein, der dem Geschlagenen die schwersten Bedingungen auicrlegt, sondern vielmehr der, der den Völkern die Möglichkeit gibt, sich nebeneinander zu behaupten und in nationaler Unabhängigkeit ihre Kultur- aufgabcn zu erfüllen. Tie Völker können einander nicht vernichten. Ihr Ziel muß bleiben, .einen Zustand zu schaffen, der ihnen gestattet, sich zu vertragen.
Der Krlmpf der Flotten.
Durch die Kriegserklärung Englands au Deuischland Hai der europäische Krieg ein wesentlich anderes Gesicht bekommen. Trotzdem wird diese Veränderung überschätzt, weil das allgemeine Publikum von der Technik des Flotte nkampscs noch weniger Kenntnis besitzt wie von der Technik der Sümpfe aus dein iettcii Grund und Boden. Diese Unkenntnis Hai ihren letzten Grund wieder nur darin, daß kein Land der Welt, und auch diejenigen Zander nicht, wo die allgemeine Wehrpflicht herrscht, ein wirkliches Volkshecr besitzt, das von Fugend auf mit den Waffen vertraut gemach^ wird und nur zur Verteidigung des Landes gegen den äußern" '"wd^bestimint ist. Was aber im besonderen die Unkenntnis über das Flottcnwesen beirisst, so herrscht die allgemeine Aufsassung vor, dag ihr« Krait und ihre TiegcSmöglichkciien „ach der Zahl der Schine, der Größe der Besatzung und der Qualität der Armierung belttmmt wird. Diese allgemeine Auffassung ist aber gerade in den letzicii Monaten vor dem gegenwärtigen Kriege als vollkommen vcr,chlt erwiesen worden.
Es war kein Geringerer wie der englische Admiral Scott, der vor etwa zwei Monaten in den Times den Nachweis geführt hat, daß die Kriegstechnik zur Sec in letzter Zeit vollkommen revolutioniert worden ist. Admiral Scott gehört zu den größten Autoritäten der Marineivissenschasteu, er ist der be-
Der Krieg!
rühmte Besieger der Buren bei Labysmith und damit der eigentliche Retter der englischen Herrschaft in Südafrika. Scott gehört zugleich zu den genialsten Erfindern im Marincgeschützwesen, und sein Artikel verdient daher vom Standpunkt der gegenwärtigen Lage aus in jeder Hinsicht den höchsten Respekt.
In dem angezogcnen Artikel der Times vom Anfang Juni dieses Jahres stellt Scott die einfache und knappe Behauptnirg auf, daß die gesamten, auf der Oberfläche des Wassers schwimmenden Kriegsschiffe ivertlos geworden wären durch die Entwicklung der Nntcrse:bootc, In den Unterseeboote», die ihre mörderische Gewalt, unsichtbar sür die sichtbaren Schiffe aus dem Wosicr, unter den: Wasier entfalten, sieht Scott die einzige wirksame Kriegswafse zur See, Er wies daraus hin, daß die Unterseeboote ihre Macht vor allen Dinge» dadurch enorm gesteigert hätten, daß sie in Verbindung mit Lustschiffen und Fliegern angewendet würden, er nannte die Flugzeuge geradezu die Augen der Unterseeboolc, Das Flugzeug erspäht das feindliche Schlachtschiff, gibt dem Unterseeboot das entsprechende Signal und dieses vollsührt dann, unsichtbar und unan- greisbar sür die schwimmenden Schiss«, den Angriss, Scott zergliedert« in diesem Artikel die einzelnen Funktionen der Schlacht- schifse und wies für sede einzelne Ausgabe nach, daß die Unterseeboote sie rollkommen illusorisch machten. Für den Angriss der feindlichen Häfen, sür ihren Schutz, sür die Blockade, für di« Begleitung der Landungstruppen, für den Angriff aus hoher Tee, sür die Störung des Sechandels untersuchte er so die Beziehungen der Schlachffchifse zu den Unterseebooten und kam immer wieder zrr dem Resultat, daß alle Schlachtschiffe, vom kleinsten ongesangcn bis zu den riesenhasten Dreadnoughts durch die Technik der Unterseeboote im Ernstfälle nur die Bedeutung von altem, künstlich über dem Wasier gehaltene» Eisen hätten.
Dieser fachmännische Nachweis bedeutete, als er damals zuerst geführt wurde, nur die absolute Widerlegung der modernen internal,onalcu Flottcnpolitik, Er bedeutet heute aber weit mehr! Er bedeutet in diesen surchtdaren Zeiten der gegenseitigen Zerflcischung zweier Kulturvölker wie Englands und Deutschlands für Deutschst land die beruhigende Zuversicht, daß die deutsche Flotte gegenüber der doppelten Uebcrmocht der englischen keineswegs macht- und wehrlos ist, denn die Stärke der deutschen Flott«, das ist feit langem ein offenes Geheimnis, und in der Budgetkommission des Reichstages wiederholt in den vertraulichen Mitteilungen zahlenmäßig bewiesen worden, besteht gerade in der ausierqewöhnlichcn guanti- tativen nnd gualitattvcn Entwicklung der Unterseeboote, Die allgemeine öffentliche Meinung, aus dem ziffernmäßigen Verhältnis der englischen und deutschen Flottcnstärkc aus die Ucberlegcnhcit der englischen zu schließen, und die deutsche Flotte, unbeschadet des Heldenmutes unserer deutschen Arbcitsbrüdcr, die ans der Flotte ihren Dienst versehen, nur als Kanonenfutter für die englische Marine anzusehcn. ist deshalb völlig verfehlt.
Wir werden überhaupt gerade in de» Kämpfen zur See vieles erlebe», was dem naiven Geiste schwer begreiflich erscheint. Tic .Kriegstechnik zur Sec ist eben durch die Entwicklung der Untcrsce- booke in der Verbindung n,it den Flugzeugen vollkommen rcvolittio- niert worden. Diele Revolution hat schon mehrere Monate vor dem Artikel des Admirals Scott auch der englische Marineminlster Churchill betont, gls er am 15, März dieses Jahres im Unterhaus das letzte ins Riesenhafte angeschwolleue englische Flottenbudget zu verteidigen hatte. Er sagt« damals:
„Die Angrisssmacht des modernen Schlachtschiffes steht außer allem Verhältnis zu seiner Vertcidigungsmacht, Wenn Sic sich ein klares Bild von einem Kampfe zwischen modernen Schlachtschiffen machen wollen, dann dürfen Sie nicht an zwei gepanzerte Männer denken, die einander mit schwere» Schwertern anarcsscn. Es ist mehr wie eine Schlacht zwischen zwei Eierschalen, die mit Hämmern aufeinander lvsschlagen. Diese Tatsgchen wecken Zweitel darüber, ob d!c moderne Form der Kriegssührung zwischen diesen enormen Schissen sich nicht jetzt ihrer kulminierenden Pbase nähert."
Das ist nur eine Bestätigung im voraus gewesen für das, was Scott später durch einzelne technisch« Beivelssührungen begründet hat.
Für den deutschen Kamps gegen di« englisch« Flotlc ergibt sich daraus, bei aller Grausigkcit der kriegerischen Kämpfe überhaupt, doch die beruhiocndc Gewißheit, daß, wie d!c Tinge gegenwärtig liegen, die Gefahren, die uns- von der englische» Flotte drohen, keineswegs derart sind, wie sie sich die allgemeine öffentliche Meinung ohne die Kenntnis der speziellen Enttricklung der Kriegs- technik zur Sc« vorstcllt,
Pressstimmen zum Mtimat«',,« Japcnrs.
Die Vossrschc Zeitung sagt: Wenn Japan setzt im Jittercffe Englands akttv in den Gang der Ereignisse cin- grciscn sollte, so wird das vermutlich unsere vevcrnt- wortlichen Staatsmänner nicht allzusehr überraschen. Wir können mit kühler Gelassenheit ab warten, was Japan zu tun gedenkt. Wir haben ihni gegenüber sicher ein gutes Gcnvisscn. Wenn auch di« Zahl unserer Gegner in diesem Kriege nominell vermehrt würde, sv ist es doch klar, daß die Entscheidung über den Gang der Ercignisise einzig und allein aus dem europäischen Kriegsschauplatz fallen muß.
Die Deutsche Tageszeitung sagt: Daß das Vorhandensein eines solchen Gerüchtes durch das amtlich« Wolsffche Tele- graphenbureau rerbrcitei wird, liefert einen Beweis dafflr, welche Bedeutung man dem Gerücht beimitzt. So unglaublich die Stellung eines japanischen Ultimattims aus den ersten Biick auch scheinen mag, so ist doch seftznsiellen, daß gewisse Anzeichen dafür vorhanden waren, daß die Haltung Japans gegenüber Ten!schlauch eine übelwollende zu werden begann.
Im Berliner Tageblatt wird geschrieben: Tie Meldung iveiß nur von cincni Gerücht, das in Peking verbreitet ist. Man muß also alle Kominentare bis zu dem Tage vertagen, wo di« amtliche Bestätigung vorliegen wird. Natürlich besteht für niemanden ein Zivetse! darüber, wie ein Ultimatum zu beantworten märe, da? «in m> Wege lauernder Bcutejäger stellt.
In demselben Blatt teilt ein zur Zeit in Berlin weilender amerikanischer Diplomat folgendes mit: „Die Nachricht
von einem llltimatum Japans wäre in diplomatischen Kreisen noch unbekannt, doch scheint sie dort wicht zu überraschen. Er sagte: „Tic Vereinigten Staaten iverden ncrtürlich diese Wendung der Truge mit ganiz brsvirderer Aufmerksamkeit verfolgen. Es liegt ganz und garnicht im Interesse der Vereinigten Staaten, daß Japan und Rußland sich tm fernen Osten aus Kosten des Deutschen Reiches bereichern und dort zu allein gebietenden Mächten werden,"
In der K r c u z ze i t „ n g heißt es pessimistisch: „Da wir selbst- i>erständsich ntcht in der Lage sind, Japans Forderungen zu erfüll«», so bleibt unseren braven Seelen.!«», die dort aus fernem Posten stehen, kaum etwas anderes, als der ehrenvolle Untergang."
In der Berliner Morgenpost liest man: „Welches auch die Haltting Japans, welches auch daö Schicksal unserer Koionien fern mag, aus den Gang der Ding« in Europa wird alles das keinen Einfluß haben".
Englischc und russische Lockungen.
Dänemark kriegt Nordschleswig.
Dl« Londoner Morning Post enthält einen längeren Artikel über die Politik der neutralen Staaten, worin Dänemark bei einer deutschen Niederlage Rordschleswig versprochen wird. Der ganze Artikel ist Hetze gegen Deutsäsland. Das Biatt behauptet, in Ainerika fei die Stimmung gegen Dcutschllnid.
Rttniänici» kriegt Siebenbürgen.
Der Vosfischen Zeitung wird aus Bukarest telegraphiert:
„Soeben erfahre ich von authentischer Seite, daß Rußland im letzten Augenblick das offizielle Anerbieten an Rumänien gerichtet hat, diesem, falls cs sich vom Dreibund lossage und ganz aus die russische Seite trete, als Gegenleistung für dieses Bündnis Siebenbürgen als Preis zuzuerkennen. Vorläufig werden diese Anerbietungen in den hiesigen Regterungs- krcisen mit skeptischer Kühle entgegengenommen: es ist von maßgebender Seite die treffende Bemerkung gefallen, daß Rußland, bevor es über Siebenbürgen verfüge nnd dieses als Beut« an- bietr, bester täte, pinächsi Polen seinem eigenen Reiche zu er- ha Iren"
Es ist wahrscheinlich, daß Rußland solche und andere Anerbietungen gemacht hat, und cs ist erfreulich, daß Rumänien ihnen bis jetzt widersteht. Es fehlt nicht an verlockenden Anerbietungen »nd andererseits nicht an Drohungen, nm die bisher neutralen Staate» in ihrer Haltung wankend z» machen. Je eher und je inehr sich die Ucberlegcnhcit unserer Waffen Herausstellen wird, desto leichter wird es gewissen Staaten werden, in ihrer neutrale» Haltung zu verharren.
Der Zar schenkt auch an Finnland.
lieber Stockholm geht dem Wiener Volksblatt die Nachricht aus Helflngsors zu, daß der Gcneralgouvcrneur den finnischen Senat zum 30. August nach velsingfors cinberuscn hat zur Entgegennahme eines kaiserlichen Manifestes aus Wiedereinsetzung der autonomen finnischen Behörden.
Rückzug der Russen aus Finnland.
Das Leipziger Tageblatt veröffentlicht folgende Meldung aus Stockholm: „Der Zcttuna Tagen ist aus Petersburg die Meldung zugcgangen, daß die russische» Truppen auch ganz Finnland verlassen haben, nm sich im Innern des Reiches zu konzentrieren. Die Mobilmachung in Finnland gilt als gescheitert, da nur wenige Einberufene sich in den Rekruttcningsbnrcaus in Helfingsors und Wiborg gestellt haben, eine Zwangseinholung der Mannschaften aber in Ermangelung eigener ruffiscl^r Landpolizei in Finnland untunlich ist. Die in Helsingsors und Wiborg stehenden zwei finnischen Divisionen find am Montag aus ihren Stand- guarttcren ausgerückt, ohne vorher die Rescrvelruppcn cingezogen zu haben. Tic russischen Grenzwachen an der finnisch-russischen Grenze sind verschwunden, die Grenzhäuser und Magazine sind niedergebrannt."
sDa die Finnen sell>er vom Milttärdienst befreit sind, kann sich der gescheiterte Mobilificrnngsvcrsuch nur auf die in Finnland ansässige» Rüsten bezogen haben. Daß auch diese dem Rufe des Zaren nicht Folge leisteten, ist durchaus nicht unwahrscheinlich. D. Red.)
Die russische Operationsbasis.
Die Krakauer polnischen Zeitungen teilen mit Wissen der österreichischen Militärbehörden mit, daß die russische Armee auf der Linie der Festungen Nowo Gieorgiewsk (im Norden von Warschau), Jwangorod (an der Mündung des Flusses Wicprz in die Weichsel) und Zamosc Aufstcllnng nimmt. Tie Hauptstreitkräfte versammeln sich auf der großen Opcrationslinie: Groüno, Brest, Litowsk und Kiew.
Zum Obcrkommandierenöen der russischen Truppen soll angeblich der gegenwärtige Warschauer (ssencral-Goiiverneur Zylinskij anserschen sein, der bis vor kurzem Chef des russischen Generalstabs tvar und der als ein sehr befähigter Stratege gilt. Dem Hauptkommandiercndcn sollen a!L Kommandierende Generäle zur Seite stehen: mit dem linken Flügel der Kiewer General-Gouverneur Jwanoff und mit dem rechten General Rausch de Trantenberg.
Einer 'Meldung and Sofia zufolge verlangt Rußland > von Rumänien freien Durchmarsch durch die Moldau, sodaß Rumänien ehestens sich f ü r oder gegen die Tripelentente werde ensichcidcn müssen.
Die Pole» in Oesterreich.
Der Polcnklub beschloß durch Zuruf die von der parlamentarischen Kommission vorgeschlagcnen Anträge betreffend


