Ausgabe 
18.8.1914
 
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kr Winter mit seine» kalten rauhe» Abenden immer naher, und N'ic manche Familie wird frieren miiffcn, weil siir Kohlen und Holz kein Geld übrig ich. iwr konnten sich nun viele Gemeinden große» Dank erwerbe», wenn sie der armen Bevölkerung gestatten würden, das Fallholz im Gcnieiiidcwald zn sammeln. Wohl ist bekannt, das; F-auIholz als Dungmittel Verwendung findet: aber warum soll inan seht, in Kriegs-citen. hier nicht einmal eine Ausnahme mache»? Dem Jungholz wird cs gewiß nichts schaden, wenn der Boden von dem Dürrholz einmal gesäubert wird. Tic Gcmeindcvcrtreler der sozialdemokratischen Partei würden den armen Volksgenossen wahr­haftig eine» großen Dienst erweisen, wenn sic im Gcmcindcparla- nient nach dieser Richtung wirken würden. Aber auch ans anderem Wege könnte manche Gemeinde Ilnlcrstützungögcldcr sparen, zum mindesten das Einkommen der Hinterbliebene» der Kriegsteilnehmer heben, wenn sic unbebaute Grundstücke, die sonst für nichts anderes Verwendung finden, kür den Gemüsebau hcrgcben würben. Wohl­tätigkeit übt man nicht mit dem Munde, denn von Worten werden hungrige Manier nicht satt. lieberall muß praktisch eingegrisfcn .werden: kein Weg darf nnbeschritten bleiben, der nur irgendwie gangbar ist, dem hcrcinbrechenden. Elend und der Not zn steuern. Gerade in dieser Zeit der Not müssen sich die sozialdemokratischen 'Gemcindcvcrtrckcr auf der Höhe zeigen, wie wir in ruhigen Zeiten ,das immer gewohnt waren. Worte belehren, Beispiele reißen hinl

Gelatine als Nahrungsmittel. Bon einem Arzt wird ge­schrieben: Bei der Belagerung von Paris im Zahle 1870/71 wurden die Lebensmittel knapp, so daß viele sich mit einer Knochensuppe be­gnügen mußten, tttach den Versuchen der Neuzeit, die insbesondere von dem Phnsiologcn Munk ongestcllt wurden, hat eS sich gezeigt, daß man das Eiweiß der Nahrung durch Gelatine erscven kann: nach den Versuchen Munks vermag Gelatine fünf Sechstel d«S not­wendigen Eiweißbedarfes zu decken. Tic Gelatine hat dabei de» Vorzug vor dem Fleisch, daß sie einige Bestandteile des Fleisches, die Gärnngserscheinungcn im Darm Hervorrufen, nicht enthält, so daß sic nicht mir als vollwertiges Nahrungsmittel, sondern auch als ausgezeichnetes Mittel bei Krankheiten, besonders des Darmes, bei Typhus usw., j Anwendung kommt. Auf letztere Verwendung kmt der berühmte Berliner Professor Senator hingewiescn. Zur iZeit Napoleons I. legte man großen Wert ans die Verwendung der lGelatine zur Ernährung von Gesunden und Kranken. Aus de» "Berichten fällt auf, daß in den Spitälern und Sicchenhänsern, in denen man ausgiebig Gelatine in Suppen verabreichte, Krankheiten und Sterblichkeit gbnahmen. Man verwendete die Gelatine haupt­sächlich in Suppen mit Gemüse sRumsordsuppenl. Ter Geschmack 'läßt sich am besten verbcflern durch Zusatz von Gewürzen, Suppen- kräutcrn, von Maggi und Knorr, desgleichen mit den viclgcbranch- stcn Suppenwürscln 510 Gramm Gelatine aus «inen Teller Suppe. /Solche Suppen schmecken nicht nnr ausgezeichnet, sondern sie geben fbetn Menschen auch Kraft. Tics rührt daher, daß die Gelatine sehr seicht und vollkommen im Tarm ausgenntzt wird.

Ein Lazarettzug. Wie ausgezeichnet für unsere Verwundeten igesorgt ist schreibt die Frankfurter Zeitung, das konnte man ,vci der Inaugenscheinnahme einesLazarettzugs" wahrnehuien, der /unsere Stadt passierte. Zn geradezu mustergültiger Weise ist hier die Frage des fahrbaren Lazaretts gelöst, und es ist das erst« Mal, daß ein solches im Kriege Verwendung findet. Ter große Vorzug dieser Einrichtung besteht darin, daß weniger schwer Verletzte, die transportabel sind, sofort in entlegenere Spitäler gebracht werden können und während des unter Umständen mehrere Tage dauernden /Transportes jederzeit mit ärztlicher Hilfe versehen /sind. Dafür sorgt außer einem Stab von Aerzten und geschulten /.Krankenwärtern letztere sind zum großen Teil junge Medizin- Studierende vor allem ein Operationssaal, dessen Ein­richtungen als mnstergüllig bezeichnet werden können. Tie Aus­stattung, besonders hinsichtlich der Stcrilisationseinrichtunacn und Beleuchtung, entspricht vollständig den Anforderungen, die man Iheutc an eine moderne Klinik stellt. Auch der Anblick derKranken­zimmer", der Küchen, der Apotheke usw. zeigt, daß der Zweck,se­ren Verwundeten nur das Allerbcstc zu bieten, vollständig er­reicht ist. Tic Kranken machen denn auch in ihren sauberen Belten «inen durchaus zufriedene» Eindruck und cs mag vielen ein Trost in dieser schwere» Zeit das Bewußtsein sein, baß der Staat auch ihrer vorbildlich für unsere Kämpfer gesorgt hat.

Eine noble Firma. Tie Firnia Gebr. Stollwerk A.-6. in Köln hat dem Roten Kreuz den Betrag von 10 000 Mark über­wiesen und ferner zur Erfrischung der durchziehenden Truppen Schokolade für 200 000 Tasten sowie 20 000 Paket: mit Schokolade. Pfcsfermünzpastilleu und Zitronenbonbons zur Verfügung gestellt. Bon dem Gesamtpersonal der Firma sind ctiva 000 Mann e!u- ig<tzog«n. Tiefen werben in regelmäßige» Zeitabschnitte» Feldpost- ibriefe mit nährkräftlgcn Fabrikaten nachgefanüt. Außerdem wird die Firnia de» Fauniran der verhevrateten Einberufenen das Ein- bis Zweifache der monatlichen Unlerstützimg zukommen lasten, die das Reich gemäß dem am 4. August d. Z. beschlossenen Gesetze ge­währt: auch wird sic, je »ach den besonderen Verhältnissen, über diese Mindcstnnteistiitzunq hinausgehcn.

Die beschleunigte Einsendung ausländischer Zeitungen an die Sektion 3 8. des Großen Generalsiabs in Berlin, NW. 40, wird nach wie vor mit besonderem Tank entgegcngcnommcn. Eine Rück­sendung, die teilweise erbeten wurde, kann leider nicht stattfinden. Leitungen, die älter als gebt Tage sind, haben keinen Wert.

Beinahe von der Elcktrisck»«» übersahrcn. Gestern Mittag vergnügten sich mehrere Zungen an der Gabelung des Reuen Weges und der Neuen Bäu« mit einem sogenanntenHolländer". Sic be- incrktcn dabei nicht das Hcvankommen eines Straßenbahnwagens, von welchem der 13jährige Philipvi erfaßt und ein Stück geschlcist wurde. Ter Zunge erlitt dabei einige Verletzungen an, Kopse, die glücklicherweise nicht gefährlich sei,, sollen. Ten Führer des Wagens soll keine Schuld treffen. Man kan» dagegen sehr oft beobachten, daß Kinder sich sehr unvorsichtig ans imd zwischen de» Gleisen be­wegen und spielen.

Kreis Wetzlar.

st. Unkenntnis? Von verschiedenen Seite» wurden uns Klagen kaut, daß Wetzlarer Frauen, deren Männer zum Kriegsdienst eiu- bcrusen worden sind, nur 20 Pfennige Unterstützung pro Tag auge- nneson wurden, während ihnen 30 Pfennig« zustehen, von den«,, sie ihr Leben auch nicht fristen können. Etwas mehr Aufmerksamkeit der zuständigen Behörde wäre am Platze.

st. Unschöne Handlung. Zn Hermann st ein bei Wetzlar be­schäftigt der nationallibcralc Gutspächter Vetter jetzt Familienväter, die in ihren Berus durch die ÄriegSwirren arbeitslos geworden, aber doch mit laudwirtschaftiichcn Arbeiten vertraut sind, von früh 614 Uhr bis abends 148 Uhr für den kümmerlichen Lohn von 2 Mark 60 Pfg. ohne Biköstignug. Das ist wirklich Ausbeutung der Not- lage, zumal Herr V. seine Produkte nicht n,n eilten Pfennig billiger verkauft.

st. Tiegen. N v t l i n d « r u n g. Auch der hiesige Kreisausschuß hat ein« Sitzung cinberufen, um über die »nterstützung der Familien von Kriegsteilnehmern zn beraten. Einstimmig wurde beschlosten, zu der Reichsunterstützimg für Ehefrauen 6 Mark und die übrigen untersttltznngsbcrechtigteu Angehörigen 4.50 Mk. pro Monat ans Kreismittcln als' Zusatzbeihtlfen zu bewilligen.

st. Kirchen a. d. Tieg. Zur Warnung! Tiefer Tage glirqr,. hier zwei Zungen herum, und erbaten in de» Häusern Liebesgaben siir dt« Truppentransporte, angeblich tm Auftrag: des Roten Kreuzes. Zhr Korb war bald gefüllt mit Schinken. Wurst. Speck. Brot, Zigarren usw. und nun wollten diePflänzchen" per Bahn verduften, wurden aber noch recht.zettig am Bahnhof erfaßt, wo ihnen dt« Sachen abgenommen werden konnte».

Telegramme.

Ein Dreibund aus dem Balkan?

Tie Kölnische Zeitnng meldet ans Wien, die Mobil- «rachung der Türkei sei nicht eine bloße Vorsichtsmaß­

regel, sondern die Antwort aus die unmittelbare Be­drohung durch Rußland, das die Absicht hat, die Durchfahrt durch die Tnrdnncltcn zu erzwingen und dadurch den Kamps um den Besitz von Konstantinopcl zu eröffnen. Man nimmt an, daß in den letzten Tagen zwischen Ruß­land und England Vereinbarungen gctrosfen wurden, infolge deren England seinen Widerstand gegen die Oeffnnng der Dardanellen ausgcgcbcn hat. Dadurch ist nicht nur die Türkei, sondern sind auch Rumänien und Bulgarien bedroht, die in die Gefahr geraten, russische Vasallenstaaten zu werden. Hieraus dürste sich eine türkisch-rumänisch- bnlgarische Interessengemeinschaft ergeben, die z» einem gemeinsamen Zusammengehen gegen Rußland und den Dreiverband führen würde, wodurch dieser eine Krüstczcrspiitteriing zugunsten Deutschlands und Oesterreichs erleiden würde.

Aus Sofia wird depeschiert: Tic Bemühungen der Türken und Rumänen, zur Verständigung mit Bulgarien zu ge­langen, nehme» eine immer bestimmtere Form an. Bulgariens Entscheidung bleibt abhängig von den Fortschritten der Oester- reicher in Serbien.

Tie militärischen Vorbereitungen Italiens.

Nach Pariser Meldungen wird dort die Situation in Italien mit steigendem Interesse verfolgt. An die Pariser Ausgabe des Newyork Hcrald wird ans Rom telegraphiert, 200 000 Man» italienische Truppen seien zwischen Mantua, Verona, Peschicra nnd Lugano versammelt; die Garnison in Bologna sei aiisgcbrvchcn, der Hasen von Venedig gesperrt. Brindisi sei in Verteidigungszustand versetzt worden nnd die Flotte habe sich in Tarent konzentriert.

Ter Lügenzar ködert die Polen!

Dem römischen Avanti wird ans Petersburg telegraphiert: Die russische Regierung hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, nach welchem der Zar Pole» die Gcmcindcaiitonomic gewährt und scstsctzt, daß die polnische Sprache mit der offiziellen russischen Landessprache gleichberechtigt sein soll. Ter Ent­wurf soll schon Montags veröffentlicht worden sein.

Nach den Eidbrüchc» des Zaren, der sein Oktobcrmanisest schon nach andertlmlb Jahren in Slücke brach, werden die Polen die neuen Versprechungen gebührend einzuschätzen wissen.

Ttandesamt Gießen.

Geborene.

Znli 20. Dem Zuschneider Karl Joseph Nickel ein Sohn Hans August. 29. Dem Taglöhner Konrad Eller eine Tochter E!se Marie Luise. 30. Dem Buchbinbermetster Johann Georg Leopold Louis Däuser eine Tochter Grete. 31. Ten, Metzger Joseph Koll- man Zwillinge, Karl Joseph »nd Lina. August 1. Dem Schnei­der Kart Rinder Zwillinge. Wilhelm und Hermann. 2. De», Schneider Heinrich Kaspar Wtnnecker eine Tochter Minna. Dem Kutscher Gregorius Robcrtus Linde ein« Tochter Martha. Dem Kaufmann Heinrich Hahn Zwillinge Erika »nd Gertrud«. Tem prakt. Arzt Dr. Wilhelm Emil Goetz eine Tochter Wilhclmine Dorothea. Dem Taalöhuer Wilhelm Zecher ein« Tochter Franziska. 4. Tem Schlosser Karl Friedrich Hermann Storger ein Sohn Wilhelm Karl. Dem Assistent an der Handelskammer Dr. Arnim Karl Reinhard Viktor .Heinrich BnderuS ein Sohn Arnim Georg Heinrich Anton Peter Viktor. 5. Dem Kellner Fritz Bcileckc ein« Tochter Johanna Maria Angela Emilie. Dem Kutscher Heinrich Schmidt «in Sohn Heinrich Konrad Adolf Wilhelm. 0. Dem Eisenbahnschlostcr Paul Bell eine Tochter. 7. Dem Schneider Johann Theodor Klinget ein Sohn Kurt Hans.

8. Dem Bureanvorftcher Artur Münch eine Tochter Frieda. 9. Dem Maler Ernst Friedrich Petzold ein Sohn Willi Sans. Dem Eiscndrcher Johann Heinrich Kühl eine Tochter Gcrtrude Luise. Dem Fuhrmann Heinrich Erb ei»« Tochter Anna. Dem Loko­motivführer Philipp Jakob Schneider eine Tochter Viktoria Ger­mania. 13. Dein Schneider Johannes Schmidt eine Tochter Dora Anna.

Aufgebote.

August 1. Samuel Teller. Kaufmann, mit Frime Ehrenbrod, beide in Gießen. Philipp Heinrich Rahn. Hochbmiaufsehcr. mit Henriette Labudc. beide in Gießen. 5. Henoch Baß, Kaufmann, mit Biene Kalstis, beide ln Gießen.

Eheschließungen.

August 8. Johann Jakob Möller, Zuschneider, in Pforzheim, mit Katharina Schneider in Gießen. 11. Johannes Georg Kart Schwindt, Bahnorbeiter in Grüningen, mit Linse Sophie Henriette Sucr in Gießen.

Stcrbcsävc.

Juli 30. Ferdinanb Schott, Meinhändlcr, 03 Jahre alt, Wolkcngastc 27. 31. Louis Heilbrunn, Rentner, 72 Jahre alt, Wilhelmstraß! 0. 30. Lina Katharine Elise Grüncmald, 23 Jahre alt, Schisse,ibcrgcrweg 71. August 0. Heinrich Kaiser, 74 Jahre alt, Licherstraßc 74. 8. Elise Rabenau, 28 Jahre alt, Damm­straße 9. Marie Stock, geb. Haberinchl, 00 Jaßrc alt, Lichcrstr. 74.

Peter Martin Mittler. Dachdecker. 49 Jahre alt. Rodheimcrstr. 2.

Elisabeth Nicolai, geb. Merker, 69 Jahre alt, Dammür. 25. 9. Emma Schneider. 4 Monate alt, Brandgastc 4. Tr. Georg Wilhelm Koch, Zahnarzt. 77 Jahre alt, Wcstantage 1. 10. Lina Schreiber, geb. Wagner, 08 Jahre alt, Wagengastc 5.

Vctarmtmachuna.

Ich Hab- Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß die Mit­arbeit in der freien Liebestätigkeit die Einwohner von ihrer Pflicht, die ihr zngeteilte Einquartierung aufz»- nchmcn und zu verpflegen, keineswegs entbindet.

Es wird ferner darauf ausniertsnin gemacht, daß cs Sache der Vermieter oder ihrer Stellvertreter ist, für eine gerechte Verteilung der ein zu quartierenden Mann- ch a s t c n unter die Hausbewohner Sorge zn tragen.

Gießen, den 17. August 1914.

Ter Obrrbürgcrmcister.

Keller.

Bekmmürmchmm.

Aus der Kommerzienrat Heichelheim-Stiftung sind am 1. No­vember 1014 990 Mark zn verteilen. Nach 8 3 der Stiftungs­urkunde können zur Bewerbung nur zugelasteu werben a) Personen, die während des Feldzuges 1879/71 im Militärvcr- hältnis gestanden haben nnd st) Frauen und Kinder solcher Personen, vorausgesetzt, daß sic einer derartige,, Unterstützung würdig und be­dürftig sind und vom Tag: der Bewerbung ab rückwärts gerechnet mindestens zwei Jahre ununterbrochen in Gießen gewohnt haben.

Bewerbungen sind bis zum 40. Sepie,der da. Js. im Stadt­haus. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 15 schriftlich oder mündlich ein- zurcichen unter Vorlage der die Erfüllung der Bedingungen Nach­weise,iden Papiere und ärztlicher Bescheinigungen über etwa be­hauptete Krankheiten.

Gießen, den 11. August 1914.

Der Oberbürgermeister.

_ Keller. _

Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters, Gießen.

Verlag von Krumm & Eie., Gießen.

Druck: Verlag Offenbachcr Abendblatt, E. m. b. H., Offenbach a. M.

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Für die Einmachezeit

Festsetzung von Höchstpreisen.

Unter Bezugnahme auf das unterm !>. August 1011 in der Obcrhessischen Vvlkszcitnng Rr. 184 veröffentlichte Gesetz, die Festsetzung von Höchstpreisen betreffettb, mach ich hierdurch erneut daraus ausmcrksam, daß ich bei berechtigten Klage» über ungerechtfertigte Preissteigerungen für den Bezirk der Stadt Gießen die Höchstpreise fcstsctzcn werde.

Es liegt im Interesse der Bevölkerung, mir von nngerccht- scrtigten Preissteigerungen sofort Mitteilung zn machen.

Gieße», den 17. August 1014.

Ter Oberbürgermeister.

Keller.

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