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nächst der Elsenbahnbrücke steht, klapperte, dann war alles still, aus der Ferne hörte man die Drgel des Karussells, unsere Schritte hallten auf dem Pflaster wider, wir hatten uns so viel zu erzählen. Sch berichtete, wie Lina im Getümmel der Feuersbrunst mir entgegengetreten war wie ein Wesen aus einer ganz anders gearteten ruhigen und friedlichen Welt, und sie erzählte mir, daß sie mich schon an diesem Tage liebgewonnen habe.
Als wir auf der alten Steinbrücke waren, die die Altstadt von der Neustadt trennt, schlug es nebenan von dem Turm der Pauluskirche 12 Uhr. Arm in Arm gingen wir durch die Mannheimer Straße, wir waren beide der Ueberzeugung, daß Gottes Wille uns zueinandergefllhrt habe. Sch begleitete Lina bis zu dem Hause ihrer Dienstherrschaft, wo wir voneinander schieden.
So endete dieser für uns beide so denkwürdige Iahr- marktstag. (Fortsetzung folgt.)
Kleine Mitteilungen.
Der E> b e rhessis ch e Verein für Snnere Mission verzichtet in diesem Kriegswinter, wie andere Vereine auch, auf die Abhaltung seiner Jahresversammlung, die sonst regelmäßig Anfang November stattzufinden pflegte. Er veranstaltet statt dessen eine Neihe von Vorträgen über religiöse Fragen, die mit dem Krieg in Beziehung stehen. Diese Vorträge werden vom nächsten Sonntag ab alle 14 Tage in der hiesigen Stadtkirche abends 8 Uhr gehalten werden und nicht länger als eine Stunde währen. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird Gelegenheit zur Spendung von Gaben für die Kriegsarbeit der Snneren Mission geboten werden. Der erste Vortrag, Sonntag, 1. Uov., wird von Prof. O. Schian gehalten werden und das Thema behandeln: „Bedeutet der gegenwärtige Krieg der Bankerott der Thristen-
heit?" Es folgen Vorträge von Geh. Kirchenrat Prof. D. E ck <Der Krieg als Erzieher zum persönlichen Ehristentum) und Direktor Prof. O. § ch o e l l in Friedberg (Der Krieg als Erzieher zum praktischen Ehristentum). Jedermann ist herzlich eingeladen.
Kirchliche Anzeigen.
Sonntag, den 1. November, 21. nach Trinitatis. Neformationsfest.
Kollekte für die Gustav-Adolf-Stiftung. Gottesdienst.
Sn der Stadtkirche, vormittags dVe Uhr: Pfarrer V. Schlosser, vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeind«.
Pfarrer D. Schlosser.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Mittwoch, den 4. November, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfarrer O. Schlosser.
Sn der Johanneskirche. vormittags d'/z Uhr: Pfarrer Bechtolsheim«r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde.
Pfarrer Bechtolsheimer.
Abends 5Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 7Vs Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde im Lukassaal, sowie der männlichen Jugend der Johannesgemeinde im Johannessaal.
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