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1932 hatte Frankreich 722 000 Geburten
1938 hatte Frankreich 612 000 Geburten(hiervor stammten nicht weniger als 56 000 — 10% von Ausländern)
1940 hatte Frankreich 450 000 Geburten
1941 rechnet man günstigstenfalls mit 334 000 Geburten.
3. noch das Flüchtlingsproblem hinzugekommen ist. Und zwar werden die im Jahre 1940 evakuierten 6—8 Millionen Franzosen einmal eine Erhöhung der Sterblichkeitsziffer verursachen, zum anderen aber auch die Geburtenziffer ungünstig beeinflussen.
4. bisher jeder verlorene Krieg die Geburtenziffer des betr. Volkes her⸗
untergedrückt hat. Das rapide Schwinden der französischen Volkskraft wird auch veran— schaulicht durch eine Vorausberechnung französischer Bevölkerungspoli⸗ tiker, die auf Grund der Verhältnisse des Jahres 1938 errechnet haben, daß Frankreichs Bevölkerungsziffer von 41, Mill. im Jahre 1935 auf 29,6 Mill. im Jahre 1988 zurückgehen wird.
Hierbei war der Zusammenbruch mit seinen bevölkerungspolitischen Auswirkungen von 1940 aber noch nicht einkalkuliert.
Drei weitere biologisch bedeutsame Tatsachen dürfen wir ferner nicht vergessen, wenn wir die biologische Stellung Frankreichs besprechen:
1. Der Geburtenrückgang ist in Frankreich keine Angelegenheit der Groß— stadtbevölkerung allein, denn auch der französische Bauer ist kinderarm. Auf der anderen Seite ist das nordafrikanische Arabertum wesentlich geburtenstärker als Frankreich. Ferner haben sich einige Franzosen bereits darüber Gedanken gemacht, daß der ostasiatische Besitz Frankreichs(Indochina) 2, Mill. Einwohner und nur 42 O00 weiße Franzosen zählt.
2. Ist die Überfremdung Frankreichs kaum noch rückgängig
zu machen:
1851 hatte Frankreich nur 379 298 Fremde(1% der Gesamtbe— völkerung),
1939 hatte Frankreich dagegen 4 200 ooo Fremde(10 do der Gesamt— bevölkerung).
3. Sind die französischen Kolonien keine Kraftreserven mehr, sondern eine biologische Gefahr ersten Ranges geworden.
So bildet das geburtenstarke nordafrikanische Arabertum eine biologische Gefahr, denn dort steht den kleinen Gruppen weißer Franzosen nicht nur eine zahlenmäßig gewaltige, sondern auch kulturell durchaus leistungsfähige einheimische Bevölkerung gegenüber, die nach und durch die Assimilation ihre Machtansprüche eines Tages anmelden könnte.
Andererseits ist allerdings die Negerbevölkerung des französischen West⸗ afrikas kinderarm und biologisch schwach. Aus diesen Gebieten vermochte daher auch Frankreich keineswegs beliebige Mengen von Truppen zu holen. Aber auch die französische„Indochinesische Union“ in Ostasien mit ihren 2½ Mill. Einwohnern vermochte Frankreich nicht mehr wie im Weltkrieg größere Truppenmassen zu schicken, denn dort waren die an sich guten anna⸗


