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mitischen Schützenregimenter nötig, um die Kolonie vor einem evtl. Zugriff Japans zu schützen. Wir waren daher auch nicht überrascht, daß wir bei Be⸗ suchen unserer Gefangenenlager unter den französischen farbigen Soldaten aus Indochina vorwiegend Reservisten vorfanden.

b) Die großbritannischen Bevölkerungsverhältnisse.

Das Interesse für bevölkerungspolitische Fragen ist auch in Groß⸗ britannien in letzter Zeit geweckt worden, nachdem man dort bis dahin unter Bevölkerungspolitik hauptsächlich dieGeburtenkontrolle, d. h. die Ver⸗ hütung von Geburten verstanden hatte.

Nachdem man im Jahre 1937 feststellte, daß von den 600 Parlaments- angehörigen ein Drittel ledig war, hat man in England versucht, die Ur⸗ sachen für den Geburtenrückgang aufzufinden. Man hat sogar einen Unter⸗ suchungsausschuß eingesetzt, der dann auch aufschlußreiche Veröffentlichungen über die englischen Bevölkerungsverhältnisse gegeben hat.

Der tiefste Stand der englischen Bevölkerungsbewegung war im Jahr 1933 vorhanden. Seit dieser Zeit ist eine geringe, allerdings völlig unzu⸗ reichende und daher praktisch wenig bedeutsame Zunahme der Geburten⸗ ziffer eingetreten.

Dies geht aus der Abbildung s hervor.

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Abbildung

Die Aufstellung ist gleichzeitig eine Gegenüberstellung mit dem deut⸗ schen Altreich.

Wenn die nach 1933 erfolgte Zunahme der Geburtenrate in England hätte ausreichend sein sollen, um ein günstiges Bild für die Zukunft zu er⸗ geben, so hätte die Steigerung nicht einen Unterschied von 3 9%, sondern von 30% ergeben müssen. Immerhin fehlte England nach dem Stand vor diesem Kriege 28 9% an seiner Geburtenzahl zur bloßen Erhaltung des Volksbestandes.

Bei der Besprechung der Bevölkerungsverhältnisse in Großbritannien ist ferner zu berücksichtigen, daß der Volksbestand durch die Ein⸗ und