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Schriften der Ludwigs-Universität zu Gießen
 
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2000 RM. Die durch die Kürzung der dem Ausschuß zur Verfügung stehenden Mittel erzwungene Herabsetzung seiner Gaben konnte wenigstens z. T. durch eine einmalige Aberweisung der Landesregierung in Höhe von 1000 RM ausgeglichen werden.

Folgende Gießener Dozenten überließen der Aniversitäts-Bitliothek ihre eigenen Veröffentlichungen: Bertram, Cordier, Dietz, Frölich, Fromme, Götze, Gundel, Harrassowitz, Henneberg, Kliewe, Klüpfel, Kuhn, Stoltenberg, Walther.

Besonders beachtliche Geschenke gingen ihr zu von: Frau Kuhn, Gießen (Nachlaß von Professor Kuhn); Frau Streng Erben(Nachlaß von Geheim⸗ rat Streng, Gießen); Geh. Rat Prof. Sommer Erben und vom Lesehallen⸗ verein, Gießen.

Aus der großen Zahl der sonstigen Spender für die Aniversitäts⸗ Bibliothek seien genannt:

General Dr. Bethcke, Schriftleiter Ernst Blumschein, Lehrer i. R. Clarius, Professor Dr. Dietz, Studienrat Frank, Frau Marie Fried⸗ lein, Professor Dr. Frölich, Studienrat Dr. Fritz Fischer, Frau Marie Grotmann, Siegen, Gymnasium Gießen, Med.⸗Rat Dr. Hill, Professor Dr. K. Hummel, Industrie- und Handelskammer Wetzlar, Pfarrer i. R. A. Kalbhenn, Professor Dr. Hans Koeppe, Kreisamt Gießen, Museums⸗ direktor Dr. Kunkel, Stettin, Oberveterinärrat Dr. Monnard, Frau Elise Richter, Lehramtsassessor Schad, Gerichtsassessor Scheiber, Frau M. Schultz, Berlin(Werke ihres Gatten, Prof. Schultz), Bezirkssparkasse Gießen, Baurat H. Steinbach, Prof. Dr. Fritz Stroh, Erlangen, Landgerichtsrat A. Trümpert, Dr. Karl Walbrach.

Auch der Tausch von Doppelstücken brachte der Aniversitäts-Bibliothek im abgelaufenen Jahre manche wertvolle Erwerbung. Von den Tausch⸗ freunden seien besonders erwähnt: Oxkord University Librarg, Ne Vork Public Librarg, Fürstliche Bibliothek Lich, Aniversitäts⸗Bibliothek Basel.

Dem Hygienischen Institut wurden im Jahre 19387 von der Firma E. Leitz, Wetzlar, die Zeitschriften Annales de Parasitologie humaine et com- parée, Annales de l'Institut Pasteur, Bulletin de J'Institut Pasteur, Revue de Medicine et d' Hygiene tropicales laufend zur Verfügung gestellt.

Der Medizinischen und Nervenklinik ist ab 1. Oktober 1937 ein Stipendium der William-Kerckhoff-Stiftung für die Dauer eines Jahres zu gewiesen worden. Dieses erhielt Dr. G. Perschmann.

Die Firma Leitz, Wetzlar, übereignete der Dermatologischen Klinik ein optisches Instrument, um Dickenmessungen an der Haut durch⸗ zuführen. Außerdem hat sie dieser Klinik ausländische dermatologische Lite- ratur zur Verfügung gestellt.

Der Chirurgischen Klinik machten zum Geschenk: die Firma Leitz in Wetzlar einen Polarographen, einen Leitz-Photometer und einen mikro⸗ photographischen ApparatPanphot; die Firma Lautenschläger, Mün⸗ chen einen Jonometer. Außerdem stellten dieser Klinik für ihr Carcinom⸗ laboratorium die Mittel zur Einstellung von Hilfskräften zur Verfügung: die