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Titel eines Deutschen Studentenboxmeisters in der Leichtgewichtsklasse er werben.
Für den Ruderbetrieb wurde für die Zukunft dadurch eine wesentliche Verbesserung erreicht, daß der im März 1936 mit der Gießener Rudergesell⸗ schaft abgeschlossene Vertrag rückgängig gemacht und durch einen neuen Ver—⸗ trag ersetzt werden konnte.
Die Fortbildungskurse auf dem Gebiet der körperlichen Erziehung wur— den dreimal abgehalten und waren von 47, 63 bzw. 23 Teilnehmern besucht.
Der hauptamtliche Assistent am Institut für Leibesübungen Dr. Paul Küthe wurde für die Zeit vom 1. November 1937 bis 31. März 1938 an die Reichsakademie für Leibesübungen in Berlin abkommandiert.
Das Studentenwerk Gießen berichtet:
Die Beanspruchung des Studentenhauses in der abgelaufenen Zeit war sehr rege. Der Ausgleich des Haushaltsplans wurde erreicht. An dieser Stelle sei allen denen herzlicher Dank gesagt, die ihre Anteilnahme an den Aufgaben des Studentenwerks durch eine Erhöhung ihrer laufenden Zu— schüsse unter Beweis gestellt haben. Die im Studentenhaus zur Verfügung stehenden Einzel- und Doppelzimmer waren durchgehend belegt. Auch in den Semesterferien konnten sie zu 500% besetzt werden und standen auch für Ta⸗ gungen zur Verfügung. Als Kameradschastshaus des NSS SStB. wurde das Studentenhaus nach dem W.S. 1936/37 nicht mehr beansprucht. Für Förde— rung stellte das Studentenwerk bereit
im S. S. 1937 11599 RM im W. S. 1937/88 15 621 RM für den Gesundheitsdienst waren es im S. S. 1987 4417 RM im W. S. 1937/8 3747 RM.
Die Ludwigs⸗Aniversität Gießen hat auch in diesem Jahre für diele wertvolle Geschenke zu danken und über sie zu berichten.
An erster Stelle ist hier die Gießener Hochschulgesellschaft zu nennen, die auch im abgelaufenen Jahre wieder die Institute und die For⸗ schung an unserer Aniversität durch große Zuwendungen gefördert hat— für die Einzelheiten verweise ich auf deren Jahresbericht.
Ferner soll hier nochmals die Robert- und Emmy-Sommer— Stiftung erwähnt werden, die der am 2. Februar 1937 verstorbene Geheime Medizinalrat Professor Dr. Robert Sommer und seine am 28. August 1935 bereits dahingeschiedene Gattin Emmy, geb. Schäfer, zugunsten der Ludwigs⸗ Aniversität errichtet haben. Das Stiftungsvermögen beläuft sich auf rund 14000 RM.
Auch im abgelaufenen Jahre sind der Universitäts-Bibliothek wieder wertvolle Geschenke zuteil geworden. In erster Linie dankt sie dem Bibliotheksausschuß an der Berliner Staatsbibliothek für Zuwendungen aus⸗ ländischer Zeitschriften und veterinärmedizinischer Werke im Werte von über


