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hard Pfahler für die Zeit vom 1. November 1934 bis zum 31. August 1935 zum Rektor der Landesuniversität.
Der Oberbibliothekar an der Universitätsbibliothek Professor Dr. Georg Koch ist auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November 1934 unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste und mit besonderer Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns in den Ruhestand versetzt worden.
Studienrat Heinrich Clarius wurde ab 1. Juli 1934 zum Di⸗ rektor der Universitätsbibliothek Gießen ernannt.
Am 27. Dezember 1934 sprach der Hessische Staatsminister ge⸗ möß 8 3 der Verfassung der Gießener Dozentenschaft die Ernennung des Professors Dr. Hummel zum Führer der Dozentenschaft und des Assistenten an der Chirurgischen Klinik Dr. Ottfried Timpe zum Zweitführer aus.
Der Chef des Ausbildungswesens hat für die Aufgaben des früheren SA.-Hochschulamtes den Sturmbannführer Arndt ab 1. No⸗ vember 1934 zum Hochschulverbindungsführer ernannt.
Zum 1. November 1934 ist der Hilfsbibliothekar Lic. Erwin Schmidt zum Bibliothekar bei der Aniversitätsbibliothek in Gießen ernannt worden.
Bürodirektor Emil Kinkel bei der Verwaltung der Aniversi⸗ tätskliniken in Gießen ist mit Wirkung vom 1. September 1934 zum Bürodirektor bei dem Rektorat der Landesuniversität ernannt worden. Mit Wirkung vom gleichen Tage ab wurde der Verwaltungs- oberinspektor bei der Verwaltung der Aniversitätskliniken Heinrich Freundlieb zum Bürodirektor bei der Verwaltung der Univer- sitätskliniken ernannt. Beide Beamte versahen den Dienst in ihren neuen Stellen bereits seit dem 1. April 1934.
Zu Kanzlisten wurden ernannt die Kanzleigehilfen bei der Ver⸗ waltung der Aniversitätskliniken Karl Horst(mit Wirkung vom 1. April 1934) und Ernst Parr(mit Wirkung vom 1. Oktober 1934).
Versuchsfeldinspektor Erwin Wendt, früher am Landwirtschaft⸗ lichen Institut, der seit dem 1. Januar 1932 ohne Bezüge beurlaubt war, wurde auf Grund des 8 6 des Berufsbeamtengesetzes mit Wir— kung vom 1. Januar 1935 an in den Ruhestand versetzt.
Der Kanzlistin bei der Frauenklinik Wilhelmine Vogt geb. Reh⸗ nelt wurde die von ihr erbetene Entlassung aus dem Staatsdienst zum 1. Juli 1934 unter Anerkennung ihrer geleisteten Dienste be⸗ willigt.


