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30 44 Kolobom- Operation

xe. IGI].[rel ßdom re und II 4 ävdlpes, II 5 Adiol sind wohl Teile me- trischer Beispiele; vgl. etwa Soph. Antig. 162 165.

11 Die Zeile könnte auch mit ro geschlossen haben.

2 Lesungen am Ende ganz unsicher.

3 Lesung und Ergänzung zweifelhaft; rechts oben von Xx könnte noch etwas gestanden haben, was aber nicht zu lesen ist. Bei dem dritten Punkt scheinen Reste auf 7 oder? zu deuten. Rechts von der Zeile auf dem Interkolumnium noch schwacher Buchstabenrest(e 2).

II 2 Hier scheint vor der Zeile auf dem Interkolumnium nochsi zu stehen. 8 es nlödes?

44 Kolobom- Operation.

P. 153, erworben durch das Deutsche Papyruskartell 1012 aus der Pro- vinz Faijüm, besteht aus zwei Bruchstücken einer Papyrusrolle und enthält Reste von 17 Zeilen einer Kolumne. Fragment] ist 6,5 em hoch und 4 cm breit, Fragment Il fast 9 cm hoch und 1,22 cm von Z. 4-11 und 3 em von Z. 1217 breit. Sie gehören so zusammen, daß die oberste Zeile von II nach einem verlorenen Zwischenstück, das bei den einzelnen Zeilen ver schieden groß ist und zwischen vier und sieben Buchstaben umfaßte, an die vierte Zeile von J ansetzt. Dafür, dab der Zwischenraum bei der Verglasung von Dr. Ibscher richtig angesetzt ist(S. Abbildung VII, spricht der Umstand, daß der rechte Bruch von I ziemlich gleichmäßig senkrecht verläuft und nach dem Ansatz durch den linken Bruch von II von Z. 12 an in derselben Linie genau so fortgesetzt wird. in der Senkrechten wird die Anordnung auch durch das Zusammenpassen des Inhalts und die Möglichkeit von Er gänzungen als richtig bestätigt. II enthält somit die Enden der Z. 4-17, die Mitten der Z. 111. Der Bruch von] ist auch links ziemlich regel- mäbig; verloren müßten zu Beginn der Z. 1-11 elf oder mehr Buchstaben sein, falls das von Prof. Kalbfleisch vorgeschlagene csdννα rf ανοννοονν f νο in Z. 8/9 richtig ist(vgl. z. B. Gal. X 1014, 16 K); denn rpòôrov steht dann am Anfang von Z. 9 und für das nächste, mit ev endigende Wort sind noch mindestens fünf Buchstaben nötig; wahrscheinlich stand hier die erste Per- Son Plur. Praes. oder Futuri. Somit ergäbe sich eine Zeilenlänge von etwa' 10 cm mit Raum für 34 Buchstaben und mehr. Von einem freien Rand oder einem Interkolumnium ist nirgends etwas erhalten.

Die der Faserrichtung parallele Schrift steht ziemlich eng und zeigt ein auffallendes Streben, die einzelnen Buchstaben miteinander zu verbinden, und zwar nicht nur, wo es die natürliche Form der Buchstaben nahelegt, sondern auch, wo eine Verbindung durch künstliche Verbindungsstriche erst geschaffen werden muß. Dieses Verfahren ist bei Schubart, Paläogr. S. 36 ff. als der sogenannte Gebeleènstil charakterisiert; vgl. auch S. 110f. Demnach wäre der Papyrus etwa um die Wende des zweiten zum ersten Jahrh. v. Chr. geschrieben, also noch in vorrömischer Zeit, was auch wegen der Verfasserfrage(s. u.) bemerkenswert ist. Im Streben nach