40 Scholien mit Hellanikosbruchstück und Simonideszitat 2
Durch diese für einen literarischen Text sehr zahlreichen Abkürzungen ist das Stück besonders interessant; hierzu ist zu vergleichen der Artikel Siglae von Bilabel bei PW II A 2270 ff., besonders 2293 ff. Zu den dort (2204 f.) verzeichneten literarischen mit Abkürzungen versehenen (a- u) sind inzwischen hinzugekommen:
v) PSI VII 840 Grammatischer Traktat. 2. Jahrh. n. Chr.
W) PSI XI 1219 Scholien zu den Aixia des Kallimachos. 2. Jahrh. n. Chr.
*) Melanges Mas pero II 1(1934) S. 148 ff. Homerscholien. 2. Jahrh. n. Chr.
y) PSI VII 844 Epische Hexameter. 3(2). Jahrh. n. Chr.
In w) treten neue Formen gegenüber den bei Bilabe!(2295 f.) ver- zeichneten nicht auf. In den übrigen sind neu“:
di auch mitten im Wort in y) o= o(Top“= Loy) in y)
8 d= G ν 2) in y), sonst a Oder K o öri in x); der Herausgeber W. a“= dnò in y), sonst à oder aft G. Waddell sagt: απνiνιν= o, „ Wofür Bilabel ö anführt , e e n= fei in X), sonst tt 2 uerd in Y, sonst u;—= cd als Endung in y)
Y im Kompositum roi in).
Unser Stück enthält folgende Abkürzungen(die bei Bilabel noch nicht genannten versehe ich mit*, die auch oben nicht verzeichneten mit*):
5= di auch mitten im Wort J 8. 9.= ody 15
II. 12(bekannt ähnlich: r n= nepi 13; vgl. oben
= fta); daher auch x, dar r rds II S; als Endung II 2. 3. 11
II 10(sonst meist x“, aber auch(vgl. bes. Anm. zu II 3); be—
c und s); vgl. oben kannt aus mittelalterlichen „ Handschriften; s. Wattenbach, fad I 12 Gr. Pal.“ S. 112 und Gardt- 55„ hausen? II S. 335; vgl. oben? e eig(oder és?) II 8. 9*= f sse I 4. 9. II 13; als Endung e ent e 6 18. 9 my II S. 6; kommt hier nur als H= rob 8. 9
Endung vor r A cy nur als Endung 13.
Wie meist bei den stark mit Abkürzungen versehenen Texten dürfte es sich auch hier um Scholien handeln. Darauf deutet auch, daß in Kol. II zweimal(Z. 3 und 11) der Text um 1 bis 2 Buchstaben ausgerückt
Dazu treten die in der folgenden Liste mit* versehenen aus unserem Stück, das mit z) zu bezeichnen wäre.
2 Mir scheint danach, daß in PSI 844, 10 doch gd) ο, woran auch die Herausgeber dachten, eher zu lesen ist als pp d) trotz des seltenen Vorkommens des Wortes und der, wenigstens bei Ps.-Arist. 396 4 3, ganz speziellen Bedeutung(rh ce¹ð“ẽtpe oi dv pirrobyres ct dr Kar“ op dds FTvigc).


