40 Scholien mit Hellanikosbruchstück und Simonideszitat 19
8 npoqfrôueva(die Lesung ist unsicher) Medium:„was zu jenem hin- führte“(zu der Aufforderung, den Tiresias zu befragen?); Belege bei Liddell- Scott s. v. 4.
10 Am Ende olbons möglich, doch nicht notwendig; auch ò ev und anderes bietet sich.
B Wie das Fragment B mit A zusammenhängt, bleibt bei der Dürftig- keit des Erhaltenen ungewiß; auch ob es davor oder dahinter gehört, ist nicht festzustellen; für das erstere könnte vielleicht sprechen, dab man B 1/2 d diane νE,jʒ epi fle uαrαe p Oder ähnlich ergänzen kann. Das Thema ist jedenfalls das gleiche(die Worte uavrucfse und Kipxn zeigen das deutlich).
1 Nur in der zweiten Zeilenhälfte sind geringe Spuren erhalten.
2 re ist übergeschrieben; nach np õ% steht ein Doppelpunkt; wahr- scheinlich stand also auch zu Beginn der Zeile Paragraphos, um anzudeuten, daß ein neuer Redner beginnt(vgl. Gardthausen, Gr. Pal.? II S. 400). Der Buchstabe nach rc läßt sich nicht bestimmen, ebensowenig, ob die Zeile noch etwas weiterging.„Vielleicht rum. x“ Kalbfleisch(Korrekturnote).
3 ndia muß wohl gleich ndeid sein, denn im folgenden war zuerst ⁊ëο Kipem geschrieben, dann wurde das„ beidemal ausgestrichen und links darüber ein 1 geschrieben; also scheint auch der Schreiber zuerst nia irr- tümlich als; did oder n did gefaßt zu haben.
4 Uber dem i von péxecri vielleicht ein übergeschriebenes v.
40 Scholien mit Hellanikosbruchstück und Simonideszitat
P. 307, hoch etwa 7, breit etwa 8,5 cm, ist das Bruchstück einer Papyrus- rolle und wurde 1928 durch Prof. D. Dr. Carl Schmidt von Händlern aus Madinet el-Faijuüm erworben. Auf der Vorderseite sind neun Zeilenenden mit gröberen oder geringeren Resten sowie zwei Zeilen Schlubornamente zu erkennen. Diese bestehen aus rechts offenen spitzen Winkeln, während bei Gardthausen, Gr. Pal. 2 J S. 226(vgl. BKT VI S. 111113) links offene in dieser Verwendung erwähnt sind; ähnliches s. II S. 410. Weiter haben wir dann nach einem etwa 1,5 em breiten Interkolumnium noch von einer zweiten Kolumne elf Zeilenanfänge mit geringen Resten. Ringsum ist der Papyrus stark zerfetzt. Die Vorderseite ist vielfach abgewischt und verblaßt, so daß nur sehr wenig zu lesen ist und eine nähere Bestimmung des Inhalts nicht möglich war. Die Schrift trägt im Gegensatz zu der auf der Rückseite durch- aus literarischen Charakter und dürfte an das Ende des 1. Jahrhs. n. Chr. gehören. Ich lasse den Text ohne alle Lesezeichen hier folgen:
1 (K +) 1 Je N 2 Idev. 1 des
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