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16 e 39 Dialog über die Odyssee

O Iνjνj&xꝑͤs oòde napd mrôroy didods xcbpY(Fr. 20 Usener) und mit ihm seine nächsten Schüler; spätere kommen wegen des Alters des Gießener Stückes nicht in Betracht..

Daß immerhin das Werk, aus dem unser Stück stammt, eine gewisse Verbreitung genossen haben muß und daher wohl auch nicht von einem ganz unbekannten Verfasser stammt, geht daraus hervor, daß sich in London ein ins 1. Jahrh. v. Chr. gehöriges Bruchstück befindet, das ganz sicher zu einer zweiten Abschrift desselben Werkes gehört: H. J. M. Milne, Catalogue f the Literam Fapgni in the Britisi Museum Nr. 160. S. 129 ff.(P. Br. Mus. 1874). Dazu Körte, Arch. f. Pap.-Forsch. X, 1931, S. 224 f. In beiden Stücken haben wir Dialog. Der eine Partner heißt hier wie dort Theophanes, der dort sogar zweimal angeredet wird. Er hat in beiden Fällen anscheinend nicht die führende Rolle, aber er macht durchaus beachtenswerte Einwände, ja im Londoner Stück gibt der Sprecher einmal zu, früher selbst der An- sicht des Theophanes gewesen zu sein. Leider hat sich unter den Ver- tretern des Namens Theophanes bis jetzt keiner auftreiben lassen, der hier in Frage käme, bedauerlich vor allem deshalb, weil uns das auch der- sung der Verfasserfrage näherbrächte. Auch im Londoner Fragment deutet Paragraphos wiederholt den Wechsel des Sprechers an. Auch die Problem- stellung ist in beiden Stücken ähnlich. In dem Giehßener Papyrus geht es allem Anschein nach um die Frage, warum Kirke dem Odysseus sein Schick- sal nicht selbst weissagte, sondern ihn zu Tiresias schickte, und es wird die Ansicht vertreten, Kirke habe eine solche Sehergabe gar nicht besessen (Z. 6/7). Hier sind zu vergleichen die Scholien QM zu* 492: did ri ody obe abr uavrebe roi; öri dy éricrevgev Oducceòs épchons görffs. Dem ent- spricht Eustathius zu& 401: br ueY N Kipen c pοοννν ονi, rd& α,ůZ r Odo ducxepffl, ta ui Griorndiß che di' Epora reparevouevn cot ꝙoß ep m νοu,e π, πνοον Wie man sieht, führen die Scholiasten einen andern Grund für das Verhalten der Kirke an, aber die Fragestellung ist bei ihnen die gleiche wie in unserm Stück. Ubrigens kommt der führende Sprecher auch hier in Z. 8 ff. auf das Liebesmotiv zu sprechen; in welcher Absicht, muß dahingestellt bleiben. In dem Londoner Papyrus handelt es sich eben- falls um eine Frage aus der Odyssee, und zwar darum, warum Homer den ros eingeführt habe(Od. 17 u. 18). In der allein zur Not verständlichen mittleren Kolumne des vierten Fragments ist jedoch durch einige Versehen des Schreibers und teilweise Zerstörung des Materials die Sache etwas in Verwirrung geraten, so daß auch Körte die letzten Sätze des Theophanes unverständlich und schwerlich in Ordnung schienen. Durch die Güte von Dr. Bell und Mr. Skeat in London erhielt ich nun eine Photographie des Stückes, und es läßt sich vielleicht auf folgende Art der Zusammenhang verstehen: Die Paragraphos unter Z. 74 ist vom Schreiber zu Unrecht ge- setzt worden; aber auch unter Z. 75 eiceh huge läßt sich mit ziemlicher Sicherheit dasselbe Zeichen feststellen; es ist wohl versehentlich vom Heraus- geber nicht angegeben, ist aber auch hier anscheinend ein Schreibfehler.

Dort könnte also Z. 63 vor d Geò dM, ˖ ein anerkennendes ebyé ge- standen haben.