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14 38 Homer Odyssee n 111-124 39 Dialog über die Odyssee

enthält dürftige Reste aus Ilias Z 163-177. Ringsum stark zerfetzt, nur oben ein 3,5 cm hoher freier Rand besser erhalten. In der Mitte der sechs obersten Zeilen ist der Papyrus vollständig zerstört(bis zu 20 Buchstaben), und auch ringsum sind die Buchstaben stark abgewischt. In wenigen Fällen das Zeilenende, nie der Anfang erhalten. Dreimal am Ende(V. 169, 170, 174) Orrrun VW. 1 mutum wird geschrieben. Diakritische Punkte über dem von idecd i(V. 176). Schrift wohl frühes erstes Jahrh. v. Chr. Ahn- lich in der ganzen Art ist: The Pal. Soc. II 182(Brit. Mus. 271): early first cent. Stark ähneln sich u und q,* mit links überhängendem Querbalken und d mit überhängendem Dach. 8

Die hier erhaltenen Verse sind bis jetzt auf Papyrus sonst noch zutage getreten in P. Ox. III 445(2 /. Jahrh. n. Chr.), der Z 128-529 enthält, sowie in einem P. Teb.(2. Jahrh. v. Chr.), in dem die ersten 345 Verse des Buches

stehen(P. Collart in Revue de philologie VI S. 327 Nr. 270 nach einem be

sonderen Brief von Hunt). In unserem Stück keine bemerkenswerten Lesarten.

38 Homer Odyssee 9 111 124

P. 364, ganz kleines Bruchstück, erworben 1928 durch Prof. D. Dr. Carl Schmidt von Händlern aus Madinet el-Faijüm, hoch 8, breit 3-4 cm, ent- hält ganz geringe Reste von Od. VII 111-124, bis zu acht Buchstaben am Anfang jedes Verses. Keine Lesezeichen. Schrift des ersten Jahrhs. v. Chr. (stark ausgebildeter linker Querstrich des c, Ubergangsform des 7). Auf der Rückseite ganz geringfügige Reste in Geschäftsschrift derselben Zeit. Auf Papyri gefunden sind die Verse noch: P. Lips. III des 4. Jahrhs. n. Chr., der V. 67- 126 enthält; beschrieben mit Angabe der abweichenden Lesarten von Fr. Blaß, Ber. d. Sächs. Ges. d. Wiss. Philol.-Hist. Kl. 56, Bd. 1904, S. 211 ff. Keine Sonderlesarten weder hierzu noch zur Vulgata.

39 Dialog über die Odyssee

P. 361, erworben 1928 durch Prof. D. Dr. Carl Schmidt von Händlern aus Madinet el-Faijüm, besteht aus zwei Fragmenten A und B einer Pa- pyrusrolle, die beide wieder in je zwei Stücke zerfallen. Fragment A ist im ganzen etwa 7 cm hoch und 9 em breit. Durch einen verlorenen, ungefähr senkrechten Streifen von etwa 24 Buchstaben Breite zerfällt es in zwei ungleich große Teile. Diese wurden bei der Verglasung unmittelbar an- einandergerückt; aus den teilweise ganz sicheren Ergänzungen geht aber hervor, wie groß der Zwischenraum in Wirklichkeit angesetzt werden muß; dies ist in der Abbildung VI berücksichtigt. Links ist vom Interkolumnium noch 1 cm erhalten, vor Z. 8-10 nur etwa 3 mm. Die Zeilenenden sind entweder vollständig, oder es fehlt zum mindesten nicht viel. Von einem Rand ist weder oben noch unten etwas erhalten.

Bei Bruchstück B ist der Riß sehr unregelmäßig; er beginnt oben in der linken Hälfte und geht nach rechts unten; doch ist dadurch die richtige Zusammensetzung der beiden Teile gesichert. Das gesamte Fragment ist