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35 Christliches Gebet 9

Abschrift Umschrift 1 Juevac uV YS dy Juevns(?) 2 eil. L..] deis e Eno pοαeν iuasriov] dise E noa V dn bed ua, 3 drrovneruy dooy r r Hπιi οονο 4 roονα rp rob Sc οναταο dF urroiacuere YB Es cridg uereßd- 6 Neu; davuarop:xf dt EV duuναννteο,ονν 7 ru)⁹⁰)ονναOl̃fru cue TV anGVvru²y]§ Koi i- 8 rperuvuνναͥ νο]/ꝰ] rope r mũã ¹·-˖y, 9 Muc cc D uévoS des, SREnOOy 10 eiu: ud.

1 Sicheres ist hier nicht zu lesen; ein Rest, der etwas auf dem linken Rande steht, könnte zu einem u gehören; vielleicht ist aber auch eine Paragraphos anzunehmen.

2 eEknpdvon debug(das Davorstehende ist nicht sicher und könnte auch du sein): offenbar ein Hinweis auf die Heilung der blutflüssigen Frau Matth. 9, 20 ff., Mark. 5, 25 ff. und Luk. 8, 43 fl. Das Wort bdedua findet sich allerdings an keiner der drei Stellen. Bei Matthäus steht zur Bezeichnung der Krankheit nur diuoppooboa, für die Heilung das Verbum ccd; bei Lukas haben wir pöcies atuaros und ᷑crn n pöcis aiuqrog dörffcg. Bei Markus dagegen heißt es(5, 29): cl éödöos é EnpdV An n nin rod aluaros aörße(zu letzterem vgl. die Septuaginta Lev. 12, 7 und 20, 18 nach dem Hebr. mekör damim). Hier findet sich also wenigstens die Form étnpdvön; pebud da- gegen kommt im ganzen NT nicht vor, auch nicht bei den Septuaginta, noch in der urchristlichen Literatur, die Preuschen-Bauer neben dem N berücksichtigt haben. Markus sagt wie Lukas pöcis(5, 25); so ist auch LXX Lev. 15, 2 ff.(vgl. bes. 15, 19 ff.) pöcis für hebr. 261 gesetzt(V. 33 kommt dort auch dtuoppoeiy vor). In der medizinischen Literatur der Griechen begegnen verschiedene Ausdrücke nebeneinander. In den hippokratischen Schriften V 700 S 502(Littré) heißt es bobs aiudrnpôs, Galen VII 80, 3, VII 265, 12(Kühn) u. s. sagt pode ruYν)ο,je ÄGder wie II 769 f. K. pôos épudpôs (vgl. Fasbender, Entwicklungslehre, Geburtshilfe und Gynäkologie der hippo kratischen Schriften, Stuttgart 1897, S. 284-86, bes. S. 284 Anm. 3). Selten werden die Ausflüsse als pebudrd bezeichnet, so beispielsweise Hipp. II 771, 7 K.(VIII S. 248§ 115, 9 L.) und Archigenes bei Aëtios XVI 64 S. 90, 4 (ed. Zervos, Athen 1901) in dem Abschnitt über den u, PO Zu pebud in allgemeinerer Bedeutung bei den Medizinern vgl. noch Gal. XI 78, 18 K.: HV... e Sd fu uοpοY, n ue épTaοαe n r nddos airiq deu Kdefrau, r& nd os d' aörò pevua ren didde cis, sowie XI 275, 13 und X 513, 12. Daß dieser Bericht von der Heilung der blutflüssigen Frau in der Gedankenwelt des frühen Christentums einen besonderen Platz ein-