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Der Kanzleigehilfe bei der Allgemeinen Verwaltung der Veterinärkliniken und der Veterinärinstitute Fritz Dic khardt wurde zum Kanzlisten ernannt.

Am 18. Januar fand die Reichsgründungsfeier statt. Nach einer Ansprache des Rektors hielt der ordentliche Professor für mittlere und neuere Geschichte Dr. Theodor Mayer die Festrede überDie geschichtlichen Grundlagen der deutschen Staatsverfassung.

Der Gesamtsenat ernannte zum Ehrensenator der Universität den Staatspräsidenten Professor Dr. Ferdinand Werner, wei ter den Grobkaufmann Wilhelm Tribus in Gießen.

Aus Anlaß des 10 jährigen Todestages des Geheimerats Dr. von Röntgen haben der Rektor sowie die Dekane der Medizinischen und der Philosophischen Fakultät am 10. Februar 1933 auf dem hiesigen Alten Friedhof am Grabe des großen Gelehrten, der mehrere Jahre in Gießen als Ordinarius wirkte, in dankbarer Erinnerung Kränze niederlegen lassen.

Fräulein Dr. Lydia Pacini, Lektor für italienische Sprache an unserer Universität, überreichte im Berichtsjahr dem Rektor eine kunstvolle Plakette mit folgendem Schreiben:Im Namen der italienischen Regierung und im Auftrage des italienischen Generalkonsuls in Frankfurt a. M. habe ich heute die hohe Ehre, Eurer Magnifizenz das Bild der Göttin Roma zu überreichen, das heilige Symbol eines Volkes, das in seinen ältesten kulturellen und politischen Traditionen das Selbst- bewußtsein seines Wertes wiedergefunden hat. Rom, das sogar in den schwersten Jahren seiner Geschichte der ganzen Welt den Schatz seiner altüberlieferten Kultur bereitwillig ökknete, bringt heute, stolz auf seine national-kulturelle Wiedergeburt, selbst über Alpen und Meere den Ruhm seines Namens und das ewig leuchtende Licht jenerhumanitas, der Gott keine Grenzen setzte. Die Plakette hat ihren Platz im Romanischen Seminar erhalten.

Das vergangene Berichtsjahr(Geschäftsjahr 1932/33) ver- zeichnete bei der Gießener Studentenhilfe e. V. eine erhöhte Beanspruchung der Fürsorgeabteilungen. Der Rückgang der verkügbaren Mittel zwang zu schärfster Auslese. Das neue Stu- dentenhaus wurde rege benutzt. Die in ihm untergebrachten Betriebsabteilungen sind in der seitherigen Weise weitergeführt worden. Die studentische Speisung weist einen Rückgang der