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Geh. Kirchenrat Professor D. Dr. phil. Gustav Krüger, der seit J. Dezember 1906 die Ephoratsgeschäfte geleitet hat, hat unter dem 21. April 1933 die Geschäfte niedergelegt. Der Engere Senat hat einstimmig beschlossen, für die Wiederbesetzung der Stelle Professor Dr. Wilhelm Rudolph beim Kultusministerium in Vorschlag zu bringen. Daraufhin hat der Herr Kultusminister Prokessor Rudolph mit der ehrenamtlichen Verschung der Pphoralsgeschäfte betraut.
Der ordentliche Professor Dr. Rudolf Herzog wurde am 2 fl. April 1933 zum Kanzler der Landesuniversität ernannt. Das Kanzleramt, das an der Landesuniversität seit ihrer Grün- dung besteht, war seit 1. April 1888 regelmäßig mit dem Rekloramt verbunden. Die Wiederherstellung des selbständigen Kanzleramts durch das Hessische Gesamtministerium kommt einer durch den Rektor der Landesuniversität dem Herrn Slaatspräsidenten vorgetragenen Anregung entgegen.
An der Cniversitäts-Bibliothek wurde der Oberbibliothekar Professor Dr. Robert Fritzsche vom 16. April 1933 an in den Ruhestand versetzt. Bibliothekar Dr. Georg Koch hat die Amtsbezeichnung„Oberbibliothekar“ zu führen. Der über- planmäßige Bibliothekar Dr. Karl Walbrach wurde unter Berukung in das Beamtenverhältnis zum Bibliothekar vom 16. April 1933 an ernannt.
Der Studienrat an der Oberrealschule zu Gieben Heinrich Clarius wurde mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines wissenschaftlichen Hilfsarbeiters bei der Universitäts- Bibliothek betraut. Studienrat Clarius tritt an die Stelle des überplanmäßigen Studienrats Dr. Johannes Ras p, dessen Auf- trag zur Aushilfsleistung bei der Universitäts-Bibliothek vom 16. April 1933 an zurückgenommen wird.
Der Technische Assistent Karl Habeney am Physika- lischen Institut wurde auf sein Nachsuchen in den Ruhestand verseltzl.
Der Herr Kultusminister hat genehmigt, dab der Alt- assislent der Medizinischen Poliklinik Dr. Heinz Grümer die Amtsbezeichnung„Oberarzt“ führt.
Der Feinmechanikermeister Ludwig Willems wurde zum Werkmeister am Physikalischen Institut ernannt.


