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Teilnehmerzahlen auf, der durch den allgemeinen Rückgang der Studierendenzahl, vor allem aber auch durch die Zahl der Beurlaubungen sowie durch den Umstand bedingt ist, daß viele in der Nähe Gießens wohnhafte Studierende täglich die Bahn benutzen, während sie bisher in Gießen Wohnung genommen hatten. Die Versuche, das GrundstückSchöne Aussicht zu veräußern, um dem Betrieb dringend notwendige flüssige Mittel zu verschaffen, sind leider bis heute ohne Erfolg geblieben.

Spenden und einmalige Beiträge, über die der Wirtschafts- körper in früheren Jahren reichlich verfügte, sind vollkommen ausgeblieben. Umso freudiger danken wir an dieser Stelle für eine Zuwendung des Rektorats in Höhe von 500. RM. Durch einen Zuschuß des Deutschen Studentenwerks e. V. konnte im Spätherbst des Jahres 1932 der Außenputz des Hauses fertig- gestellt werden. f

Vom 10. bis 17. September 1932 fand im Studentenhaus eine Tagung der Deutsch-Britischen Gruppe des Weltstudenten- werkes statt. Ostern 1933 wurde die Verbandstagung derDeut- schen Wehrschaft im Hause abgehalten. Die Teilnehmer beider Tagungen waren sehr zufriedengestellt.

Der Wirtschaftskörper betrauerte tief das Ableben des Herrn Direktor Dr. h. c. Humperdinck in Wetzlar, der an den Geschicken und an der Arbeit der Studentenhilfe stets regsten und tätigen Anteil genommen hat. Der Verstorbene war Ehrendoktor der Gießener Landes-Universität.

Die Umgestaltung der Zentrale in Dresden wird nach noch zu erwartenden Richtlinien Anderungen in der Organisation des Wirtschaftskörpers bringen.

Uber die Pflege der Leibesübungen an unserer Uni- versität ist folgendes zu berichten:

Das vergangene Jahr brachte eine großzügige Ausgestal- tung des Universitätssportplatzes. Mit Hilfe des Freiwilligen Arbeitsdienstes wurden in den Monaten Juli bis November von durchschnittlich 30 Erwerbslosen die bisher unplanierten Flächen für den Sportbetrieb nutzbar gemacht, eine neue Um- kleidebaracke erstellt, die Laufbahn erweitert und verlegt, ein weiterer Tennisplatz und eine Hindernisbahn errichtet.

Um den Dozenten und Studenten die Möglichkeit zu geben, ihre Paddelboote unterzustellen, wurde aus einer früheren Ba- racke der Hautklinik im Juni 1933 ein Bootshaus für die Unter-