32 30 Melas an seinen Vater sich auf eine ihr zugemutete Liturgie bezogen haben, s. Oertel 374. 381. 392. 408.
Z. 13. GH bisher in Pap. nicht belegt, wohl aber G ο]ν Masp. 283 9.
Z. 22. Apui Eigenname, s. Preis. NB SI.
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Melas an seinen Vater
P. 283. Höhe 25 cm, Breite 13 cm. Schrift parallel der Faserung. Große Lücken durch Fehlen der Zeilenanfänge(Z. 1-4, 16-23), Löcher und Abscheuern der Buchstaben. Die Zeilen, mehrfach(besonders Z. 7. 9-11) nach 3-4 Buchstaben plötzlich bis zu ½ cm in die Höhe springend, beginnen em vom linken Rand und gehen, oft nur durch auslaufende Striche der letzten Buchstaben, bis zum rechten Rand durch. Die Schäfte von wund p, oft weit ausgezogen, enden in Schnörkeln, die mehrfach in die nächste Zeile fallen. Adresse auf Rückseite von oben nach unten laufend. Schrift des 3.) 4. Jahrh. n. Chr.
Melas gibt seinem Vater Nachricht über gerichtliche Vorgänge, die sein Interesse fordern(Z. 9, 12): Ein Kornelis ist trotz des Beistandes(?) eines Dionysios zur Zahlung von 300 Talenten verurteilt worden(Z. 6-8) und droht den Vater des Melas in die Sache zu verwickeln(? Z. 10). Zeugen- aussagen über einen Geldwechsler und Eide sind geleistet worden(Z. 11/12, 21). Auf der Gegenseite scheint ein Sarapion, mit dem Melas sich durch ein Schreiben in Verbindung setzte(Z. 13), und sein Rechtsbeistand(?) Syriakos gestanden zu haben(Z. 15). Im übrigen bleibt infolge des schlechten Zustandes des Briefes die Sachlage unklar, so auch die Rolle des Demetrios (Z. 5/6) und die Bedeutung der 400 sichergestellten Talente(Z. 8).
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