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14 22 Geldsendung

Ubersetzung:Heron seinem Bruder Herakleides Freude. Auf meine Mahnung hin, Herr, erinnere Dich meiner Bitte, die ich Dir mündlich vorgebracht habe. Wenn Du auch meiner nicht schonen wirst, dann scheue Dich doch vor dem Mädchen und Deiner Tochter; denke aber auch an Sa tornilos und seine Frau. Ich wünsche Dir Gesundheit, Herr.

Z. 3. rape is mit folgendem Imperativ öfter; vgl. Oslo II 40, 4 Anm.

Z. 6. ei mit Indik. Fut. bei Imperativ im Nachsatz seltener als èdy mit Konj.; Mayser II S. 287 ff. Die Bedingung ist im Sinne des Subjekts als er- füllt angesehen(ob), ꝙꝓeidoudt als Med. pass. noch nicht belegt; Kühner-Gerth S. 104 Anm. Mayser II S. 116 ff. Eine Verschreibung für ceiod jon kommt wegen des vorausgehenden éuoò nicht in Frage. uévrot zu Beginn des Nachsatzes vielleicht auch Amh. 135, 9 f. éis dpοσο ei TEM Hud un U moDο dvanM?̃), uevrorfe& Köpios rij F npoe po wũ0 Y. Vgl. Oxy. 531, 19 und Strabb. 40, 44, wo ein Zeile 30 stehendes roy qbrëv wiederaufgenommen Wird mit uevrorre d HτõοντννννuEdνονν.

Z. J. rij cada. Auf dieses anscheinend irgendwie gefährdete Mädchen bezieht sich wohl die Bitte des Briefes.

Z. 10. dvevercoο muß dem Zusammenhang nach heißen:rufe Dir ins Gedächtnis zurück. Diese Bedeutung ist bei Preis. WB s. v. nicht ver zeichnet; vgl. jedoch Isocr. 5, 32 FY dveve fene r ˖ο⁰ rds pdseis. Plut. de exilio 607 e did ui dVαꝙοpον ⁰ↄ unde uynuov Ev. Appian Pun. 93; 112; 134. Civ. 1, 121; 2, 73. Suidas dv ephꝙοꝙον GAονν⏑ꝛeͤä cor.

Z. 11. Die Anrede pie im 2. Jahrh. in Briefen an Höhergestellte, im 3. Jahrh. oft auch an nahe Verwandte gerichtet; Ziemann 341. Flor. III 332, 20 cöpiés(im, Brief einer Mutter an ihren Sohn) bezeichnet ähnlich wie unser Pap. einen Ubergang; beides sind Bittbriefe, wo eine solche Höflich- keit am ersten zu erwarten steht.

22 Geldsendung

P. 309. Höhe 16,5 cm, Breite 13 cm. Schrift senkrecht zur Faserung; Adresse auf der Rückseite, im Vergleich zum Brieftext auf dem Kopf stehend, parallel zur Faserung. Die seitlichen Ränder teilweise verletzt; Anfang und Ende des Briefes fehlen, doch scheint Z. 22, da sie un verhältnismäßig nahe an Z. 21 herangerückt ist, die letzte Briefzeile gewesen zu sein. In Z. 17 bis 21 fehlte(wohl infolge mangelhafter Fabrikation) eine obere Faserschicht, weshalb der Schreiber hier Zwischenräume von 1 cm frei ließ, so Z. 17 der a, Z. 19 au- r. Die Schrift beginnt/ em vom linken Rand und läuft in un- regelmäßiger Linienführung zum rechten Rand, wo sie ungleichmäßig auf- hört. Abgescheuerte Buchstaben erschweren öfter die Lesung der ins 3. Jahrh. n. Chr. gehörenden Schrift einer gewandten Geschäftshand. Für die Zeichen und Zahlen, die sich im Druck nicht genau wiedergeben lassen, S. Abbild. II.

*** Aide Jodi coul... Jo. e jevos rob ud ονοο videig