12 20 Wo sind die Papiere?
unius extundendae gratia Athenas venisse— videsne, inquit.... Dafür spricht en xo ducaodo ro Meν,e eder vor dem Juridicus zu plädieren pflegt; vgl. Xen. Hell. VI 5, 41 ö p suοαν efni rod diarrrob. Isaeus VI ra GuoROfnUEVG er rob dicacrnpiov(vgl. Wyse in seinem Kommentar S. 407); anders das Partic. Aor. raduevos„Obwohl er sich verpflichtet hat“(Preis. WB S. v. 7).
Z. 18. ebuynuovebo wohl ein Wort, vgl. eduvnuòveuros Plut. Mor. 138 C. Plat. Tim. 18 C u. D.
Z. 20. Ar ο)Nο‚ j dpα.ỹ v. Man könnte annehmen, dies sei die Z. 10 ge- nannte ebuoipog. Doch ist vielleicht dieser Name nur deshalb erwähnt, weil ähnlich wie bei dem pnropioros aus der Gleichzeitigkeit des Verkaufes von Sklaven sich ein Anhaltspunkt ergeben könnte.
2. 22. Kfονpονν˙αν; dazu vgl. A. B. Schwarz, Die öffentl. und private Urkunde im röm. Agypten- Abh. d. sächs. Akad., phil.-hist. Klasse 31(1920) Nr. 3 S. 227 ff., bes. S. 242 ff. und Friedr. v. Woeß, Untersuch. über das Ur- kundenwesen und den Publizitätsschutz im röm. Agypten(1924) S. 61 f.
Z. 24. ev rocobrui„inzwischen“; anders Preis. WB s. v. 3) Oxy. 940, 5 und CPR 18, 33; jedoch kann ich seiner Deutung nicht beistimmen. dio mit Dativ bei Plutarch und Lukian; sonst meist mit Acc. wie Oxy. 286, 13. Jand. 11, 4 et uoi.
Z. 25. TpduudreD⁰ H ονοοονννντον= νννπνα ᷓõ,Sjj re; Vgl. PWVIII770%2; Martin, Stratèges et basilicogrammates, Archiv f. Pap. VI 137 ff. Biedermann, Studien 2. ägypt. Verwaltungsgeschichte(1913).— obviornui„empfehlen“ durch ein Schreiben, das der Empfohlene oft selbst überbringt; Olsson S. 19.
Z. 26. Derselbe Herakleides auch Z. 30 genannt; zu uicpôs vgl. Olsson Nr. 37, 1/ Anm. PSI 1080, 12 rô u οοο H οοπ)i.
Z. 28. xb Av vgl. Olsson Nr. 2, 7 Anm.
Z. 30. karõôpd mu in Pap. bisher belegt Herm. 125, 4 Ko, ert ey dia- rpißovrôg cob ent cfßse B ονοοοο e une ra nefονντν crop NG uar a cνν 0 ο˙ οοο j rf marpidi rape. Bekannt als stoischer Lehrbegriff, s. Adlers Index zu Arnims Stoic. vet. frg. unter caropdéh, carôp ut Kröpd ois. Hier wohl „wie Deine eigene Pflicht, als Deine Richtschnur“.
Z. 35. corrdpiov bisher in Pap. nicht belegt, sonst bei Theodorus Stu— dites(O. Jahrh.), Patrol. Gr. 90, 1741 A und 1752 C. Vita Nili Jun., Patrol. Gr. 120, 161 A.
Z. 36. Siu, wohl Eigenname; vgl. BGU 415, 1; 12. Preis. SB 1739. PSI 56, 14. 315, 3(299, 25 unsicher; vgl. Anm. dort).
Z. 40. cen== Oννννννꝓ,; Mayser 1 S. 86 Anm. 1 und S. 87. Bisher in Pap. noch nicht belegt, sonst Patrol. Gr. 65, 152 A in den Apophth. patrum: fou de... REG... rôV q n IO. OV οντονο% ο,̈οα in etwas anderer Bedeutung. Grußformel und Monatsdatum vom Absender eigen- händig geschrieben. Bei der Annahme, daß er römischer Offizier sei, hat das Vorkommen der griechischen Namen(Z. 30, 40) nichts Befremdliches; vgl. Paul Meyer, Agypt. Heerwesen 130 Anm. 488.
Z. 7 29 machen den interessantesten Teil des Briefes aus: Die Besitz- titel von Sklaven werden gesucht, wohl in einer Erbschaftsangelegenheit; vgl. Z. 10 Anm. Nachforschungen in den diacrpον]]ra der gißuMoο Yen érrHEh⁰α (Woess 98, bes. Anm. 5) scheinen erfolglos gewesen zu sein. Auch bei dem


