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Z. o. dVονο]ατν Mayser J S. 99 Anm. I.
Z. 10. Kkov wohl Ortsname, schwerlich identisch mit dem im Bezirk Hermopolites liegenden Ku(Flor. I 23, 9; 80, 9) oder mit Kk im Kynopolites (Pauly-Wissowa XI 929 f.— Hibeh I S. 8.) oder mit Ke(Wessely, Topogr. d. Fayum 97; Pauly-Wissowa XI 1480). Nach Prof. Kalbfleisch ist cou Ver- schreibung für vo= oi; vgl. dazu und zur Grußformel OCxy. 293, 16 eiqco nod de bus c πννε,e ro Ey ocον. Oslo II 48, 15 robe ev Oolcο t. Fay. 112, 22 dondrou robe é Uο fg. Fay. 115, 12 robe Ev Uαο nne. v für ol, Mayser 1 S. 110f. o für o wie d für o, Z. 5; 9. Für die seltsame Umstellung vgl. Jand. 6, 15 NeoVr für eοf,H.- ém⁰οννðονοννhο Wechsel von o und ov, Mayser I S. 117. Zur Formel vgl. noch Olsson, Papyrusbriefe aus der frühesten Römerzeit, Diss. Upsala 1925, Nr. 17, 31 Anm.
Z. 11. enioονανν o piu, eigenartige Auslassung. Elision bei Personal- pronomen, Mayser 1 S. 156, Kühner-Blaß I S. 233, Jannaris 8 141. Die Deu— tung, welche Salonius, Zur Sprache der griech. Papyrusbriefe, Helsingfors 1927, S. 16 der Wendung Lips. 104, 18 emαο buds gegeben hat(„ küm- mert Euch um Euch selbst“), ist unmöglich, da die folgenden Nominative nicht untergebracht werden können; dort wie hier steht trotz der Mehrzahl der Personen im Subjekt das Prädikat im Singular.
Z. 13/14. Der 27. Mecoph als cegαοννi bezeichnet Wie Oxy. 262, 18 aus dem Jahre 61 n. Chr. der 27. Mecheir; wohl deshalb der 27. Tag des Monats eine guepo ceBOO r, weil der 27. Tybi der dies imperii des Tiberius war; vgl. Archiv f. Pap. V 336 ff., bes. 340/41. Preis. WB Abschn. 7 8. v.
Auf der Rückseite ist der Rest der Adresse wohl zu ergänzen eis Apois voix, vgl. Ziemann, De epistularum Graec. formulis sollemnibus, Dissert. Halle 1910, S. 282 f. und Olsson S. 20f.
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Wo sind die Papiere?
P. 245. Höhe 22,5 cm, Breite 30 cm. Schrift parallel der Faserung. Der Brief bestand aus mindestens drei Kolumnen; von der drittletzten, vielleicht ersten Kolumne sind nur noch ganz geringe Spuren am linken Rand des erhaltenen Stückes vorhanden, das die beiden letzten Kolumnen umfaßt(im Folgenden als II und III bezeichnet, III= Abbild. I). Die Schrift beginnt 2,5 em vom oberen Rand; unten freier Raum von 3 em unter II. Der Zwischen- raum beider Kolumnen beträgt 2,5 3 cm. Zeilenlänge in II bis 13 cm, in III bis 11 cm. Schlußgruß 5,5 cm eingerückt; 1,5 em darunter Monatsdatum und dann noch über 5 cm freier Raum(dieser in der Abbild. verkürzt). Nimmt man für I die gleiche Breite wie bei II an, so ergibt sich für den Brief eine Gesamtbreite von etwa 45 cm, ein recht stattliches Format; Gardt- hausen, Gr. Pal. I 166 f. Olsson S. 16 mit Anm. 2. Die Rückseite ist leer, die Adresse stand wohl auf der Rückseite der verlorenen Kolumne.
Der Brief ist in sehr sorgfältiger Schönschrift des 2. Jahrh. n. Chr. ab- gefaßt. Die Zeilenanfänge haben gröbere Buchstaben; vgl. bes. die ersten Buchstaben beider Kolumnen; Schubart, Griech. Pal. S. 52; 55 f. Am Satz- anfang finden wir Zwischenraum(Z. 7) und große Anfangsbuchstaben(Z. 6,


