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wünschen übrig. Die Stundenzahl für die allgemeinen Ubungen mußte auf 48 Stunden in der Woche erhöht werden.
Im März 1929 wurde erstmalig eine 14 tägige Skikahrt ins Hochgebirge unternommen, zu der sich 30 Teilnehmer Fanden. Für die alljährlich von der Gießener Universität ver- anstalteten Hochschulskiwettkämpfe auf dem Hoherodskopf sliklele die Medizinische Fakultät, für die Korporationen, die in der Allgemeinausbildung ihrer Mitglieder am erfolgreichsten waren, die Philosophische Fakultät und die Wissenschaflliche Prüfungsbehörde für das höhere Lehramt Wanderpreise.
In den Wettkämpfen gegen andere Hochschulen und hiesige Vereine zeigte sich, daß mit der Steigerung der allgem. Durch- schnittsleistungen auch die Spitzenleistungen sich gehoben haben.
Der schwere Druck, der lähmend auf dem Reich, den Ländern und Gemeinden lastet, würde die Erhaltung und den Ausbau der Einrichtungen der Hochschulen für den Unterricht und die Forschung aufs stärkste hemmen, wenn ihnen nicht Freunde und Förderer erstanden wären, die einzeln oder als Verbände durch reiche Spenden in die Bresche treten.
Von diesen Freunden ist der treuesten einer uns durch den Tod entrissen worden, unser Ehrensenator John Max Wulfing in St. Louis. Er hat nicht nur die deutsche Wissen- schaft durch unermüdliche Hilfeleistung aus seiner neuen Hei- maß unterstützt, sondern auch für die Studentenschaft ein warmes Herz gehabt, das namentlich in den Jahren der In- Flalion viel Elend hat lindern helfen. Wir werden ihm stets ein dankbares Andenken bewahren.
Als treue Freunde haben sich vor allem wieder durch viele schöne Spenden erwiesen die Herren Dr. Ernst Leitz in Wetzlar und Professor Dr. Junkers in Dessau. Anderen hochherzigen Spendern dürfen wir unsern Dank nicht öffent- lich aussprechen, weil sie nicht genannt sein wollten. Um so tiefer wird er von uns gefühlt.
Von den Verbänden, die uns hilfreich zur Seite stehen, nennen wir an erster Stelle mit Dank und Stolz unsere Gie- bener Hochschulgesellschaft. Nachdem sie im letzten Jahr der Universität ihr großes Jubiläumsgeschenk überreicht. halte sie auch in diesem Jahr für so manche große und kleine Wünsche ein offenes Ohr und eine freigebige Hand.


