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in Höhe von 7240. RM. ausgegeben. 2 Kommilitonen wur- den auf Attest des Vertrauensarztes der Gießener Studenten- hilke wegen Lungentuberkulose in ein Sanatorium zur Kur. geschickt. Ein Kommilitone ist noch zur Kur in Agra. Z. Zl. lauken weitere 4 Gesuche um Heilaufenthalte. 10 Kommilitonen, wurde ein Krankentisch zur Verfügung gestellt. Das Arbeits- amt konnte in den Sommersemesterferien 9 Kommilitonen unterbringen, in den Osterferien 25 Kommilitonen. Durch den Neubau des Studentenhauses besteht jetzt die Möglichkeit, eine erheblich höhere Zahl Arbeitsgelegenheiten nachzuweisen. Das Studentenwohnheim Egerheim ist voll besetzt, die Nach- frage war derart grob, daß nicht alle Wünsche berücksichtigt werden konnten. Die Druckerei konnte ausgebaut werden, so dab es ohne Schwierigkeiten möglich ist, sämtliche Aufträge. aus den Kreisen der Universität auszuführen. Auch hier ist vor allem Werkstudenten Gelegenheit gegeben, sich Geldmittel kür ihr Studium zu verdienen. Der Neubau des Gießener Stu- dentenhauses ist bereits so weit fortgeschritten, dab am 2. Juni die Grundsteinlegung erfolgen konnte. Es wird damit gerech- net, daß der Rohbau im Oktober zu Ende geführt ist und die Einweihung des Studentenhauses zum Herbst nächsten Jahres erfolgen kann. Da die Mittel, die zur Finanzierung des Neu- baus zur Verfügung stehen, nicht die gesamten Kosten decken, wird eine großzügige Werbung durchgeführt werden, um die noch fehlenden Geldmittel bereitstellen zu können.

Uber die Pflege der Leibesübungen an unserer Uni- versität ist folgendes zu berichten:

Die Universität erwarb das Haus des früheren akad. Turnus und Spielleiters Dr. Werner. Es ist beabsichtigt, nach der Be- willigung der notwendigen Mittel durch die Regierung das. Haus zum Sporthaus umzubauen. Die gesamte Entwicklung der Leibesübungen leidet unter den im Verhältnis zu anderen deutschen Hochschulen außerordentlich mangelhaften Einrich- lungen. Es fehlt nicht nur eine eigene Turnhalle, sondern auch ein eigenes Gelände zur Ausübung des Wassersports und des. Tennissports.

Trotz der mißlichen äußeren Verhältnisse hat die Belei ligung der Studentenschaft, insbesondere der Korporationen, an den allgemeinen Ubungen beträchtlich zugenommen. Die Beleiligung der Freistudentenschaft läßt jedoch noch sehr zu