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Mit Sorge sieht aber Wagner— in dem tastenden Durch- einander einer neuen Zeit im Walde— die Heyer“ sche Schule„im Ausklingen begriffen“.„Was wird ihr folgen? Wer wird den Geist der Wissenschaft weitertragen!“?—, 80 fragt Wagner, um fortzufahren:
„Der Individualismus, der heute auf allen Gebieten des menschlichen Lebens— in Politik, in Kunst u. a. m.— sein Wesen treibt, läßt wenig Hoffnung“, um dann zu schließen: „Doch immer noch leuchtet klar, wenn auch einsam, das Leitgestirn Hundeshagen, das uns die Richtung weist, möchte sich an ihm ein neues Feuer in unserer Wissenschaft entzünden!“
Was liegt näher, als daß wir uns fragen: war es nicht der Geist Hundeshag ens, der lebendig war, als Fakultät und Senat in jener Schicksalsstunde, die nun schon mehr als 8 Jahre hinter uns liegt, einmütig das Verlangen stellten, un- serer Universität die Forst wissenschaft— der deutschen Forst wissenschaft die dritte Univer- Sität zu erhalten?
Erst vor Jahresfrist hat noch der Präsident des deutschen Forstvereins, Geheimrat Dr. Wappes- München, gelegentlich der„Grünen Woche“ in Berlin gesagt,
der Forschungsstätten für die forstliche Wissenschaft seien es heute zu wenig im Deutschen Reich. Forschung und Lehre sind in unserer Forstwissenschaft eng verknüpft. Auch mit unserm Forstinstitut ist schon seit bald 50 Jahren die hessische forstliche Versuchs- anstalt in gemeinsamer Arbeit verbunden.
So aber war es gut, daß unser Forstinstitut erhalten blieb.
Wir haben heute in Deutschland drei forstliche Fach- hochschulen: Eberswalde, Münden, Tharandt—, und drei forstliche Universitäten: München, Freiburg, Gießen—, dort Tharandt, hier Gie hben die älteste un- ter den Schwesternanstalten.
Genug des Abbaus—, seit früher schon Aschaffen- burg, dann Eisenach, zuletzt noch Karlsruhe und Tü- bingen, für die nur Freiburg i. B. neu erstand, aufge- hoben wurden.
Sind erst die Pforten einer altbewährten Stätte unserer Wissenschaft geschlossen, zer-


