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welchem Gebiet es immer sei, in den Dienst des Wiederauf- baus unseres Vaterlandes zu stellen.
In erster Linie galt es— nach jenen trüben Tagen, in denen uns ein hartes Schicksal niederwarf— die Wirt- schaft wieder aufzubauen.
So manches wurde seitdem neu geschaffen, so vieles wie- der gutgemacht. Und doch blieb noch so viel zu tun uns übrig. noch so manche Not zu lindern. Manch starker Arm, manch kluger Kopf, so viele die bereit zu helfender Tat, sie feiern. der Arbeit harrend, die ihnen versagt bleibt, auf die sie An- spruch haben.
Volk ohne Raum.
In hartem Kampf um ihre Existenz steht unsere deutsche Landwirtschaft. Die Bürde, die sie trägt, ist schwer. die Hilfe, die der Staat ihr geben kann, nur klein. Mit Sorge fragt der Eingeweihte, was das neue Jahr ihr bringen wird.
Nicht minder hat auch unsere deutsche Forstwirt- schaft zu kämpfen. Zwar werden sich die Wunden, die der Krieg ihr schlug, allmählich wieder schließen, doch fühlbar lastet auch auf ihr die Not der Zeit.
Der Fesseln sind zu viele, die sie binden, die Kosten hoch, die Mittel knapp, um unverkürzt dem Wald zu geben, was der Wald bedarf, aufdaß er künftig, was er seither brachte, oder mehr noch leiste.
Schwer wiegt, was wir mit den Gebietsabtretungen an Wald verloren haben. Von mehr als 14 Millionen Hektar Wald. die wir einst besaßen, sind uns fast 1 ½½ Millionen Hektar ge- nommen worden. Die Holzerzeugung, die vordem fast 60 Mil- lionen Festmeter betrug, ist um fast 6 Millionen Festmeter gekürzt worden. Es wiegt das um so schwerer, als Deutsch- land seinen Bedarf an Nutzholz nur etwa zu/ aus dem eigenen Walde decken kann. Die Mehreinfuhr betrug vor dem Kriege nicht weniger als 14 Millionen Festmeter jährlich. Und doch ist Deutschland, das auf mehr als einem Viertel seiner Landes- Fläche mit Wald bedeckt ist, wohl noch ein Waldland zu nen- nen. Doch kommt auf den Kopf seiner Bevölkerung noch nicht 1 Morgen Wald. Das ist wenig. b
So gilt es denn, die Eigenproduktion an Holz mit allen Mitteln zu fördern. Die Möglichkeit besteht, nicht nur durch Steigerung der Intensität der Wirtschaft, insonder-


