34 Friedrich Maurer:
Zur Wortbildung: Verkleinerungssilbe mit-]: 15,2 Ziteln(Licklein); Zahlwort: nungig nne 15,8 und 15,1.
Zum Wortschatz:
Als Verbum des Sprechens gebraucht das Fragment fast stets aide; nur 15,22 und 16,8 steht Sprach.
Uber sunabind und sabathes dag vgl. oben S. 23.
harabola wird stets mit Hisbe! wiedergegeben(15, Z. B.). e dohis= u uch= 15,4; ebenso, in= ex illis 15,4; End dient 15, u. 15,8 zur Einleitung der negierten Frage.
15,13 wird iungeling als adj. gebraucht und gesteigert(wohl unter Einfluß des latein. adulescentior).
15,22 gecchuhge= Schuhe.
Schließlich ist hier noch die Masse der aus der lateinischen Vorlage übernommenen Fremdwörter zu erwähnen:
15,1 publicanen; 15,2 Ppharisei; 15%(2) benetencie; 15,8 lucerne; 15,22 Solen.
von gen u. sten erscheinen die-Formen 14,10(2 mal); 14.18; 14,19; 14,21 u. 6.; nur 16,17 gan.
gchôs ist 16,28 als femin. gebraucht.
Zur Syntax.
15, wird ob noch im Sinne von wenn gebraucht
14, fehlt der Artikel: in hu suumnliches füürsten.
15, steht bei unzig nune der partitive Genitiv gerehter.
15, ist qusmen rufen mit dem Dativ der Person verbunden: Hulsanen rufet frunden umd nachgebitren.
15,2 steht zur Einleitung der direkten Rede wand; das ist selbstverständlich Wiedergabe des lateinischen qu.
Überhaupt erklären sich viele der eben genannten Eigentüm- lichkeiten des Satzbaus durch Einflug der lateinischen Vorlage, und ebenso gilt das von der Wortstellung in 14, U geschehen i ug, e een,.
Dazu vergleiche noch, was oben über den Anschluß an die Vorlage ausgeführt wurde(S. 13 f).
Unter diesen Haupteigentümlichkeiten der Sprache unseres Fragments will ich noch diejenigen auswählen, auf Grund deren uns vielleicht eine zeitliche und örtliche Festlegung möglich wäre.
Was die Hinweise auf die Zeit betrifft, So können wir nur sagen, daß unserer oben auf Grund der Schrift ausgesprochenen


