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senen Zeit das Reich der Götter verläßt, um sich in den Schoß der erkorenen Mutter zu begeben, und der von ihr zehn Monat getragen wird, heißt es:„Das Universum exzitterte gewaltig, bebte heftig, schwankte, wankte heftig überall, dröhnte, tönte, krachte, brüllte, an den Enden senkte es sich, in der Mitte hob es sich, senkte sich in der Mitte, hob sich an den Enden.“„Neue Vorzeichen treten ein, Friede der Natur, als halte sie den Atem an, Blumen blühen nicht, Blüten- bänme zögern aufzubrechen. Vom Himalaja in die Stadt gelaufene junge Löwen legen sich vor die Türen der Häuser, ohne jemandem etwas zu leide zu tun.“(Vergl. Wilhelm Weber, der Prophet und sein Gott. S. 119 ff.) Es ist doch kaum anders möglich, als daß hier eine gemeinsame Urtradition in ihren verschiedenen Ausstrahlungen nach Osten und Westen sichtbar wird.
as), Tebel, stets wie ein Eigenname ohne Artikel gebraucht, ist ein altes Wort für die Mutter Erde.
30) In dem Hymnus: Amos f, 12b f.; 5, 8 f.; 9, 5 f.(Es handelt sich hier um ein Lied, das vermutlich am Fest der Thronbesteigung Jahves von der dem heranziehenden Gott bei Tagesanbruch entgegen- gehenden Gemeinde gesungen wurde. Der Kehrreim:„Jahve ist sein Name“(, 130; 5, Se; 9, 6 läßt die ursprüngliche Zusammengehörigkeit der jetzt gesprengten Glieder des Gedichtes erkennen).
H, 12b„Rüste dich, deinem Gotl entgegen, Israel! Sieh dort ihn, der geformt die Berge, der geschafsen den Sturm, Der Adam hat ꝛbissen lassen, as sein Sinnen, Der das Morgenrot gemachit nach der Finsternis(lies: h Ind nun daherleommt über die Höhen des Landes! Jahwe ist sein Vame!“
Man hat sich bei diesem schöpen Hymnus mit Recht gewundert, was„die Aussage über den Menschen inmitten der andern, die sich sümtlich auf die leblose Natur beziehen“, soll. Es handelt sich auch hier um den vor den Bergen, den Erstlingen der Schöpfung, geborenen Urmenschen.
Damit vergleiche man IV Esra 10, 14:
„Wie du(eine Frau ist angeredet) mit Schmersen gelereisbt hast, ebenso hal auch die Erde im Anfang ihrem Schöpfer ilire Fruchit, den Adam, herborgebraelit.““
Ilier ist der Urmensch der Sohn des Schöpfergottes, den ihm die Muttererde geboren hat.
Merkwürdig abgewandelt und allegorisch gewandt findet sich der Mythos endlich Prov. 8, 22 ff. Hier ist aus dem Urmenschen, der die Weisheit stiehlt, oder der von Gott in seine weisen Pläne eingeweiht wird, die Personifikation der Weisheit selbst geworden.
Jahtbe erschuf icht als Erstling seiner Wege,
Als den Anfang seiner Merle vor langer Zeit.
I der Urzeit bin ich gestaltet zu Anbeginn, beim Ursprung der Erde.


