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So wird es sein an jenem Tage(d. i. in der Endzeit, in der Zeit der Seligen, die dem Gericht entrinnen). Jeder Einzelne hält sich dann eine kleine Kuh und zwei Schafe. Und wegen der Menge Milch, die sie geben, ißt man Sahne. Ja, Sahne und Honig ißt alles, was im Lande übrig bleibt! Dieser Spruch, den man meist(zuletzt Kittel inDie hellenistische Mysterienreligion und das X. T. S. 12) verleitet durch die ihn umgebenden Worte, die aber scharf von ihm zu trennen sind als Ankündigung einer beispiellosen Ver- armung und Verödung des Landes durch ein feindliches Heer ansicht (als ob in einer Landschaft, durch die ein Heer zieht, noch junge Kühe und Schafe übrig blieben!), spricht vielmehr von einem beispiel- losen Segen. Dabei findet die Rousseausche Stimmung des jungen Jesaia, die an der Stadtkultur ernste Kritik übt, insofern ihren Aus- druck, als er sich die Seligen der letzten Tage alle als Bauern, als Dörfler denkt. Ebenso 32, 15b20.(Die Verse sind in Unordnung geraten: Lies V. 20, 19 0½9½ 5; 1 5b, 16, 17, 18;(15abis ein Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird ist Zusatz und Verbindungs- klammer). 118

Heil euch, die ihr st allenthalben, uo nur Wasser ist, die ih. den Fuß von Rind und Esel austreibt. Hinsinhet, wie wenn ein Wald ⁊u Boden sinlet, a Ind niedrig wird in Viedrigleeit die Stadt. Dann ird die Steppe ⁊um Fruchigarten, Und der Fruchtgarten sieht aus wie ein Wald.

Dann wohnt in der Steppe das Recht, Ind im Fruchigarten haust die Gerechitigleeit, Und was die Gerechiigleeit wirlet, ist Freude, Ind iwas das Hecht vollbringt, ist Stille-sein ¶Jusate: Und Vertrauen auf ewig). Dann ꝛoohnt mein Volle in Hdusern voll Frieden, an sicheren Wohnsiteen, sorglosem Ruheort.

Diese Sprüche müssen alt sein, da im Exil niemand mehr so begeistert vom Bauerntum gesprochen hätte. Jesaja hat in seiner späteren Ent- wicklung das Ideal seiner Jugend aufgegeben. Später sieht er das Volk der letzten Tage in der Stadt, um den Zionberg geschart, nicht mehr als Kleinbauern.

25) Apok. Joh. 12, 5: t Ip d tæmον οꝗν]iꝰe Rpde cov heey Ka coον cνοο ονονον ανοονοᷣ. 0

20)Bis es weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen! Deut. 1, 39; Jona 4, 11; vor allem aber Gen. 3, 4, verglichen mit 3,7 zeigen, daß mit diesem Ausdruck der Ubergang vom Kindesalter zu dem des Erwachsenen, der Eintritt der Geschlechtsreife bezeichnet wird, wie denn II. Sam. 19, 36 das Aufhören des 59 h Dh das Senil-

werden des alten Mannes bezeichnet. 30) Vergl. Jes. 28, 15; 18(lies w r) und Jes. 17, 12 14.