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auch das Königtum besteht und 13,7 ff. ihm und dem Lande die Katastrophe erst angedroht wird, daß Agypten und Assur als die Feinde Israels genannt werden und daß die gefangenen Söhne Israels nach Gilead zurückkehren sollen— alles das paßt in die 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts. Das Amos 1 und 2 ähnliche Gedicht g, 1 da, in dem ganz Syrien als Jahwe gehörig und als dem allein im Gericht übrig bleibenden Jerusalem untertan angesehen wird, nennt nur Völker, die im Ausgang des 8. Jahrhunderts im Horizont der Judäer lagen, und setzt z. B. Damaskus als noch bestehend voraus. Die Ablehnung der Teraphim und Wahrsager entspricht durchaus dem Geist der Zeit(vergl. etwa Jes. 2, 6 ff.)
Da nun Sacharja 1, 1 neben dem durch Esra 5,1 bezeugten Sacharja bän Iddo einen Sacharja bän Berechja nennt, liegt es nahe, einen dieser beiden Namen— dann aber sicher den zweiten— auf das dem Protosacharja angehängte Buch(9 ff.) zu beziehen. Tut man das, so kann man an der Vermutung gar nicht vorüber, daß dieser Sacharja bän Berechja mit dem Jes. 8, 2 erwähnten gleichnamigen Propheten, in dessen Zeit seine Worte so ausgezeichnet passen, identisch ist. Be- kanntlich ist diese Vermutung sehr alt(zuerst bei Bertholdt 18 14).
18) Das erste Gedicht Deuterosacharjas reicht von 9, I Sa. Das die Nachbarn Israels treffende Gericht Jahves endet mit der Versicherung: „Vor mein Haus aber lagere ich mich als Wache.
Kein Bedranger soll mehr über sie seommen!“
(Es ist zu lesen dap und dahinter zu streichen z.²7πJ¹ Y„vor einem vorüberziehenden und einem zurückkehrenden“. Diese beiden Worte sind als ein erklärender Zusatz des zu dggp, vor einem Heere“ ver- lesenen dapg anzusehen). Der zweite Halbvers eröffnet ein neues Ge- dicht, das dem vorhergehenden gegenüber selbständig, ihm zum minde- sten nur locker angeschlossen ist. Es wird durch den Einführungssatz 8b als eine Vision gekennzeichnet.
10) Hier hat das Suffix, obwohl auch hier der König von außen (also als ein Fremder) in die Stadt einzieht, nicht das Bedenken, das wir Anmerkung 12 gegen die Erklärung des rio als eines sukligierten Wortes erhoben. Dort wird die Zeit vor dem Messias seiner Herr- schaft durch das p-gy gegenübergestellt. Hier wird er als der Ersehnte, der der Stadt Bestimmte, der ihr insofern Gehörige empfangen.
20) Der massoretische Text liest:
„Ein Gerechter und dem Hülfe widerfahren ist,
Elend(gedrüchet) und reitend auf einem Esel.“ Ist diese Lesart /in im Recht, so ist vorausgesetzt, daß der König vor seinem Einzug in einer bedrängten Lage war, aus der ihm Jahve geholfen hat. Dann würde dg die Bedeutung„für gerecht
erklärt“(eben durch die Hülfe) gewinnen. Diese Auffassung ist nicht unmöglich, und man kann wohl fragen, ob das ym½ib, das Peschita, Sep- tuaginta und Vulgata vorauszusetzen scheinen, nicht als Texterleichterung


