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schmeichelnden Blumen. Die Schlange ist nicht mehr. Es is nicht mehr das tuchische Gifiseraut. Vein, überall sprießt der Balsam Assyriens.

Und wenn du nun erst den Ruhm der Heroen eu lesen ver- magst und von den Taten des Valers; dann allmählich steht gelb das Feld von wogenden Ahren, dann hängt rot die Traube am ungepflegten Dorn, dann lriefen vom Honigtau die harten Eichen. Schon ist die Zeit da, du lieber Sproß der Gõtter, du großer Ableömmling Jupiters! Schau nur die MW'elt, wie sie schibanlet im gewölbten Gewicht! Schau die Lande, das ausgebreitete Meer und den liefen Himmel] Schau, ie sich alles freu auf den leommenden Aon.

Heb an, leleiner Mnabe, deine Mutter mit deinem Lücheln eu grüßen, sie, die die lange Mühsal æehn Monde hindurch getragen. Heb an, seleiner Knabe, æu lächeln. Nur wer seiner Muller eulüchelt, den würdigt ein Gott des Tisches und eine Gõttin des Lagers.

Auch hier der Wandel der Zeit bei der Geburt eines Kindes. Ein Götterkind von menschlicher Mutter. Das tote Holz seiner Wiege wird lebendig; es beginnt zu treiben und zu blühen. Ein paradiesischer Segen erfüllt die Welt; die Felder stehen voll wogender Xhren, an den Dornen hängen rote Trauben, die Euter der Tiere strotzen von Milch. Vor allem aber: alle Feindschaft in der Natur, die Feindschaft der Tiere verschwindet. Grobher Gotteskrieden breitet sich über die Welt. Die Schlange und das Gift der Pflanzen braucht mou nicht mehr zu fürchten.

Auch hier das liebliche Bild der menschlichen Mutter, die das Wunderkind, das schon am ersten Tage lächeln kann, in ihrem Arm hält. Auch hier dies, daß zwar die Geburt den Wandel eigentlich bringt, aber daß er sich erst vollendet, daß erst der alle Graus des eisernen Zeiltuallers wirklich aufhört, als das Kind heranwächst.

Die Gemeinsamkeit der Züge bestätigt, daß wir auch auf unserm, dem alttestamentlichen Gebiet nichts Unerhörtes ge- schen haben. Eine offenbar aus gemeinsamer Wurzel, aus orientalischer Naturmythologie stammende Erwartung ist an verschiedenen Stellen und zu verschiedener Zeit in wenig von einander abweichenden Weissagungen zur Literatur geworden.)

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