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wunderbarem Wissen. Er bedarf keines Augenscheins und be- darf keiner Kunde. Er sieht in die Ferne und hört, was seinen Ohren verborgen ist. Und wenn sonst ein König stark ist durch seine Mannen, stark durch die Henker an seiner Seite ein Wort, nein, ein Hauch seiner Lippen wirft auch den Stärksten zu Boden. Mit dem Erscheinen dieses Wunderkönigs wandelt sich die Natur. Der Friede der goldenen Urzeit kommt wieder. Löwe und Bärin verlieren ihre Wildheit. Ein kleines Kind, das eben erst von der Mutterbrust entwöhnt ist, kann unge- Tährdet nach der schillernden Schönheit der Giftschlange grei- ken. Mit diesem König ist der Friede im Regiment.

Hochansehnliche Versammlung! Es ist ein eindeutiges Bild, das, immer wieder neu geschaut und in andern Farben gemalt, vor uns aufgestiegen ist: Ein Gotteskind, von einem jungen Weib geboren, heraufführend den groben Wandel der Zeiten, den Beginn eines neuen Kons, umgeben von dem üppigen Segen einer Märchenwelt, durch sein Erscheinen der Schöpfer ewigen, über alle Wesen der Natur, auch über die Tiere ausgebreiteten Friedens.

Indem wir dieses Bild zeichnen, wird sicherlich vielen unter Ihnen bereits vor das innere Auge getreten sein eine Dich- tung aus einer viel späteren Zeit, von westländischem Boden: Ich meine die vierte Ekloge des Vergil: Ich hebe nur ein paar Jeilen heraus aus diesem langen und wunderbaren Gedicht:

Nun ist gelseommen das letetèe Jeitalter; von neuem wird geboren der große Reigen der Jahrhunderte. Du, reine Lucina, blicse freundlich auf den KMnaben, wenn en geboren zwird, dureh den sum ersten Male das eiserne Geschlecht au/ hört und in der ganten Welt das goldene beginnt.

Jener der Knabe empfäͤngt das Leben der Götter. Er siehit die Heroen mit den Göttern gemischt und wird von ihnen gesehn. Er regiert mit der Kraßt seines Vaters die aum Frieden gebrachte Welt.

Du lieber Knabe, dir schüttet dièe Erde, von niemand be slelll, auerst als Geschenlee aus: des Hhypheus Geranse und duflende Wurseln und MWausserrosen mit lachendem Aleanthius gemischit.

Von allein bringen die Ziegen die von Milch siroteenden Huter nacht Hause. Und die Rinder haben sreine Furchit meh vor den großen Löten. Die Miege überschlittet dich mit