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herrschaft, ewiger Friede, vor allem aber Recht und Gerech- tigkeit: Wir sehen auch hier das Gotteskind des Jakobssegens in den Geist des großen Prophetismus hinübergedacht.

Und dem tritt nun zur Seite das ausführlichste Endzeits- gesicht des Jesaia, die vierte der großen Schauungen aus dem 8. Jahrhundert(Jes. 11, f ff.): 2 0

Es bricht auf ein schibanlees Reis aus dem Stumpfe Isais, Ein grüner Schoß aus seiner Wureel sprießt empor. Darauf läßt sich nieder der Geis Jahbes,

Der Geist der Weisheit und des Verstandes,

Der Geist des Wägens und der Kraft,

Der Geist, der Jahve leennt und ihn fürchtel.

Der richtet nicht nach dem, vas seine Augen sehn, Der entscheidet nicht nach dem, was seine Ohren hören! Mein, gerecht richtet er über die Medrigen,

Gibt grades Urteil den Elenden im Lande.

Iii schlägt den Wütrich mit dem Stab seines Mundes, Mil dem Hauch seiner Lippen lötet er den Frevler.

So ist die Gerechtigleit der Gurt seiner Hüften,

Die Treue der Gurt seiner Lenden.

Da geht der Wolf æu Gaste bei dem Lamm,

Da legt sich der Pardel mit dem Böclechen æur Rufe. Da beiden beieinander das Kalb und der junge Löwe. Lin leleiner Knabe ist ihr Hirt.

Da befreunden sich die Kuh und die Bärin. Nebeneinander lagern sich ihre Jungen.

Da frißt der Lõtbe Stroh wie das Rind:

Am Schlupfloch der Otler spielt der Sdugling.

Ind nach dem HFeuerauge des Basilissten

Streclet ein ntwöhnter sein Häundchen.

Mihits Böses geschieht mehr, seein Unrecht

Uberall in meinen heiligen Bergen.

Das Land ist voll der Erltenntnis Jahvbes,

Wie die Wellen das Meer bedecleen!

Kann man verkennen, daß auch hier der Endzeitskönig über Menschen-Natur erhoben, nicht eine Größe der gewöhn- lichen Geschichte, sondern eine Gestalt ist von mythischem Ausmaß? In ihm wohnt auch hier eine por tio dei: der Geist Jahves. Dieser Hauch aus Gott ist es, der ihn befähigt zu

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