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pald als ein wirkliches Meeresbrausen, bald als ein„Brausen wilder Völker“ geschildert wird so), vorangeht. Ein gewal- liges Heer breitet sich, alles niederwerfend, über das Land (Jes 8, 8)
„Ls soll auch über Juda hereinbrechen, soll fluten und üheyschibemmen, daß es bis an den Hals reicht. Mit seinen ausgebreiteten Flügeln wird es dein Land bedeclrien, so breit es ist, Du, Gott in unserer Mitte.“
Entspricht nicht das hier angedeutete Bild des Endzeits- königs ganz dem zuvor Gezeichneten? Mit seiner Geburt hebt die Wendung der Dinge an. Aber noch ist sie nicht vollendet. Erst muß das Kind heranwachsen. Erst kommt noch eine Zeit wilder Schrecken, die Zeit, wo der Endzeitssturm losgelassen wütet; dann erst beginnt das glückliche Reich der letzten Tage.
Datz nun aber diese Verheißung dem regierenden König gegenüber im Tone der Drohung klingt, das ver- steht sich doch leicht. Ein neuer König, der Endzeitskönig im Kommen, das heißt: Mit dem alten König ist es in wenig Jahren aus. Als Herodes eine ähnliche Weissagung empfing, so er- zühlt die Kindheitsgeschichte Jesu, ließ er, um der darin für ihn liegenden Drohung zu entgehen, alle Kinder in Betlehem töten. 51)
Ein Menschenalter später, als die Assyrernot über Vorder- asien heraufgezogen war, als nun schon Jahre, ja Jahrzehnte lang das vom Feinde besetzte Gebiet von Jerusalem kaum noch
so weit entfernt war, wie Limburg von Gießen— und damals bedeutete Besetzung durch feindliche Heeresmacht noch etwas Schlimmeres als das Schlimme, das wir kennen— damals hal
der Prophet Jesaia aufs Neue von dem Wunderkind, dem Wun- derkönig der Endzeit gesprochen(Jes. 9, 1 ff.);
Das Volle, das im Finstern dahinwallt,
Schaut ein großes Lichtt.
Die ohnen im dunleeln Lande—
Ein Licht strahlt auf über ihnen!
Laut machst du den Jubel,) die Freude groß.
Sie freun sich vor dir, ie man sich bei der Ernte freut, So ꝛsbie man jubelt, wenn man Beule leill.
Das Joch, das auf ihm laslet,
Die Stäbe an seiner Schulter*


