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auch unter diesem König der Endzeit die Natur. Es ist ein Leben im Schlaraffenland, es ist ein goldenes Zeitalter, das mit seiner Geburt der befriedeten Welt gegeben wird. Kein Zweifel: er ist nicht eine historische, sondern eine natur- mythologische Gestalt. s)

Umstritten ist noch heute, wie die seltsame Bezeichnung dieses Königs, das Wort eg zu verstehen ist. In der altjü- dischen Uberlieferung, aber auch durch das ganze Mittelalter; ja, bis ins 18. Jahrhundert hinein findet sich für dieses Wort dio Deutung:der Neugeborene,der Jüngstgeborene. Wenn diese Auffassung, die dem Wortstamm nach nicht unmöglich ista) richtig sein sollte, dann wäre die Rede von einem Kinde auf dem Endzeitthron, einem Gotteskinde, dessen wohl absicht- licht in das Dunkel eines unausgesprochenen Geheimnisses ge- hüllte Geburt den Umschwung aus der ehernen Zeit in die goldene bedeutet, und das aber erst, nachdem es herange- wachsen ist; denn es tritt ja beritten vor unsre Augen den Frieden und den Segen der Endzeit heraufführt.

Diesen Versen stelle ich zur Seite eine Anzahl(im Ganzen künf) Sprüche, die nach meiner Uberzeugung alle ziemlich gleich- zeitig, nämlich aus dem 8. Jahrhundert, also zwei Jahrhunderte jünger als das soeben besprochene Gedicht sind.

Da ist zuerst ein altes Wort, wohl aus der Feder eines Zeitgenossen des Propheten Jesaia, des Sacharja bän Berechja. (Sach. 9, 8b 10). 47)

Ja, nun habe ich es mit meinen Augen gesehen: 189 Juble laut, Zion, du Maid!

Jauchee, du Madchen Jerusalem!

Sien dort: dein 60) Hönig eommi eu dir:

Ein Gerechter, der dem Hlenden hilft. 2s

Er reitet auf einem Esel,

Neitet auf einem Füllen, dem Jungen der Eselin. Der schafft forte) die Kriegswagen aus EpHTaim Ind die Rosse aus Jerusalem.

Z erschlagen werden die Bogen des Kampfes,

Ind Glücht verhtündet er den Völleern.

Ind seine Herrschaft reicht vom Meer ⁊um Meer, Vom Strom bis an die Enden der Erde.