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lange währen. Einst aber gibt auch sie einem Größeren Raum. Die Verse fahren fort: Biß daß ich brauche zunächst das hebräische Wort, das hier steht op ie) Jeohumt.

Dem gehört der Gehorsam der Völlter. I bindet an den Weinstoche seinen Esel, An die Edelrebe seiner Eselin Füllen,

Er wusch in Wein sein Gewand,

Seinen Mantel im Blute der Trauben. Seine Augen funsceln ui] vom Wein, Ind weiß sind seine Hahne von Milch.

Wenn bis zu diesen Versen die einzelnen Sprüche in der Form der Weissagung erzählt haben, was für den Dichter be- reits erlebte Geschichte war, so kann es keinem Zweifel un- terliegen, daß das ein Ziel setzendebis dasßb, mit dem diese Verse beginnen, über die Gegenwart des Dichters hinausweist. Der von ihm erlebten Größe Judas setzt er ein Ende, aber Frei- lich ein fernes und freilich ein herrliches.) Wenn der König dieser, auch Judas Macht ablösenden Endzeit kommt, dann handelt es sich nicht mehr darum, über die 12 Stämme des Volkes zu gebieten. Nein, dann werden die Völker gehorsam sein. EinWeltenkaiser, so wird er regieren. Und wenn das Regiment Judas ein Regiment ist, aus blutigen Siegen erwachsen, gesichert wie die Ruhe des schlafenden Löwen durch die Ge- walt seiner Wehr, unter jenes Herrschers Zepter wird es an- ders sein. Da lacht heiterer Friede! Zugleich waltet ein wunder- bares, ein märchenhaftes Glück: Er bindet den Esel es ist ein Zeichen des Alters dieser Weissagung, daß ihr das Pferd noch unbekannt ist 1s) wenn er absteigt, an den Stock einer edlen Rebe; denn wo jetzt Dornsträucher stehen, da wachsen dann Weinstöcke. Wein gibt es dann überhaupt wie Wasser im Land. Man kann sein Gewand darin waschen. Die Augen dieses Königs funkeln vom Wein. Seine Zähne sind weiß von Milch.

Man sieht, dieser König ist keine irdische Gestalt. Wie Dionysos, der als kleines Kind aus Ackerschollen und Felsen, wie aus Brüsten, Milch zu saugen wußte, und unter dessen Schritten, als er erwachsen war, der Boden troff von Wein und Milch und dem Nektar der Bienen 1); so verändert sich