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Stationen auf dem Wege zu dieser Einheit sind sämtlich durch ein Lautwerden des Kyffhäusermythos gekennzeichnet. Er ist geradezu das lebendige Symbol dieser Bewegung.

Da ist das Jahr der Schmach 1807: Damals dichtet der Privatdozent Görres in Leipzig, wie er von einem Mönch in den Berg geleitet wird: Er sieht den Kaiser, dem der Bart durch den Tisch gewachsen ist. Um ihn seine Recken:

Da sah Barbarossd auf. Was suchs! du bei den Voten, Fremdling?

Ich suche dus Leben, man muß(heute) tief in den Brun nen der Dürre graben, bis man au/ dlie Quellen e blichete über die ehrwürdige Versammlung hin. Im Kreise saßen die edeln Gestalten traurig da.

Im Jahre 1813 ruft Max von Schenkendorf:

Deutscher Kdiser, deulscher Kaiser! Sdumst du? Schläfst du? Auf, eriache! Komm zur Sühne, seomm aur Hache!

Und als dann die große Enttäuschung der Nachkriegszeit kommt, da finden der Schmerz und die Sehnsucht ihren Aus- druck in Rückerts Ballade, der berühmtesten Fassung der Sage

Der alle Barbarosse, der Kaiser Friederich: m unterirdschen Schlosse hilt er verdubert sich!... Er hat hinabgenommen des Heichies Herrlichleeit so klagt der Schmerz: Ind wird einst wiederheommen mit ihr æu seiner Zeit so erhebt sich die Hoffnung.

5 Im Jahre 1848, als man in der Paulskirche in Frankfurt um die deutsche Einheit rang, da formt sich das Erlebnis der Stunde einem Dichter zu den Worten:

Horch, es dröhnt wie Erderbebung.. Daß die Burgruinen schüttern..

Ind der Kuiser aus dem Schlafe fährt empor schaut in die Runde Ind erhebt sich tief aufulmend, denn geleommen scheint die Stunde

qu geleommen scheint die Stunde, 0 die morschen Vrümmer

fallen,