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Liturgie 153 ff.) bemüht wie in P. Oxy. I 64 u. 65, BGU. II 634. Da für die Komarchen die Belege des 2. Jahrh. sämtlich unsicher sind, werden wir auch für unsere Urkunde den Spielraum der Abfassungszeit auf das 3. Jahrh. n. Chr. beschränken.
Këwun Topay Dorf im Herakleidesbezirk des Fayum. Belege aus röm. u. byzant. Zeit bei Wessely, Topogr. d. Fay. 141, P. Teb. II S. 402.— dvr utιte,⁰ in allen Vorführungsbefehlen, vgl. Eger, Rechtsgeschichtliches zum Neuen Testament, Baseler Progr. 1910, See.
Z. 3 Über die dpx poor vgl. Wilcken, Grundz. 415, Grtel, Liturgie 275 ff. und Preisigke, Fachw. S. v. Der Begriff, mit dem dr Hag. zusammengehört, muß in einer Fortsetzung von Z. 2 gestanden haben; es wäre hinter àVααν ενα⏑οά,e in Z. 2 zunächst zu ergänzen der Name des Delinquenten im acc. und dann ein pas— sivisches part. im gleichen Kasus. Wenn wir daran denken, daß die dpx pOdoi nicht bloß mit der Vorführung von Personen be— auftragt werden(vgl. z. B. SB. 5663), sondern auch mit der Ver- haftung, so werden wir etwa einsetzen u¹νν ο ντνν Oder ο)ννε τι (dd Hag.)(vgl. 2. B. BGC. II 372 Z. 11 u. 22). Berücksichtigt man, daß die d&p οoο oi. Über den Zustand der öffentlichen Ordnung im Dorfe Auskunft zu erteilen haben(Ortel 276), so könnte man, in der Annahme, Pathynis habe den betr. cοαοοοοτο iʒzunächst nur angezeigt, evo 0,l“(oro IId9.) ergänzen(50 in den aller- meisten Haftbefehlen) oder auch èeHEιννονον,,ðõheanach P. Oxy. I 64, Z. 4. Was in Z. 3 noch folgte, ist ebenso ungewig, wie die Frage, Ob in einer etwaigen 4. Zeile, die ja in dem fehlenden rechten Drittel des Blattes geschrieben gewesen sein kann, noch ein geo- ueioudi gestanden hat, das einige Haftbefehle(wie P. Oxy. I 64 u. 65) beschließt.
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P. 105. Höhe 10 cm, Breite 7 cm. Schrift parallel der Faserrichtung. Unten bricht der Pap. anscheinend ab, ein kleiner Strich unter Z. 9 ist vielleicht Stück eines Buchstabens einer noch folgenden Zeile. Daß das Blatt ursprünglich sehr viel breiter war, beweisen die notwendigen Ergänzungen in Z. 1, 2 und 5, wenn auch hier mit manchen Verschleifungen in der Schrift zu rechnen ist. Kursive des 3. Jahrh. n. Chr.


