28 12 Pachterneuerungsangebot
soweit ich sehe, bis jetzt nur einmal: P. Petr. III 43(2) vers. col. IV 10 uupiciyn Koun. Nicht ganz so gut, weil die Konzinnität mit den vorausgehenden Ausdrücken durchbrechend, scheint mir der in den Pap. freilich häufigere Begriff con zu passen(vgl. P. Teb. II 585 con cναοαõẽEẽn, P. Goodsp. 30. 38. 11 con x Hr und S0 noch oft wie auch in der häufigen Verbindung pros cou C Enbageid BGU. III 990. 4), den konkreten Ausdrücken àdVNjνννπ] ẽQ·ünd S würde in diesem Sinne nur xôproVY Oder cοννμο entsprechen.
Z. 8 ffd' mi für das übliche d' doro. Vereinzelte Belege eines nicht negierten voluntativen coni. in der 3. Person führen J. M. Stahl, Krit.-hist. Syntax 364. 2 u. J. Wackernagel, Vorles. üb. Syntax 234 f. an: Collitz, Samml. d. gr. Dial.-Inschr. 1172( Cauer- Schwyzer, Del.“ 425, aus hellenist. Zeit) Z. 22 u. 36 und ebda. 3538 (= Dittenberger, Syll.“ 11900, aus dem 2. od. 1. Jahrh. v. Chr.) Z. 6; weitere Beispiele bes. aus den Kirchenvätern gibt A. N. Jan- naris, Historical Greek Grammar 5 1919 u. App. V 16.(Hier- nach konnte ich die syntaktischen Bedenken gegen fjd' fi aufgeben, die mich vorübergehend veranlaßt hatten, hönchd zu lesen, d. i. „nunmehr“, das mir den Neubeginn der Pacht im Gegensatz zur abgelaufenen unterstreichen sollte.)
Z. 12 f. Am Ende von Z. 12 erscheint mir eine Ergänzung disd ui de] 15s fast gefordert durch den Zwang, den gen. dpuuob (13) und weiter(s. zu 15) den gen. Giovod. obòcids(16) erklärlich zu machen. did würde die Einzelposten einleiten, durch die die fraglichen in der Gesamtsumme enthaltenen Einzelbeträge zu- stande kommen.
Z. 14 Hinter dpoxuoi sind wohl noch die Tausender der folgenden Zahlangabe zu vermuten.
Z. 15 Ende: Ergänzung unsicher:[did] 10d Aiov. ob ids mit Wiederaufnahme der vermuteten Präpos. von Z. 12(S. Bem. zu 12), Wobei für uiod wos unlogisch und nur summarisch angedeutet der Gegenstand der uio dis gesetzt wäre; oder vou] lde Aiovvc. oboios parallel mit uèV dpuuoòd von id αονονe abhängig(unter un- gleichmäbiger Stellung von uv und dé) oder did voudy] lde Aiov. oboids(wiederum kurz für dia pid εο ˖ voον] Der Artikel Lrffs] de HBiov. obo. ist nicht gefordert(vgl. P. Gen. 38. 5).
Z. 16 Die SioVUOod up οοο¹ẽ im Fayum ist noch bezeugt durch P. Lond. III 900(Wende des 1. u. 2. Jahrh.) S. 89 Kol. I Z. 1. P. Oxy. VI 986(2. Jahrh.) Kol. VIII IX u. P. Gen. 38(3. Jahrh.)


